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The Book of Eli

Postapokalyptisches Actionabenteuer, in dem Denzel Washington als mythischer Held den spirituellen Schlüssel für den Wiederaufbau der Zivilisation beschützt.


The Book of Eli

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Erhältlich seit:
29.07.2010

Originaltitel: The Book of Eli

Action/ Science Fiction

USA 2009
Laufzeit: 113 Min.
FSK: ab 16

Denzel Washington
Gary Oldman
Mila Kunis

Regie: Albert Hughes, ...
Tobis Home Entertainment GmbH & Co. KG

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The Book of Eli

Nach einer durch Krieg ausgelösten nuklearen Katastrophe ist Amerika verwaist und verwüstet. Seit 30 Jahren streift Eli durch ein Land, in dem es nur noch wenige Tiere und Pflanzen gibt. Er verwahrt und beschützt ein Buch, das Hoffnung für den Wiederaufbau der Zivilisation geben, aber auch zur Manipulation der wenigen überlebenden Menschen missbraucht werden kann. Genau zu diesem Zweck sucht es der machthungrige, skrupellose Carnegie, der mit seiner Bande von Halsabschneidern zum größten Gegner von Eli werden wird.

Acht Jahre nach "From Hell" kehren die Regiezwillinge Allen & Albert Hughes mit einem düsteren Actionabenteuer zum Kino zurück. Neu geschrieben ist "The Book of Eli" nicht, folgt den Spuren von "Postman", "Mad Max" und anderen postapokalyptischen Spektakeln. Doch diese neue Ausgabe einer oft erzählten Geschichte ist stark bebildert, zeigt konsequenten Gestaltungswillen, angemessene Härte in den Actionsequenzen und hat in Denzel Washington einen Star, der die mythische, cool präsentierte Hauptfigur mit Menschlichkeit erdet.

The Book of Eli

Acht Jahre nach "From Hell" kehren Allen & Albert Hughes mit einem düsteren Endzeitactionabenteuer zur Hölle auf Erden zurück.

Nur vier Kinofilme und eine Dokumentation haben die Regiezwillinge in 16 Karrierejahren inszeniert, gehören damit zu den selektiveren Filmemachern, deren Projekte besonders im Fokus stehen. Ihr aktuelles ist eine Überraschung, gerade weil es auf vertrautem Territorum eigenes Profil zeigen will, was ihm visuell, mit konsequentem Gestaltungswillen, auch gelingt. Von Beginn an demonstriert der Film, dass er auf sensible Zuschauerseelen keine Rücksicht zu nehmen gedenkt. Asche regnet vom Himmel auf eine verwesende Leiche, während ein vermummter Mann mit Gasmaske einen kleinen Vierbeiner erlegt. Vielleicht ein Hund, vielleicht aber auch eine Mutation, so genau lässt sich das 2044, viele Jahre nach einer durch Krieg ausgelösten Nuklearkatastrophe, nicht sagen. Seit 30 Jahren wandert Eli, nicht zufällig nach dem alttestamentarischen Propheten benannt, durch ein verwaistes, völlig verwüstetes Amerika. Der Mann hat eine Mission, sucht den Ort, wo sein größter, ständig mitgeführter Schatz zur spirituellen Keimzelle eines Neuanfangs werden könnte. Worum es sich bei Elis Buch handelt, dafür braucht man keinen Propheten. Dennoch hat das Drehbuch des Game-Journalisten und Comic-Book-Autors Gary Whitta eine kleine Überraschung parat, die für Elis Antagonisten unangenehm werden wird. Carnegie (Gary Oldman) ist einer dieser, von Totschlägern umgebenen Despoten, die man aus vielen Western und postapokalyptischen Spektakeln kennt. Nicht ohne Witz, aber skrupellos und von gefährlichen Machtphantasien angetrieben. Carnegie will sein Territorium erweitern, glaubt, dass die Kraft der Worte die der Gewalt übertrifft und braucht deshalb das Buch, von dem Eli sich nicht trennen wird. Auf dem Weg nach Westen, von Carnegies Männern verfolgt, bekommt Eli Gesellschaft in Gestalt der hübschen und kampflustigen Solara (Mila Kunis), die am Ende, mit Elis Klinge bewaffnet, die Saat für ein mögliches Sequel sät. Auf den Spuren von "Mad Max", "Postman" oder "I am Legend" betritt "The Book of Eli" erzählerisch kein Neuland. Doch seine Härte, die nie spekulativ, sondern pragmatisch ist, überzeugt in mehreren großen Actionsequenzen, in denen Eli seine Gegner mit Klinge und Pistole abstraft. Für dieses Genre angemessen mythisches Helden-Pathos umgibt Denzel Washington, der trotz konstant cooler Attitüde seine Figur menschlich erdet. Neben ihm hat der in New Mexiko gedrehte Film seine größten Stärken im optischen Gesamteindruck einer zerstörten Welt. Elegant und plastisch visualisierte, in den Farben reduzierte Tableaus von Düsternis und Einsamkeit. Abgestorbene entlaubte Bäume, plane, entlebte Landschaften, Ruinen von Atommeilern, die Unterschlupf bieten und San Francisco in Trümmern - neu geschrieben ist dieses Buch nicht, aber stark bebildert. kob.

