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The Beach

Adaption des Bestsellers "Der Strand", in der ein Aussteigerstrand zum "Herr der Fliegen"-Szenario wird.


The Beach

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Erhältlich seit:
23.07.2010

Originaltitel: The Beach

Abenteuer/ Drama

USA 2000
Laufzeit: 115 Min.
FSK: ab 16

Leonardo DiCaprio
Tilda Swinton
Virginie Ledoyen

Regie: Danny Boyle
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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The Beach

Der amerikanische Rucksack-Tourist Richard freundet sich in einem thailändischen Hotel mit einem französischen Pärchen an. Nachdem Richard von einem Traveller namens Daffy eine Landkarte, auf der eine geheimnisvolle Insel verzeichnet ist, zugesteckt bekommen hat, macht er sich gemeinsam mit dem Liebespaar auf den Weg - und landet direkt im Paradies. Doch der Himmel auf Erden entpuppt sich schnell als wahre Hölle, als es dort durch Intrigen und Eifersüchteleien zu Mord und Totschlag kommt.

Optisch aufwendige und durchaus zivilisationskritische Robinsonade des "Trainspotting"-Regisseurs Danny Boyle, der hier Alex Garlands gleichnamiges Kultbuch für die Leinwand adaptierte. Im Zentrum des hitzigen, mitunter recht blutigen Abenteuers steht zweilfellos Superstar Leonardo DiCaprio, der sich zwei Jahre nach seinem Mega-Hit "Titanic" eindrucksvoll zurückmeldet. Hinzu kommen seine attraktive Partnerin Virginie Ledoyen, die exotischen Schauplätze und eine packende Story.

The Beach

"Lebe lieber ungewöhnlich" lautet erneut das Motto Danny Boyles. Nach der gemischten, kommerziell unbefriedigenden Resonanz der Verfilmung des gleichnamigen Originalstoffs seiner loyalen Feder John Hodge adaptiert der "Trainspotting"-Regisseur wieder einen Bestseller. Eine Mischung aus Abenteuerfilm und Zivilisationsutopie, die Alex Garland 1996 mit Presse- und Publikumsecho zu Papier brachte und sich nun über das Charisma von Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio hinaus vor allem als Augenreiz mit beträchtlichen Schauwerten empfiehlt.

Sieht man vom Gastauftritt in "Celebrity" ab, ist "The Beach" DiCaprios erster Film seit "Titanic" und "Der Mann in der eisernen Maske" - und dank Sujet, Zugänglichkeit, Schauplatz und Bilderzauber prädestiniert für einen weiteren Hit. "Sich für alles offenhalten und Erfahrungen einsaugen" ist das Motto des Erzählers, das gerade ein jugendliches Publikum ohne Widerstände für ihn einnehmen dürfte. Auch das in "Titanic" aufgebaute, vor allem von weiblichen Fans angenommene Image als romantischer Liebhaber kann DiCaprio in der ersten Hälfte pflegen, bevor seine Figur egoistische, zunehmend archaische Züge zeigt und sich in den Kontaktbereich zum Wahnsinn begibt. Wie es dazu kommt, entfaltet sich in Rückblenden. Auf der Suche nach neuen, realen Erfahrungen, Ergänzungen zum stellvertretenden Leben in der ermüdenden Chip-Kultur stößt Rucksacktourist Richard in Bangkok auf eine Karte, die die Lage eines verborgen gebliebenen Traumstrandes beschreibt, an dem eine Handvoll Aussteiger eine tropische Kommune des gepflegten Müßiggangs errichtet haben. Die Exklusivität dieses Paradieses wird mit strenger Geheimhaltung, striktem Kontaktverbot mit dem Festland und Missachtung moralischer Gebote gewahrt, so dass man in "Hotel-California"-Tradition zwar vielleicht ein-, aber nicht mehr auschecken kann. Den Wunsch nach Flucht lässt das von Kameramann Darius Khondji in süffigen Tropenbildern eingefangene Eiland anfangs allerdings gar nicht zu, als es DiCaprio und dem ihn begleitenden Franzosenpärchen (Virginie Ledoyen, Guillaume Canet) gelingt, die von Tilda Swinton geführte Kommune zu finden und von ihr aufgenommen zu werden. Die Erschütterung des Paradieses wähnt man in destruktiven menschlichen Eigenschaften wie Neid und Eifersucht, oder in der Aufgabe der Individualität, die wie schon bei Herman Melville ("Typee") in der uniformen Tätowierung angedeutet ist. DiCaprios Eroberung der sinnlichen Olivier-Assayas-Entdeckung Ledoyen bleibt aber weitgehend folgenlos. Die gravierenderen Konfikte kommen abseits vom moralischen Verfall vor allem von außen - von Drogenfarmern oder Touristen. Dass das Glück schwer erkauft ist, verdeutlicht Boyle an den Verletzten einer Hai-Attacke, deren Leid die Perfektion trübt, was in einem konkreten Fall zur Abschiebung führt. In dieser Phase mutiert Richard, zum Wachdienst in der Wildnis bestraft, zum animalischen Individualisten, der sich zum Herrn des Dschungels berufen fühlt und von Boyle in einer cleveren und witzigen Sequenz zum Helden eines Action-Videogames gemacht wird. Richards Persönlichkeitssprünge sind symptomatisch für Doyles Probleme mit der Charakterisierung seiner Figuren, die nur in der Theorie über das Oberflächliche deutlich hinausgeht. Wo Zeit für Introspektion verloren wurde, zeigt "The Beach" auf den ersten Blick nicht. Überflüssig wirkt im Grunde nichts, und Kunstpausen erlaubt sich dieser visuell mitunter magnetische Abenteuerfilm auch nicht. So gewinnt man den Eindruck eines fesselnden Unterhaltungsfilms, der von mehr Zeit und damit vielleicht auch mehr Komplexität wohl profitiert hätte, aber ungeachtet dessen international zu Boyles erfolgreichstem Film werden könnte. kob.

