DVD Kaufvideo

The Big Lebowski

Perfekte Kriminalkomödie der Coen-Brüder über einen in eine Entführung verwickelten Alt-Hippie, der auf der Welle permanenter Mißerfolge lässig zu surfen versucht.


The Big Lebowski

Kaufvideo

Erhältlich seit:
04.10.2007

Originaltitel: The Big Lebowski

Komödie/ Thriller

USA 1997
Laufzeit: 112 Min.
FSK: ab 12

Jeff Bridges
John Goodman
Julianne Moore

Regie: Joel Coen
Universal Pictures Germany

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(1 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Perfekte Kriminalkomödie der Coen-Brüder über einen in eine Entführung verwickelten Alt-Hippie, der lässig auf einer Welle permanenter Misserfolge zu surfen versucht.

Beim Bowling ist die Welt in Ordnung (Foto: UIP) Großansicht

Beim Bowling ist die Welt in Ordnung (Foto: UIP)

Der Spät-Hippie und Bowling-Bruder Lebowski (Jeff Bridges), genannt "The Dude", wird wegen seines identischen Nachnamens mit einem Mulitmillionär verwechselt, den wiederum Gangster zu erpressen versuchen. Als diese ihr vermeintliches Opfer in Lebowskis Haus nicht antreffen, urinieren sie kurzerhand auf dessen Teppich.

Daraufhin wird der "Dude" böse und versucht, die Beschmutzer seines Heimes zur Rechenschaft zu ziehen. Auf seinem "Rachefeldzug" trifft Lebowski unter anderem auf deutsche Terroristen, Femmes fatales und gedungene Killer...

Der Dude und Walter Sobchak wollen Rache für den Teppich (Foto: UIP) Großansicht

Der Dude und Walter Sobchak wollen Rache für den Teppich (Foto: UIP)

Alles in einem

Der Film der Coen-Brüder ("Fargo") ist Krimi, Film noir, schwarze Komödie und Thriller in einem - vor allem aber eine avantgardistische Extravaganza gespickt mit skurrilen Einfällen.

Die zahlreichen abstrusen Handlungsstränge mit all ihren schaurig-schrägen Figuren werden geschickt miteinander verknüpft und vom vorzüglichen Kameramann Roger Deakins ("Kundun") in kongeniale Bildkompositionen umgesetzt.

Den Filmgenuss runden vorzügliche Darsteller wie Jeff Bridges, John Goodman und Julianne Moore ab. "The Big Lebowski" ist intelligent, innovativ und unberechenbar.

The Big Lebowski

Der tiefe Schlaf der Coen-Brüder währt gewöhnlich zwei Jahre, bevor ein neuer cineastischer Traum Gestalt annimmt. Dann wird die schlummernde Filmwelt mit einer kreativen Explosion geweckt, die Maßstäbe setzt. "The Big Lebowkski" ist eine mächtige filmische Erscheinung - eine aberwitzig-schrullige, komplizierte, aber letztlich auf nichts hinauslaufende Entführungsgeschichte im geistigen Vakuum des Späthippie-Milieus, mit der die Coens lakonisch, ironisch und formal bestechend auf Raymond Chandlers Spuren wandeln.

