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Kaufvideo
Erhältlich seit:
09.04.2009
Originaltitel: The Calling
Deutschland 2000
Laufzeit: 85 Min.
FSK: ab 16
Laura Harris
Richard Lintern
Francis Magee
Regie: Richard Caesar
Highlight Communications (Deutschland)

Satan lässt nicht locker und serviert der christlichen Welt kurz vor Weihnachten eine schöne Bescherung. Wie schon im Genreklassiker "Das Omen" wird er in einem Jungen wiedergeboren und nun auf der Isle of Man von einer Sekte mit Sehnsucht erwartet. Etwas reservierter dürften horrormäßig vorgebildete Zuschauer seiner Wiederkehr entgegensehen, die sich, vom Ende abgesehen, überschaubar originell darstellt. In der Flut vergleichbarer Teufeleien könnte damit dem handwerklich recht ordentlichen Inselthriller eine gefährliche Brandung drohen.
Mit einem Bibelzitat und einer unheimlichen nächtlichen Strandversammlung schwarz gewandeter Satanisten beginnt das Regiedebüt des Münchner HFF-Absolventen Richard Caesar. Laut dem Drehbuch eines US-Autorenduos, dessen Schauplatz auf die isolierte Isle of Man verlegt wurde, fällt die junge Protagonistin Kristie (Laura Harris aus "The Faculty") angeschossen ins Meer, um nach wundersamer Rettung im Rückblick ihr Unheil zu beichten. Dass ihr Mann sie noch in der Hochzeitsnacht inmitten düsterer Klippenromantik Open Air schwängerte, beunruhigt sie nur am Rande - wie auch die Kälte ihres Sohnes (Alex Roe-Brown), in dessen Umgebung schaukelnde Mädchen Kurs auf Metallspieße zu nehmen drohen. Selbst als der Satansbraten fließend rückwärts spricht, schon in der Rockmusik ein Teufelskriterium, schürt das kaum Zweifel. Erst als Freundin Elizabeth (Alice Krige) sich zu sehr um die beiden Männer der Kernfamilie kümmert, wächst mit Eifersucht erstmals auch Misstrauen. Während sich schwarze über weiße Wolken schieben, und Christopher Frankes Soundtrack tonal zu erschrecken versucht, spielt sich ein nicht nur für eine Minderheit wohl vorhersehbares Szenario ab, dass die warnende Mutter als Verrückte in der Gemeinde isoliert. Wie in anderen Genrebeiträgen bleibt auch in diesem rätselhaft, warum der Teufel sein Comeback nicht unproblematischer aus der Mitte seiner weiblichen Bewunderer möglich macht. Fragwürdig ist auch eine Polizei, die blutende, in Plastiksäcken aus Dachluken baumelnde Leichen mit einem selbstsicheren "Wir gehen davon aus, dass der Mörder im Affekt gehandelt hat" kommentiert. So mühen sich die Darsteller und das Team hinter der Kamera redlich, werden aber von einer Geschichte im Stich gelassen, die sehr Versatzstücke, aber zu wenig den größere Ansprüche stellenden Thrillerfan bedient. kob.
| Darsteller: | Laura Harris | als Kristie St. Clair | |
|---|---|---|---|
| Richard Lintern | als Marc St. Clair | ||
| Francis Magee | als Cormac | ||
| Alex Roe-Brown | als Dylan St. Clair | ||
| John Standing | als Jack Plummer | ||
| Alice Krige | als Elizabeth Plummer | ||
| Peter Waddington | als Father Mullin | ||
| Nick Brimble | als Police Inspector Morton | ||
| Rachel Shelley | als Shelly | ||
| Camilla Power | als Lynette | ||
| Veronica Roberts | als Schwester Margaret | ||
| Anthony Karrick | als Prof. Thomas Biden | ||
| Laura Cox | als rothaarige Frau | ||
| Detlef Bothe | als Motorradfahrer | ||
| Regie: | Richard Caesar | ||
| Buch: | John Rice | ||
| Rudy Gaines | |||
| Richard Caesar | |||
| Musik: | Christopher Franke | ||
| Kamera: | Joachim Berc | ||
| Produzent: | Norbert Preuss | ||
| Bernd Eichinger | |||
The Calling in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Bildformat: 1:1,78/16:9
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