The Beach

Der junge Amerikaner Richard (Leonardo DiCaprio) kommt nach Thailand, um das große Abenteuer zu entdecken. Von einem durchgeknallten Engländer (Robert Carlyle) erfährt er von einer geheimen Insel, mit einem entlegenen und völlig unbekannten Strand: Das Paradies. Mit einer handgezeichneten Karte entschließt sich Richard zusammen mit dem französischen Pärchen Françoise und Etienne diesen fabelhaften Ort zu finden - ohne zu ahnen, dass ihm durch die Reise menschliche Abgründe offenbart werden.

Alex Garlands Bestseller "The Beach" lieferte die erstklassige Vorlage für diesen bildgewaltigen und fesselnden Thriller von Meisterregisseur Danny Boyle (Slumdog Millionär, Trainspotting). Eine rasante und atemberaubende Suche nach dem Himmel auf Erden, die zu den Schattenseiten des Paradieses führt.

Quelle: Fox

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" Unveröffentlichte Szenen
" Artwork

Quelle: Fox

Darsteller:  Leonardo DiCaprio   als Richard
  Tilda Swinton   als Sal
  Virginie Ledoyen   als Francoise
  Guillaume Canet   als Etienne
  Paterson Joseph   als Keaty
  Robert Carlyle   als Daffy
  Peter Youngblood Hills   als Zeph
  Jerry Swindall   als Sammy
  Lars Arentz-Hansen   als Bugs
  Staffan Kihlbom   als Christo
  Magnus Lindgren   als Sten
 
Regie:  Danny Boyle  
Buch:  John Hodge  
Musik:  Angelo Badalamenti  
Kamera:  Darius Khondji  
  Giles Nuttgens  
  Mike Valentine  
Produzent:  Andrew Macdonald  
  John Hodge  

Penn ermittelt mit Kidman

Sean Penn hat in "Mystic River" einmal mehr bewiesen, dass er ein absoluter Topschauspieler ist. Demnächst wird der Amerikaner mit Nicole Kidman in einem mysteriösen Mordfall ermitteln.

Sean Penn ermittelt in den heiligen Hallen der UNO (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Sean Penn ermittelt in den heiligen Hallen der UNO (Foto: Kurt Krieger)

Sydney Pollack war von Penns Leistung in Clint Eastwoods Regieprojekt so beeindruckt, dass er dem Schauspieler die Hauptrolle in seinem nächsten Film "The Interpreter" angeboten hat. Der Thriller stammt aus der Feder von Charles Randolph, der bereits für das Skript zu "Das Leben des David Gale" verantwortlich zeichnete.

"The Interpreter" handelt von einer Dolmetscherin, die bei den Vereinten Nationen angestellt ist. Zufällig hört sie ein Gespräch mit, das sie in höchste Gefahr bringt: Skrupellose Politiker wollen nämlich einen hohen afrikanischen Regierungsvertreter ermorden. Geschockt wendet sich die junge Frau an das FBI, das sofort einen Agenten (Penn) auf die Bösewichte ansetzt.

Das erst Mal mit Nicole

Penn wird in dem Thriller das erste Mal neben Superstar Nicole Kidman vor die Kamera treten. Die Oscar-Preisträgerin schlüpft in die Rolle der Dolmetscherin, die das Mordkomplott aufgedeckt hat.

Produziert wird "The Interpreter" von Anthony Minghella, der bei "Der englische Patient" und "Der talentierte Mr. Ripley" Regie geführt hat. Hinter der Kamera steht mit Darius Khondji einer der Top-Leute Hollywoods: Er fotografierte unter anderem "Delicatessen", "Sieben", "Alien 4", "The Beach" und "Panic Room". Die Dreharbeiten zu "The Interpreter" sollen im Frühjahr 2004 in New York beginnen.

 

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