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The Cabin in the Woods

Schocker mit "Thor"-Star Chris Hemsworth als Mix aus "Tanz der Teufel" und "Truman Show": Fünf Jugendliche verbringen ihr Wochenende in einer entlegenen Hütte und ahnen nicht, dass all ihre Schritte manipuliert werden.


The Cabin in the Woods

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Erhältlich seit:
01.02.2013

Originaltitel: The Cabin in the Woods

Horror

USA 2012
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 16

Kristen Connolly
Chris Hemsworth
Anna Hutchison

Regie: Drew Goddard
Universum Film

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The Cabin in the Woods

Fünf Freunde brechen auf zu einem unbeschwerten Wochenende in einer entlegenen Waldhütte in der Mitte von nirgendwo. Sie ahnen nicht, dass sie Schritt auf Tritt von einer Gruppe von Wissenschaftlern überwacht werden, die von einem Labor tief unter der Erde aus alle ihre Schritte manipulieren und steuern. Es dauert nicht lange, da wecken die Fünf im Keller der unheimlichen Hütte böse Geister: Eine Familie von Redneck-Zombies macht Jagd auf sie. Rettung scheint aussichtslos, weil die Wissenschaftler den Killern alle Bälle zuspielen.

So würde der augenzwinkernde Horrorschocker "Scream" wohl heute aussehen: Regisseur Drew Goddard und sein Produzent und Coautor Joss Whedon ("Marvel's The Avengers") spielen mit einem "Tanz der Teufel"-Szenario, ziehen alle Register des Backwoods-Slasher-Genres und lassen es zusätzlich auf eine apokalyptische "Truman Show"-Prämisse stoßen. Damit erfinden sie das Genre zwar nicht neu, aber eine ebenso intelligente wie unterhaltsame Auffrischung ist der bestechend umgesetzte Film allemal.

The Cabin in the Woods

"Tanz der Teufel" trifft "Truman Show": Der Ausflug von fünf Studenten zu einer Waldhütte gerät zu einem Horrortrip.

Fünf Jugendliche brechen auf zu einem entspannten Wochenende in einer entlegenen Waldhütte in der Mitte von Nirgendwo. So weit, so "Tanz der Teufel". Aber "Cabin in the Woods" stülpt nicht nur buchstäblich eine elektronisch verstärkte Käseglocke über die unerbittlichen Ereignisse im amerikanischen Hinterland, so wie einst die Regierung in "Die Simpsons - Der Film" Springfield von der Außenwelt isolierte: Während das Regiedebüt von Drew Goddard einerseits den gängigen Konventionen des Backwoods-Teenie-Slashers entspricht, wann immer er die fünf Protagonisten in den Mittelpunkt des Geschehens rückt und nach ersten Fun and Games gegen einen Trupp von Hillbilly-Zombies mit wenig Aussicht auf Erfolg ums Überleben kämpfen lässt, wahrt der Film immer auch postmodernen Abstand.

Im wahrsten Sinne des Wortes zieht er eine zweite Ebene ein, in dem er von der ersten Szene auch zwei mit gebotenem Zynismus gestärkte Wissenschaftler - Richard Jenkins und Brad Whitford als eine Art Waldorf und Statler der Euthanasie - zeigt, die, das wird schnell offenbar und ist kein Spoiler, von einem Labor tief unter der Erde aus den ungerechten Kampf in der titelgebenden Hütte und seinem Umfeld manipulieren und steuern. Wie alles genau zusammenhängt, was das grausame Menschenexperiment zwischen "Truman Show" und "Big Brother" zu bedeuten hat, offenbart sich nach und nach. Und sorgt dafür, dass "Cabin in the Woods" in seiner zweiten Hälfte zwar immer noch dem genreerfahrenen Publikum zuzwinkert, aber eine Eigendynamik entwickelt, in dem die anfängliche Distanz ganz unmittelbar Blutsuppe unterhaltsamster Art weicht, die sich gehörig vor dem Urmeister der modernen Horrorliteratur, H.P. Lovecraft, verbeugt.

Ein wenig fühlt man sich bei der handwerklich blitzsauberen Fingerübung an "Scream" erinnert, wissend um und spielend mit den Fallstricken eines vermeintlich ausgelutschten Genre, in diesem Fall nur eben nicht von Wes Craven und Kevin Williamson, sondern wie es wohl J.J. Abrams tun würde, der mit "Lost" oder "Fringe" durchaus vergleichbare Universen aus der Taufe gehoben hatte. Oder eben Joss Whedon, der mit "Buffy" seinen eigenen Meilenstein in der Popkultur hinterlassen hat und hier tatsächlich als Produzent eines der Masterminds des Filmes ist - im wahrsten Sinne des Wortes ein Marionettenspieler, der seine Figuren wie an unsichtbaren Seilen tanzen lässt und gnadenlosen Determinismus herrschen lässt, bis sie ihre Fesseln kappen und den Film in unergründete Gefilde lenken.

Das ist bisweilen genial orchestriert, balanciert absolut gekonnt zwischen Horror und befreiendem Humor, beherrscht den spielerischen Umgang mit dem Medium. Kein Wunder also, dass hier Schauspieler vom Kaliber eines Chris "Thor" Hemsworth oder eben Jenkins und Whitford gewonnen werden konnten - auch wenn ein klingender Name hier nicht garantiert, dass ihre Figuren auch tatsächlich das Ende erleben werden. Und auch wenn der klinische, durchaus menschenverachtende Zynismus der komplexen Struktur bisweilen abstoßend wirken mag: Goddard und Whedon halten ihrem Publikum nur den Spiegel vor, wenn sie ihre Story lachend in die Kreissäge steuern. ts.

The Cabin in the Woods

Ein entspanntes Wochenende in einer Hütte im Wald, in der Mitte von Nirgendwo soll es werden, fernab der Zivilisation und jeglicher Beobachtung, kein Handy-Empfang, kein Internet, kein Mensch weit und breit. Nur fünf Freunde und die Natur - ein Abenteuer, ein großer Spaß. Selbst die Warnungen eines bedrohlich wirkenden Tankwarts können die Vorfreude nicht dämpfen. Zunächst wirkt die Hütte auch wie die Erfüllung aller Verheißungen. Doch dann entdecken die Freunde den verborgenen Zugang zu einem Keller - und als die Neugier gegen die Vernunft siegt, gehen sie zu fünft die knarzende Treppe hinab ins Dunkel... Gleichzeitig sitzen zwei Wissenschaftler weit entfernt in einem geheimen Labor tief unter der Erde und drücken ein paar Knöpfe...

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Kristen Connolly   als Dana
  Chris Hemsworth   als Curt
  Anna Hutchison   als Jules
  Fran Kranz   als Marty
  Jesse Williams   als Holden
  Richard Jenkins   als Sitterson
  Bradley Whitford   als Hadley
  Brian White   als Truman
  Amy Acker   als Lin
 
Regie:  Drew Goddard  
Buch:  Drew Goddard  
  Joss Whedon  
Musik:  David Julyan  
Kamera:  Peter Deming  
Produzent:  Joss Whedon  
 

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