Darsteller:  Denzel Washington   als Eli
  Gary Oldman   als Carnegie
  Mila Kunis   als Solara
  Jennifer Beals   als Claudia
  Ray Stevenson   als Redridge
  Tom Waits   als Mechaniker
  Malcolm McDowell   als Lombardi
  Michael Gambon   als George
  Frances de la Tour   als Martha
 
Regie:  Albert Hughes  
  Allen Hughes  
Buch:  Gary Whitta  
Musik:  Atticus Ross  
Kamera:  Don Burgess  
Produzent:  Broderick Johnson  
  Denzel Washington  
  Joel Silver  
  Andrew A. Kosove  
  David Valdes  

Fortsetzung von "Blade Runner" in Sicht

1982 schuf Ridley Scott mit "Blade Runner" einen Klassiker des Science-Fiction-Genres. Entgegen der Regel, Erfolgreiches in Fortsetzungen auszuschlachten, blieb der Replikantenaufstand bisher einzigartig. Das könnte sich schon bald ändern.

Mehr "Blade Runner"-Filme in Planung (Foto: Warner) Großansicht

Mehr "Blade Runner"-Filme in Planung (Foto: Warner)

Es ist schon eine ganze Weile her, dass Harrison Ford als "Blade Runner" Rick Deckard Jagd auf Replikanten machte. Genauer gesagt 29 Jahre. Zum 30-jährigen Jubiläum könnte es allerdings ein Wiedersehen geben - zumindest mit der Filmfigur "Blade Runner".

Alcon Entertainment steht kurz davor, Rechte an dem von Ridley Scott inszenierten Science-Fiction-Klassiker von Bud Yorkin zu erwerben. Die bei Warner Bros. angesiedelte Produktionsfirma plant Pre- und Sequels für Kino, TV und weitere Medien zu realisieren. Das Remakerecht für den Film ist allerdings nicht im Rechtepaket enthalten.

Alien verursacht die schrecklichsten Schauer

Laut Pressemitteilung des Unternehmens würde das den wichtigsten Deal in der Geschichte der seit 13 Jahren existierenden Firma darstellen. Sie produzierte u.a. "The Book of Eli" und ist demnächst mit der Komödie "Fremd Fischen" in den Kinos.

Kommt der Deal zustande würden Alcons Chefs Broderick Johnson und Andrew A. Kosove gemeinsam mit Yorkin die künftigen "Blade Runner"-Projekte produzieren. Bis der "Blade Runner" tatsächlich wieder Replikanten zur Strecke bringt, wird es aber noch eine ganze Weile dauern.

 

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