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The Big White

Schwarze Komödie um einen Reisebüro-Besitzer in Alaska und dessen bizarren Versicherungsbetrug.


The Big White

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Erhältlich seit:
28.05.2009

Originaltitel: The Big White

Komödie/ Kriminalfilm

USA 2005
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 12

Robin Williams
Holly Hunter
Woody Harrelson

Regie: Mark Mylod
ROUGH TRADE DISTRIBUTION

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Schwarze Komödie um einen Reisebürobesitzer in Alaska und dessen bizarren Versicherungsbetrug.

Paul ist ganz glücklich über seinen Fund (Foto: 3L) Großansicht

Paul ist ganz glücklich über seinen Fund (Foto: 3L)

Paul (Robin Williams) hat keine Kunden in seinem Reisebüro in Alaska. Um seiner Frau (Holly Hunter) eine teure Therapie gegen ihr angebliches Tourette-Syndrom zu ermöglichen, plant er einen Versicherungsbetrug. Da die Lebensversicherung seines verschollenen Bruders Raymond ohne den nachgewiesenen Tod erst in zwei Jahren zahlt, packt er die Gelegenheit beim Schopf bzw. eine zufällig gefundene Leiche am Kragen, deponiert sie erst im Kühlschrank, um sie dann von Wölfen anknabbern zu lassen.

Die Sache klappt. Der entstellte Tote wird als Bruderherz identifiziert und der Scheck ist in greifbarer Nähe. Leider riecht ein ehrgeiziger Versicherungsagent (Giovanni Ribisi) Lunte und zu allem Übel kreuzt Raymond (Woody Harrelson) kreuzfidel auf und will auch sein Stück vom Kuchen.

Das Interesse an der Leiche lockt immer mehr Menschen an (Foto: 3L) Großansicht

Das Interesse an der Leiche lockt immer mehr Menschen an (Foto: 3L)

Schneegestöber

Aberwitz und Absurdität sind die Zutaten dieser schwarzen Komödie im Eis und Schnee Alaskas, die stellenweise an "Fargo" erinnert. Robin Williams führt das Ensemble, in dem Giovanni Ribisi die meisten Lacher für sich verbuchen kann, in dem von "Ali G in da House"-Regisseur Mark Mylod nicht immer geschmackssicher inszenierten Werk.

The Big White

In Alaska versucht Robin Williams als finanziell klammer Reisebüro-Besitzer einen bizarren Versicherungsbetrug mit zweifelhaftem Erfolg.

Aberwitz und Absurdität sind die Zutaten dieser Komödie im Eis und Schnee Alaskas. Die Kälte von 25 Grad Minus scheint Menschen mit Macken hervorzubringen. Allen voran Robin Williams als total abgebrannter Mini-Unternehmer, der ohne jegliche Kundschaft die Zeit in seinem Reisebüro totschlägt. Seine Frau gibt vor, am Tourette-Syndrom zu leiden und macht ihm das Leben nicht leichter. Um ihr eine teure Therapie zu ermöglichen, plant er einen Versicherungsbetrug. Da die Lebensversicherung seines verschollenen Bruders ohne nachweisbaren Tod erst in zwei Jahren zahlt, packt er die Gelegenheit beim Schopf bzw. eine zufällig gefundene Leiche am Kragen, deponiert sie erst im Kühlschrank, um sie dann von Wölfen anknabbern zu lassen. Die Sache klappt. Der entstellte Tote wird als Bruderherz identifiziert und der Scheck ist in greifbarer Nähe. Leider riecht ein ehrgeiziger Versicherungsagent Lunte und zu allem Übel kreuzt der Beerdigte kreuzfidel auf und will auch sein Stück vom Money-Kuchen.

Dass die Story um den Ein-Millionen-Dollar-Betrug nur bedingt funktioniert, liegt jedenfalls nicht an der ungezähmten Natur und den atemberaubenden Landschaftsbildern in blendendem Weiß. Es sind die Figuren, an die sich der Zuschauer gewöhnen muss. Williams als liebender Gatte, dilettantischer Betrüger und unfähiger Geschäftsmann erfordert Geduld, wie auch Holly Hunter als permanent plappernde psychisch Kranke, Woody Harrelson als harter Haudrauf und zwei psychopathische Killer ohne Hirn. Dagegen macht es Spaß, Giovanni Ribisi als karrierebessessenem Versicherungsagent bei der verbissenen Recherche zuzuschauen. Unverhofft komische Momente und einige "Unappetitlichkeiten" halten sich die Waage. Wenn Hunter die Bonsai-Killer mit Quasselei zum Wahnsinn treibt, um dann ein herrliches Fraternisierungstheater aufzuziehen, ist das amüsant. Wenn aber Williams die fremde Leiche mit "Appetithäppchen" dekoriert, um gefräßige Tiere anzulocken oder beim finalen Showdown die Bösen ins Gras bzw. Eis beißen, kippt die schwarze Komödie um. Obgleich das durchaus unterhaltende Werk sich in einigen Sequenzen stark an "Fargo" orientiert, stellt es die Geschmacksnerven auf eine Probe. mk.

The Big White

Irgendwo in Alaska. Um die Behandlung seiner am Tourette-Syndrom leidenden Frau Margaret (Holly
Hunter) zu finanzieren, fehlt Paul Barnell (Robin Williams) das nötige Kleingeld. Als er in einem
Müllcontainer eine Leiche entdeckt, wittert er seine große Chance: Er behauptet gegenüber der
Versicherung, bei der Leiche würde es sich um seinen seit langem vermissten Bruder Raymond
handeln, um dessen Lebensversicherung von einer Million Dollar einzusacken. Doch Paul sieht sich
unerwarteten Schwierigkeiten gegenüber, denn nicht nur der listige Versicherungsagent Ted ist ihm
auf den Fersen...

Quelle: Rough Trade

Darsteller:  Robin Williams   als Paul Barnell
  Holly Hunter   als Margaret Barnell
  Woody Harrelson   als Raymond Barnell
  Giovanni Ribisi   als Ted
  Alison Lohman   als Tiffany
  Tim Blake Nelson   als Gary
  W. Earl Brown   als Jimbo
 
Regie:  Mark Mylod  
Buch:  Collin Friesen  
Musik:  Mark Mothersbaugh  
Kamera:  James Glennon  
Produzent:  Chris Eberts  
  Christopher Roberts  
  David Faigenblum  
 

The Big White in der Fotoshow

 

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Features

 

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