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The Addiction

Durchgestylter Neo-Noir-Beatnik-Grusel um eine Gruppe beißfreudiger Vampiras in den Straßen von New York.


The Addiction (OmU)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
18.04.2008

Originaltitel: The Addiction

Horror/ Drama

USA 1994
Laufzeit: 79 Min.
FSK: ab 16

Lili Taylor
Annabella Sciorra
Christopher Walken

Regie: Abel Ferrara
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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The Addiction (OmU)

Auf dem Heimweg vom Uni-Campus wird die Philosophie-Studentin Kathleen von der Vampirin Casanova überfallen und in den Hals gebissen. Fortan wird Kathleen von einem unstillbaren Verlangen nach Blut beherrscht. Viele Menschen fallen ihr zum Opfer. Doch dann lernt sie den kultivierten Vampir Peina kennen, und dieser lehrt sie, ihre Sucht zu kontrollieren. Kathleen schreibt ihre Doktorarbeit zu Ende und gibt nach bestandener Promotionsprüfung ein rauschendes Fest, zu dem sie alle ihre Freunde einlädt - lebende wie untote...

Der unkonventionelle Vampirfilm des wagemutigen US-Regisseurs Abel Ferrara ("Bad Lieutenant") überzeugt durch seine betörend-suggestiven Schwarzweiß-Bilder ebenso wie durch seine kompromißlos-radikalen Dialoge. In der ausdrucksstarken Jung-Mimin Lili Taylor ("I Shot Andy Warhol") hat er die ideale Hauptdarstellerin gefunden. Mit "Jungle Fever"-Star Annabella Sciorra und dem wie stets souverän agierenden Christopher Walken ("Das Begräbnis") auch in den Nebenrollen charismatisch besetzt wird dieser kluge Horror-Schocker vor allem bei einem aufgeschlossenen Großstadt-Publikum Anklang finden.

The Addiction (OmU)

Vampirismus ist in, Genre-Fremde wie Neil Jordan oder Francis Ford Coppola haben sich mächtig vollgesogen mit dem Lebenssaft, der Blutstärke schafft. Da dürfen Horrorexperten nicht zurückstehen. "Bad Lieutenant" Abel Ferrara, der schon "Body Snatchers" im Militärlook als apokalyptische Reiter geortet hat und in seinem Debütfilm "Driller Killer" das Bohrgestänge als Handmechanik des puren Schreckens eingesetzt hat, versucht inmitten der Hochglanzbilder einen radikaleren Weg zu beschreiten. Er mischt die Farbvaleurs eines Schwarzweißfilms mit dem blutigen Grauen einer Sauger-Story, deren konsequenteste Vertreter Frauen sind, und deckt den Großstadtalptraum mit dem Gully philosphisch-historischer Deutungsansätze zu. Studentin Kathleen (Lili Taylor, die in "Arizona Dream" lustvoll baumelte und in "Prêt-à- Porter" für die "New York Times" Schnappschüsse blitzen läßt) wird auf dem nächtlichen Heimweg von der Uni von einer eleganten Schönen im Vamp-Look der 20er in eine Seitengasse gezerrt und kenntnisreich gebissen. Von da an ändert sich ihr Leben total. Der Blut-Bazillus fordert seinen Tribut. Kathleen gibt sich ihm hin, sucht selbst Opfer des Beißverlangens und landet einen Coup. Nachdem sie sich als Vampir bewährt hat und auch die Promotion mit Bravour besteht, lädt sie den philosophischen Lehrkörper der Uni zur Nachfeier ein und metzelt die Meisterdenker mit fröhlichen Schmatzen im Kreis ihrer Lippenleckfreunde. Das macht als reine Bilderfolge Sinn und Spaß, gibt Raum für Zitate und Neo-Noir-Beatnik- Grusel als "Basic Instinct"-Spaß für hemmungslose Arterien- und Venen-Champions. Doch leider wird es diesmal selbst den Hard-Core-Freunden des Genres schwer gemacht, denn wo die Bildebene funktioniert und die Dämonie der Schlagschatten reizvolle Akzente setzt, versagt der thematische Überbau des Films. Ferrara wollte unbedingt das Verhältnis Täter-Opfer mit Hitler, Ausschwitz und dem Völkermord der Serben an den Bosniern in Verbindung bringen, um auf verhängnisvolle Kontinuitäten in der Weltgeschichte hinzuweisen. Doch so einfach läuft das nicht. Dokumentaraufnahmen nackter Opfer und ein Dialog, der Massengräber, Verfügbarkeit und die sexuelle Erregung von Gemetzelten in fatale und vereinfachte Zusammenhänge bringt, bewirken eher Abwehr als Bestürzung, die aus Einsicht entsteht. Ferrara wird es schwer haben, und ein Verleih wird auf die Bildqualitäten setzen müssen. ger.

The Addiction (OmU)

Auf dem nächtlichen Heimweg wird die New Yorker Philosophie-Studentin Kathleen von einer attraktiven Unbekannten in eine Gasse gezerrt und gebissen. Bald darauf entwickelt sie einen unstillbaren Blutdurst, den sie zunächst zu unterdrücken versucht. Als ihr Verlangen zu groß wird, fällt sie wahllos über ihre Mitmenschen her. Erst die Bekanntschaft mit dem kultivierten Vampir Peina bringt sie dazu, ihre Sucht zu kontrollieren. Sie nimmt ihr Leben wieder in die Hand und beendet ihr Studium mit Bravour. Um ihre Dissertation zu feiern, lädt sie ihre Professoren zu einer Party ein, bei der auch ihre Vampirfreunde zugegen sind. Der Auftakt eines großen Gelages ...
Abel Ferraras durchgestylter, unkonventioneller Vampirschocker ist gleichermaßen blutig wie philosophisch und beeindruckt neben den charismatischen Darstellern vor allem durch seine faszinierend schönen Schwarzweißbilder.

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Lili Taylor   als Kathleen
  Annabella Sciorra   als Vampir
  Christopher Walken   als Peina
  Edie Falco   als Jean
  Paul Calderon   als Dozent
  Fredro Starr  
  Kathryn Erbe  
  Michael Imperioli  
  Jamel "Redrum" Simmons  
 
Regie:  Abel Ferrara  
Buch:  Nicholas St. John  
Musik:  Joe Delia  
Kamera:  Ken Kelsch  
Produzent:  Denis Hann  
  Fernando Sulichin  
 

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Christopher Walken

Er ist der einzige Oscar-Preisträger, der als Bösewicht in einem James-Bond-007-Agententhriller auftrat, versucht als begnadeter...