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The Core - Der innere Kern

Spannender Hightech-Science-Fiction-Thriller, in dem ein Rettungstrupp ins Innere der Erde vordringen muss.


The Core - Der innere Kern

Leihvideo

Erhältlich seit:
03.10.2003

Originaltitel: The Core

Action/ Science Fiction

USA 2003
Laufzeit: 130 Min.
FSK: ab 12

Aaron Eckhart
Hilary Swank
Delroy Lindo

Regie: Jon Amiel
Paramount Home Entertainment

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In seinem packenden Sci-Fi-Abenteuer schickt Jon Amiel eine hochkarätige Mannschaft auf die Reise zum Mittelpunkt der Erde.

Geophysiker Keyes <br />vor dem Rätsel

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Nachdem Jon Amiel in "Verlockende Falle" noch die generationenübergreifende Liebe präsentiert hatte, kreiert er in seinem neuesten Werk nun völkerverbindende Endzeitstimmung: Weil nach einem Experiment die Erdrotation stoppt, kommt es auf dem Planeten zur Katastrophe.

Zugvögel verlieren ihre Orientierung, Herzschrittmacher versagen und das Klima wird immer rauer. Eine Gruppe von Wissenschaftlern, die so genannten Terranauten, sollen zum Erdkern reisen und dessen Drehung wieder in Gang bringen...

Oscar-Preisträgerin Hilary Swank ("Boys Don't Cry") führt als Rebecca Childs den zerstrittenen Rettungstrupp an. Zusammen mit Leinwand-Beau Aaron Eckhart befehligt sie Kinoveteranen wie Stanley Tucci und Delroy Lindo.

Mit diesem aufwändigen und äußerst spannenden Zukunftsthriller trifft Amiel höchst originell den Kern des populären Weltuntergangs-Subgenres.

The Core - Der innere Kern

Asteroidenschauer pulverisieren Metropolen, Feuerstürme nagen Wälder und Helden ab, sündteure Filme finden kein Publikum: Hollywood kennt sich aus mit Katastrophen und lebt in der Regel gut davon. Das Genre stillt die Lust an beobachteter Zerstörung und den Glauben an die evolutionäre Hierarchie, die den Menschen auch in seinen dunkelsten Stunden Licht erkennen lässt. Das destruktive Problem in "The Core" ist ein statischer Erdkern, der wieder in Rotation gebracht werden muss. Die verordnete Therapie ist eine Reise ins geologische Zentrum des Planeten, die Hollywood effektreich zu einer unterhaltsamen Erfahrung, wenn auch nicht zu einem Ereignis macht.

Der Schlüssel zum Erfolg von Projekten wie diesen liegt vor allem beim Publikum. Wer naturwissenschaftliche Skepsis über Bord wirft und den eigenen Toleranzpegel erhöht, wird nach dieser Reise wieder beim gleichen kalifornischen Veranstalter buchen. Mit Henry Levins Jules Verne-Adaption von 1959 hat das bislang aufwändigste Projekt von Regisseur Jon Amiel ("Verlockende Falle") nur das Ziel gemeinsam, gibt es unterwegs weder Riesenechsen, verträumte Pilzwälder oder gar Atlantis zu entdecken. Die knapp zweistündige Laufzeit unterteilt sich relativ gleichgewichtig und rein richtungsorientiert in eine über- und unterirdische Hälfte.

"The Core" beginnt mit den Vorboten der Katastrophe: Tauben, die vom Himmel fallen oder Menschen, die, rätselhaft verbunden, zum selben Zeitpunkt sterben. Gewohnt pragmatisch denkt das Militär zunächst an die Wirkung einer Geheimwaffe und bleibt auch lösungsbezogen nüchtern, als die Wissenschaftler im plötzlich statisch gewordenen Erdkern die Ursache für die elektromagnetischen Störungen erkennen.

Von da an heißt es Abschied nehmen vom systematischen Zweifeln und akzeptieren, dass ein Wissenschaftler eine fast druck- und hitzeunempfindliche Legierung und einen Superlaser erfunden hat, dass ein riesiges wurmähnliches Schiff sich zehn Monate später durch Erdkruste und unterirdische Magmameere bohrt, dass die Funkverbindung vom Kontrollzentrum zum Erdkern so kristallklar ist wie zum örtlichen Pizzaladen und dass ein schmächtiger Hacker-Freak mit dem Gesicht von D. J. Qualls ("Road Trip") die ganze Welt zum Narren halten könnte.

Recht humorvoll gibt sich die erste Hälfte des Films, bis der erste Tote im sechsköpfigen Rettungstrupp zu beklagen ist und sich einer nach dem anderen für das große Ziel opfert: den Kern durch eine Nuklearexplosion in Schwingung zu bringen. Die Darsteller, allen voran Oscarpreisträgerin Hilary Swank, machen das Beste aus ihren etwas schematischen Figuren, das Drehbuch streift die üblichen Konflikte, ohne zu überdramatisieren, und liefert genügend Actionsequenzen (notlandendes Spaceshuttle, Blitzinferno über Rom, einstürzende Golden Gate Bridge, Flug durch eine Magmablase und ein Kristallfeld), um den Zuschauer nicht ans Nachdenken zu verlieren. Und weil dieses Abenteuer zu Kitsch und Patriotismus eine größere Distanz als etwa "Armageddon" zeigt, erreicht es auch ohne vergleichbare Stars sein Unterhaltungsziel. kob.

Darsteller:  Aaron Eckhart   als Dr. Josh Keyes
  Hilary Swank   als Maj. Rebecca "Beck" Childs
  Delroy Lindo   als Dr. Ed "Braz" Brazzelton
  Stanley Tucci   als Dr. Conrad Zimsky
  DJ Qualls   als Rat
  Richard Jenkins   als General Thomas Purcell
  Tchéky Karyo   als Dr. Sergei Leveque
  Bruce Greenwood   als Commander Robert Iverson
  Alfre Woodard   als Chefin der Mission
  Gregory Bennett   als Terry
  Dion Johnstone   als Lt. Timmons
  Christopher Shyer   als David Perry
  Jennifer Spence   als Zimskys Assistentin
  Nicole Leroux   als Mutter
  Pamela Martin   als Nachrichtensprecher
  Glenn Morshower   als FBI-Agent
 
Regie:  Jon Amiel  
Buch:  Cooper Layne  
  John Rogers  
Musik:  Christopher Young  
Kamera:  John W. Lindley  
Produzent:  Cooper Layne  
  Sean Bailey  
  David Foster  
 

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