Anspielungen auf den Film noir, vor allem auf "The Big Sleep", den der Legende nach nicht einmal Regisseur Howard Hawks ganz verstanden haben soll, gibt es zahlreiche: den Auftraggeber im Rollstuhl, zwei weibliche Verwandte zwischen Lasterhaftigkeit und cooler Exzentrik, oder den ausufernden, aber letztlich ein Nichts aufbauschenden Plot. Sogar Schauspielerin Peggy Knudsen aus "The Big Sleep" hat auf bizarre Weise Eingang in diese skurrile Hommage gefunden. Wie schon in "Hudsucker - Der große Sprung" führt ein Erzähler (hier Modell-Cowboy Sam Elliott) in die Handlung ein, die zur Zeit des Golfkriegs (Saddam Hussein hat einen schrägen Gastauftritt) in Los Angeles spielt. Zentrale Figur ist der chronische Hippie Jeff Lebowski (Jeff Bridges), alias "The Dude", dessen Leben von den Koordinaten Joint, Bowling und Arbeitstranszendierung bestimmt wird. Lebowski ist die Frührentner-Version von Sean Penns unvergeßlichem Surf-Guru Jeff Spicoli ("Ich glaub' ich steh' im Wald"), wobei die Bowling-Hallen von L.A. den Pazifik adäquat ersetzen. Dort stellt sich Lebowski mit seinem Freund Walter (Karikatur einer Post-Vietnam-Zeitbombe: John Goodman) lässig den Herausforderungen eines Sports, der die wenigen aktiven Gehirnzellen des Duos voll in Beschlag genommen hat. Dessen Kegel-Kosmos wird erst erschüttert, als Lebowski von Geldeintreibern mit dem gleichnamigen Multimillionär (David Huddleston) verwechselt wird, und diese ihr neues Revier auf dem Teppich von "The Dude" dreist markieren. Regreßansprüche, die Lebowski bei seinem Namensvetter geltend machen will, führen schließlich zu einem überraschenden Auftrag: "The Dude" soll das Lösegeld für die entführte junge Frau von Big L. übergeben. Weil dieses Vorhaben in gewohnter Coen-Tradition an den Launen des Lebens und der Gehirnaktivität zentraler Charaktere scheitert, schlittern die beiden Bowler immer tiefer ins Chaos hinein, in dem nachtragende Pornoproduzenten, ein irrwitziges deutsches Nihilisten-Trio und ein intriganter Finanz-Mogul ihre Karten ausspielen. Die Plot-Konsequenzen sind im Unterschied zu "Fargo" gewaltarm, aber überaus witzig und von inszenatorischen Einfällen übersät. Herausragend dabei diverse Traumsequenzen, die Bridges' Bowling-Fixierung karikieren und die Coens auf dem kreativen Höhepunkt zeigen. Die formale Perfektion des Films, zu der Kameramann Roger Deakins einen wesentlichen Beitrag leistet, findet in der Zeichnung der Charaktere ihre Entsprechung, die in ihrer Schrulligkeit ihresgleichen suchen (Julianne Moore als nackte Trapez-Action-Painterin, John Turturro als selbstverliebter Bowling-Matador). Unmöglich, dem Detailreichtum der Figuren, der Fülle ironischer Kommentare in einem Kinobesuch gerecht werden zu können. Somit ist "The Big Lebowski" ein Fall für cineastische Wiederholungstäter und sollte nicht zuletzt dank einer wohl gesichert guten Mundpropaganda das Einspielegebnis von "Fargo" (etwa 300.000 Zuschauer) zumindest erreichen können. Denn Dumm und Dümmer hat man selten intelligenter gesehen. kob.

The Big Lebowski

Jeff Lebowski, der sich schlicht "The Dude" nennt, ist der wohl trägste Mensch von Los Angeles. Ein schlaffer Alt-Hippie, der sich ausschließlich von White-Russian-Cocktails ernährt, am liebsten Walgesänge hört und auch den Joint nur selten aus der Hand legt. Die verbleibende Zeit widmet er gemeinsam mit seinen Freunden Walter und Donny dem Bowling. Doch mit dem easy living ist es schlagartig vorbei, als der Dude mit einem gleichnamigen Millionär verwechselt wird. Erst pinkeln zwei Geldeintreiber auf seinen Lieblingsteppich, dann wird er von ihnen verprügelt, um Schulden seiner angeblichen Frau Bunny bei ihm einzukassieren. Schließlich wird eben diese Bunny entführt und der echte Mr. Lebowski heuert seinen Namensvetter als Lösegeldkurier an. Als der Dude die Geldübergabe vermasselt, geht der Ärger erst richtig los!

Eine völlig durchgeknallte Komödie mit vorzüglichen Darstellern wie Jeff Bridges und John Goodman.

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Jeff Bridges   als The Dude
  John Goodman   als Walter Sobchak
  Julianne Moore   als Maude Lebowski
  Steve Buscemi   als Donny
  Peter Stormare   als 1. Nihilist
  David Huddleston   als Big Lebowski
  Philip Seymour Hoffman   als Brandt
  Flea   als 2. Nihilist
  Leon Russom   als Polizeichef von Malibu
  Sam Elliott   als Der Fremde
  Tara Reid   als Bunny Lebowski
  John Turturro   als Jesus Quintana
  David Thewlis   als Knox Harrington
  Ben Gazzara   als Jackie Treehorn
 
Regie:  Joel Coen  
Buch:  Joel Coen  
  Ethan Coen  
Musik:  Carter Burwell  
Kamera:  Roger Deakins  
Produzent:  Ethan Coen  

Batman? Iron Man? Die 15 reichsten Filmfiguren!

