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The Cooler - Alles auf Liebe

Coole, melancholische Lovestory, in der einem ewigen Pechvogel in einem Casino in Las Vegas plötzlich das Glück begegnet.


The Cooler - Alles auf Liebe (2 DVDs)

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Erhältlich seit:
18.11.2004

Originaltitel: The Cooler

Thriller

USA 2003
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 16

William H. Macy
Alec Baldwin
Maria Bello

Regie: Wayne Kramer
Ascot Elite Home Entertainment

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Coole, melancholische Lovestory, in der einem ewigen Pechvogel in einem Casino in Las Vegas plötzlich das Glück begegnet.

Bernies Pech strahlt auf andere aus (Foto: Alamode Film) Großansicht

Bernies Pech strahlt auf andere aus (Foto: Alamode Film)

Bernie Lootz (William H. Macy) ist eine dermaßen unglückliche Erscheinung, dass er in einem Casino in Las Vegas als "Cooler" dafür sorgt, dass die Glückssträhnen der Gäste am Spieltisch sofort abreißen.

Damit arbeitet Bernie seine Schulden bei Casino-Boss Shelly (Alec Baldwin) ab - bis er sich hoffnungslos in eine Kellnerin verliebt, glücklich ist und alles andere als Pech verbreitet.

Das ist für Shelly natürlich alles andere als gewinnbringend und er beschließt, für das Ende der Romanze zu sorgen.

Natalie bringt Glück in Bernies Leben (Foto: Alamode Film) Großansicht

Natalie bringt Glück in Bernies Leben (Foto: Alamode Film)

Liebe in Las Vegas

Eine ungewöhnliche Lovestory in der Tradition von "Leaving Las Vegas", der mit William H. Macy in der Hauptrolle zwar die Starpower von Nicolas Cage fehlt, in der Kombination mit der hinreißenden Maria Bello und der aufrichtigen und humorvollen Inszenierung von Wayne Kramer hinter aller körperlichen Gewalt und sexuellen Offenherzigkeit stets einen zutiefst romantischen Gedanken offenbart.

The Cooler - Alles auf Liebe (2 DVDs)

Man stelle sich einen Mann vor, der das Unglück derart für sich gepachtet hat, dass er als "Cooler" in einem Casino in Las Vegas die Glückssträhnen von Spielgästen beenden kann: Schon hat man eine Paraderolle für William H. Macy und den Ausgangspunkt für Wayne Kramers außergewöhnliche Lovestory à la "Leaving Las Vegas", die mit dem melancholischen Spezialisten für skurrile Typen (siehe "Fargo" oder "Magnolia") und einer nicht weniger vom Schicksal gezeichneten, umwerfenden Maria Bello sowie einer erstaunlich aufrichtigen und humorvollen Inszenierung selbst hinter aller expliziten körperlichen Gewalt und sexuellen Offenherzigkeit stets einen zutiefst romantischen Gedanken erkennen lässt.

Die Welt des Glücksspiels bietet eine wunderbare Spielfläche für tragische und traurige Helden: So spielte unlängst Philip Seymour Hoffman in "Owning Mahowny" um sein gelangweiltes Leben, während sich nun mit William H. Macy ein weiterer Typ fürs Skurrile und Verlierertum in einer seiner wenigen Hauptrollen beweist, die ihm von Frank Hannah und Koautor und Regisseur Wayne Kramer mit ihrem Debüt auf den Leib geschrieben wurde.

Macys Bernie Lootz hat eine scheinbar nicht zu bremsende und vor allem abfärbende Pechsträhne und arbeitet damit seine Schulden im "Shangri-La" ab - einem von Las Vegas' ältesten und vermutlich letzten Casinos, das fern des Touristenindustrie-Themenparks noch vom Mob geführt wird. Immer, wenn ein Spieler heiß wird und sein Gewinn in brenzlige Bereiche steigt, nähert sich Bernie dem entsprechenden Tisch, lässt die Temperatur auf ein Minimum abkühlen und wendet mit seiner bloßen Anwesenheit das Glück des Casinogasts und den Run auf die Kassen des "Shangri-La" ab. Kurz vor Ende seiner Schuldnerzeit, als Bernie bereits zum Missfallen seines Bosses Shelly Kaplow (Alec Baldwin) Las Vegas verlassen will, kreuzt nicht ganz zufällig die ausnehmend hübsche Cocktailkellnerin Natalie (Maria Bello) seinen Weg und erwärmt sich überraschenderweise auch für ihn. Das Unglück scheint von Bernie mit einem Mal abzufallen - aus Shellys skrupelloser Sicht eine Katastrophe, die nur einen Ausweg erlaubt.

