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The Arrival

SF-Grusel um die unheimliche Begegnung der dritten Art mit machthungrigen, insektenartigen Aliens.


The Arrival

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Erhältlich seit:
24.05.2005

Originaltitel: The Arrival

Science Fiction/ Thriller

USA 1996
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 12

Charlie Sheen
Ron Silver
Lindsay Crouse

Regie: David Twohy
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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The Arrival

Zane Zaminski empfängt Signale aus dem All. Doch sein Chef glaubt ihm kein Wort und feuert den vorwitzigen Wissenschaftler. Zane bastelt sich sein eigenes Empfangssystem und prompt wiederholen sich die Signale. Diesmal sind sie jedoch irdischen Ursprungs, sie kommen aus Mexiko. Vor Ort trifft er auf eine patente Atmosphärenforscherin. Bevor sie jedoch erkennen, daß sie demselben Phänomen auf der Spur sind, stirbt die Forscherin an Skorpionbissen und Zane macht eine furchtbare Entdeckung.

Auch bei diesem Sci-Fi-Thriller findet der erste Kontakt unter negativen Vorzeichen statt. Statt Jodie Foster hört ein intellektuell-bebrillter Charles Sheen die Signale aus dem All. Seine computeranimierten Aliens laufen rückwärts in unterirdischen, aufwendigen Kullissen-Konstruktionen umher und können sich menschliche Körper überstülpen. Die Effekteküche brodelt also recht eifrig, und auch die Spannung läßt gerade im zweiten Teil nicht viel zu wünschen übrig.

The Arrival

Ein Science-Fiction-Film, der den unheimlichen Grusel einer heimlichen Invasion von Außerirdischen mit familientauglichen Thrills verknüpfen will, hat Großes vor. Zuviel Horror verschreckt, zuwenig Action strapaziert die Geduld der jungen Zuschauer, die "The Arrival" mit seinem aufwendigen Genre-Balanceakt erkennbar einzufangen gedenkt.

Charlie Sheen - in einem weiteren Versuch, den Durchbruch zum A-Listen-Actionstar zu schaffen - spielt den NASA-Radio-Astronomen Zane Ziminski, der mit riesigen Satellitenschüsseln den Weltraum nach fremden Signalen abhört. Als er eines nachts unzweifelhaft außerirdische Töne einfängt, wird er von seinem Vorgesetzten (Ron Silver als sinistrer Finsterling) kurzerhand vor die Tür gesetzt, sein Kollege wird ermordet. Auf eigene Faust forscht Ziminski den Signalen hinterher und gelangt dabei bis ins glutheiße Mexiko. Dort lernt er die Klimaforscherin Ilana Green (Lindsay Crouse) kennen, die wie er neugierig ist, was hinter den Mauern eines ultramodernen Kraftwerks mitten im Dschungel vor sich geht. Green hilft Ziminski eins und eins zusammenzuzählen, und die Erkenntnis, daß durch irgendein unerklärliches Phänomen die Erdatmosphäre im Begriff ist, sich auf ein katastrophales Maß zu erwärmen, hat Greens Ermordung zur Folge. Ziminski weiß nun, daß es insektenähnliche Außerirdische sind, die sich in Menschengestalt weltweit Zugang zu wichtigen Ämtern geschaffen haben, um den Globus in eine subtropische Heimat für ihre Spezies zu verwandeln. Als Tatverdächtiger wegen des Mordes an Green gejagt, setzt er nun alles daran, die Aliens zu stoppen und die Welt zu retten.

Was etwas unentschlossen wie eine unheimliche Begegnung der dritten Art für Elektrotechniker beginnt, entwickelt sich nach der Hälfte des Films zu einem solide spannenden SF-Thriller, der Elemente von "Body Snatchers" mit dem Einer-gegen-alle-Konzept zeitgenössischer Actionfilme verknüpft. Fast etwas spät werden die Außerirdischen mit ihren unheimlichen Körperfunktionen vorgestellt, doch sobald Charlie Sheen, der seine Rolle mit Humor und physischer Präsenz einwandfrei meistert, als Opfer einer außerirdischen Veschwörung ausgemacht ist, steigert "The Arrival" Tempo, Grusel und Spezialeffekte aufs genreübliche Maß. Sheens anfangs eingeführter Sidekick, ein naseweiser kleiner Nachbarsjunge, dient wohl vor allem dazu, das Interesse der ähnliches bereits aus "Jurassic Park" gewohnten Jungzuschauer auf die Hauptperson zu bündeln. Seinen Durchbruch zum Leading Man des Actionkinos wird Charlie mit "The Arrival" vermutlich noch nicht ganz schaffen, aber er ist in jedem Fall auf dem besten Weg dorthin. evo.

Darsteller:  Charlie Sheen   als Zane Zaminski
  Ron Silver  
  Lindsay Crouse  
  Teri Polo  
  Richard Schiff  
  Tony T. Johnson  
  Leon Rippy  
  Buddy Joe Hooker  
 
Regie:  David Twohy  
Buch:  David Twohy  
Musik:  Arthur Kempel  
Kamera:  Hiro Narita  
Produzent:  Thomas G. Smith  
  Jim Steele  
 

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