Ein Ranking enthüllt die reichsten Helden der Welt - allerdings existieren sie nur auf der Leinwand und im TV ...

Geschlagen: "Iron Man" Tony Stark (Robert Downey Jr.) und "Batman" Bruce Wayne (Christian Bale) sind nicht die reichsten Filmhelden (Foto: Concorde/Warner) Großansicht

Geschlagen: "Iron Man" Tony Stark (Robert Downey Jr.) und "Batman" Bruce Wayne (Christian Bale) sind nicht die reichsten Filmhelden (Foto: Concorde/Warner)

Wer sind die reichsten Frauen und Männer auf der Welt? Die Antwort liefert jedes Jahr das "Forbes Magazine". Aber auch die Milliardäre, die es gar nicht gibt, sind von Interesse. So stellte "Forbes" in diesem Jahr wieder ein "Fiction"-Ranking zusammen. Es zeigt, wie gut die Filmhelden in den letzten 12 Monaten gewirtschaftet haben.

Seinen Ruf als reichster Mann der Welt hat Dagobert Duck locker verteidigt. Das Fantastillionär aus Entenhausen konnte vom um 30 Prozent gestiegenen Goldpreis profitieren. Gegen Dagoberts Riecher kommen auch die ca. 370 Jahre Erfahrung nicht an, in denen Carlisle Cullen Businessmodelle ausprobieren konnte. Der sanfte "Twilight"-Vampir schafft es mit seinen Investment-Geschäften nur auf Platz 2, gefolgt vom (noch nicht verfilmten) Helden der Artemis Fowl-Romane.

Der "Dude" Lebowski verdrängt den großen Gatsby aus der Milliardärs-Liste

Die Top 15 der "reichsten erfundenen Figuren":

1. Dagobert Duck: 44,1 Milliarden Dollar und der Glückszehner (u.a. Bergbau, Schatzsuche)
2. Carlisle Cullen / "Twilight"-Serie: 36,2 Milliarden Dollar (Investments)
3. Artemis Fowl II: 13,5 Milliarden Dollar (Diebstahl, Fälscherei, Facebook)
4. Richie Rich: / "Richie Rich": 9,7 Milliarden Dollar (Erbschaft, Konglomerate)
5. Jed Clampett / "Die Beverly Hillbillies": 9,5 Milliarden Dollar (Öl und Gas)
6. Tony Stark / "Iron Man": 9,4 Milliarden Dollar (Rüstung)
7. Drache Smaug / "Der Hobbit": 8,6 Milliarden Dollar (Plünderei)
8. Bruce Wayne / "The Dark Knight": 7 Milliarden Dollar (Erbschaft, Rüstung)
9. Mr. Monopoly / "Monopoly - Der Film": 2,6 Milliarden Dollar (Immobilien)
10. Arthur Bach / "Arthur": 1,8 Milliarden Dollar (Erbschaft)
11. Jo Bennet / US-Serie "The Office": 1,2 Milliarden Dollar (Elektronik, Erbschaft)
12. C. Montgomery Burns / "Die Simpsons - Der Film" 1.1 Milliarden Dollar (Energie)
13. Chuck Bass / US-Serie "Gossip Girl": 1,1 Milliarden Dollar (Immobilien)
14. Gordon Gekko / "Wall Street - Geld schläft nicht": 1,1 Milliarden Dollar (Investments)
15. "The Dude" Jeffrey Lebowski / "The Big Lebowski": 1 Milliarde Dollar (Erbschaft)

Neuzugänge wie Der Dude haben einige der alteingesessenen Krösusse aus der Liste verdrängt. Nicht mehr dabei sind zum Beispiel "Der Große Gatsby" oder "Watchmen"-Ozymandias Adrian Veidt. Die mussten wohl während der Finanzkrise im Gegensatz zu Onkel Dagobert Federn lassen...

 

The Big Lebowski in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Jeff Bridges

Jeff Bridges, Sohn des Schauspielers Lloyd Bridges, absolvierte als Achtjähriger mit seinem Vater erste TV-Auftritte, bevor er sich dem...

 

Star

John Goodman

Massiv, übergewichtig und mit der wuchtigen Durchsetzungskraft einer Dampfwalze spielt der dabei äußerst bewegliche John Goodman in seinen...