Macy und Maria Bello sind wie Nicolas Cage und Elisabeth Shue in "Leaving Las Vegas" zwei gestrandete einsame menschliche Seelen in der glitzernden Hauptstadt des Risikos, die James Whitakers Kamera - von Mark Ishams Saxophon-Score stilvoll begleitet - umkreist und hinter allem schön schimmernden Schein und der faszinierenden Energie eine ungeschönte Sicht auf die Macht, das Geld und die potentielle Kriminalität des Spielgeschäfts offenbart. In einer perfekten Balance verbindet Kramer in der Beziehung seiner Hauptfiguren, die das Spiel längst durchschaut haben und tragischerweise daran gehindert werden, Vegas zu verlassen, das professionelle mit dem Gefühlsleben.

Die Liebesszenen sind von verblüffender Spontaneität und bringen ein gegenseitiges Vertrauen der Figuren zum Ausdruck, die das zunächst ungleiche Paar Macy und Bello immer einnehmender werden lässt. Macys Talent für traurige, oft passiv wirkende Gestalten zeigt neue und lebendige Facetten, als Bernies erkaltetes Herz durch Natalies Wärme zum Leben erweckt wird. Das Coolste an Wayne Kramers für einen Debütfilm erstaunlich sicherer und dichter Inszenierung ist allerdings Alec Baldwin in der Rolle des Casinodirektors Shelly, dem man von vorneherein alles zutraut - und der sich im Weiteren tatsächlich zu einem brutal gefährlichen Monster entwickelt, mit dem Baldwin einmal mehr ein schockierend glaubwürdiges und beängstigendes Porträt des unberechenbaren und kaltherzigen Bösen liefert. cm.

Darsteller:  William H. Macy   als Bernie Lootz
  Alec Baldwin   als Shelly Kaplow
  Maria Bello   als Natalie Belisario
  Shawn Hatosy   als Mikey
  Ron Livingston   als Larry Sokolov
  Paul Sorvino   als Buddy Stafford
  Estella Warren   als Charlene
  Arthur Nascarella   als Nicky "Fingers" Bonnatto
  Joey Fatone   als Johnny Capella
  M. C. Gainey   als Autobahnpolizist
  Ellen Greene   als Doris
  Don Scribner   als Lou
  Tony Longo   als Tony
  Richard Israel   als Marty Goldfarb
  Timothy Landfield   als Spieler
  T. J. Gioia   als Bulldog
  Jewel Shepard   als Prostituierte
  Gordon Michaels   als Mr. Pinkerton
  Doc Watson   als Morrie
 
Regie:  Wayne Kramer  
Buch:  Wayne Kramer  
  Frank Hannah  
Musik:  Mark Isham  
Kamera:  James Whitaker  
Produzent:  Sean Furst  
  Michael A. Pierce  

"The Cooler" mit PC-Game

Am 18. November erscheint der Zocker-Thriller "The Cooler" mit William H. Macy und Alec Baldwin als Doppel-DVD.

Oscar-nominiert: Alec Baldwin in "The Cooler" Großansicht

Oscar-nominiert: Alec Baldwin in "The Cooler"

Für "The Cooler - Alles auf Liebe" wurde Alec Baldwin als herrlich schmieriger Casino-Besitzer für den Oscar nominiert und auch William H. Macy ("Fargo", "Magnolia") spielt mal wieder sein Talent für liebenswerte Verlierertypen überzeugend aus.

Wem ein Trip nach Las Vegas zu umständlich oder kostspielig ist, der kann sich auch mit der DVD begnügen. Das 2-Disc-Set enthält als besonderes Extra ein PC-Spiel. "Casino Jackpot" ist ein virtuelles Casino mit zwölf Glücksspielklassikern, darunter Blackjack, Roulette und verschiedene Pokervarianten. Der Film erscheint außerdem mit zwei Audiokommentaren; als weitere Extras gibt es Interviews, Biografien, Storyboard / Filmvergleiche und Trailer.

 

The Cooler - Alles auf Liebe (2 DVDs) in der Fotoshow

 

Fassungen

 

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Features

 

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William H. Macy

Mit seinem zerknitterten Babyface und den traurigsten Augen der Welt hat sich William H. Macy zu Hollywoods erfolgreichstem Pechvogel...

 

Star

Alec Baldwin

Der am besten aussehende der Baldwin-Brüder (William, Daniel) war vor Harrison Ford der Agent Jack Ryan (aus Tom Clancys Feder) und begleitete...