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The Crossing Guard

Als ein Betrunkener seine siebenjährige Tochter überfährt und ihn auch noch seine Frau verläßt, schwört der Juwelier Freddy Gale tödliche Rache. Eindringliches Meister-Drama mit Jack Nicholson.


The Crossing Guard

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Erhältlich seit:
04.12.2008

Originaltitel: The Crossing Guard

Drama

USA 1995
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 12

Jack Nicholson
David Morse
Anjelica Huston

Regie: Sean Penn
Walt Disney Studios Home Entertainment

Bild 1 von 12

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The Crossing Guard

Der geschiedene Juwelier Freddy Gale kann den Tod seiner siebenjährigen Tochter einfach nicht verwinden. Diese wurde von dem betrunkenen John Booth überfahren. Als Vergeltung für die Tat beschließt Freddy, John nach dessen Haftentlassung zu töten. Was nach vollbrachtem Mord dann mit ihm passiert, scheint den Juwelier nicht zu kümmern, weiht er doch sogar die Ex-Frau in seinen Plan ein. Doch als Gale seinem Intimfeind gegenübersteht, bekommt er plötzlich Skrupel.

Hollywood-Rebell Sean Penn ("Dead Man Walking") beweist mit seiner zweiten Regie-Arbeit, daß sein Spielfilm-Debüt "Indian Runner" kein Zufallstreffer war. Sein Drama um Schuld, Verantwortung und Selbstjustiz ist von einer Eindringlichkeit, die nur wenige Meisterwerke auszeichnet. Überragend das hochkonzentrierte Spiel der beiden Hauptdarsteller Jack Nicholson ("Wolf") und David Morse ("Indian Runner").

The Crossing Guard

Über Sean Penns zweite Regiearbeit nach "The Indian Runner" war schon viel diskutiert worden, ehe sie überhaupt jemand gesehen hatte. Einer der Gründe war seine Ablehnung als Festivalbeitrag in Cannes. Nach einer Reihe von Umschnitten und Szenenänderungen zeigten sich nicht nur die Produzenten und US-Verleih Miramax mit dem Werk zufrieden: Auch die Auswahlkommission der Filmfestspiele in Venedig verlieh dem intensiven Drama die Weihen, denn dort lief "The Crossing Guard" als einer von zwei amerikanischen Wettbewerbsbeiträge. Auch ohne gewonnene Preise sollte sich der deutsche Verleih (Scotia/Buena Vista) wegen der Zuschauerzahlen keine allzu großen Sorgen machen, wird doch die hervorragende Besetzungsliste von dem Kassenmagneten Jack Nicholson angeführt. Nicholson spielt in dem Drama seines Freundes Sean Penn den geschiedenen Juwelier Freddy Gale, der den Tod seiner siebenjährigen Tochter nicht verwinden kann. Diese wurde von dem betrunkenen John Booth auf einem Zebrastreifen überfahren. Als Vergeltung für die Tat beschließt Freddy, John nach dessen Haftentlassung zu töten. Was nach vollbrachtem Mord dann mit ihm passiert, scheint den Juwelier nicht zu kümmern, weiht er doch sogar seine Ex-Frau in seinen Plan ein. Sean Penn konzentriert sich in seinem ganz auf die Darsteller abgestimmten Film primär auf zwei Erzählstränge: einerseits auf die Taten des gramgebeugten Vaters, anderseits auf die des schuldbeladenen Täters. Das heißt also, daß er dieselbe, von ihm selbst geschriebene Geschichte aus zwei verschiedenen Blickrichtungen erzählt. Dieser ständige Perspektivenwechsel macht die an und für sich einfache, actionarme Story extrem spannend, umso mehr, als der Zuseher bis zum letzten Moment über ihren Ausgang im Unklaren gehalten wird. Morse, der schon in "The Indian Runner" die Hauptrolle hatte, erweist sich seinem großen Gegenüber als ebenbürtig, manchmal sogar als überlegen - vor allem, wenn Nicholson zu sehr in die für ihn typischen Gesten und Mimiken verfällt. Die mit Abstand intensivsten Momente des Films sind aber die, wenn Nicholson mit seiner Ex-Frau, gespielt von seiner ehemaligen Lebensgefährtin Anjelica Huston, zusammentrifft. Da fliegen im wahrsten Sinn des Wortes die Fetzen, da weiß man nicht mehr, was Spiel und was Wahrheit ist. Wirken auch die häufig eingesetzten Zeitlupen manchmal manieriert und erscheinen manche Szenen, vor allem die Therapiesitzung der Eingangssequenz mit einem Gastauftritt von John Savage, gar schulmeisterlich, bietet "The Crossing Guard" gerade für ein aufgeschlossenes, älteres und intellektuelleres Publikum hervorragende Unterhaltung. Dazu tragen auch die sorgfältige Bildgestaltung des Kameraveterans Vilmos Zsigmond ("Die durch die Hölle gehen"), der stimmige Soundtrack des Komponisten Jack Nitzsche ("Einer flog übers Kuckucksnest") sowie einige Songs von Bruce Springsteen bei. geh.

The Crossing Guard

Oscarpreisträger Jack Nicholson (Besser geht's nicht, Einer flog über das Kuckucksnest) und eine hochkarätige Starbesetzung sorgen in diesem spannenden Actionthriller für unvergesslichen Nervenkitzel. Freddy Gale (Nicholson) ist besessen von dem Gadanken, Rache zu üben. Sechs lange Jahre hat er auf diesen Oscarpreisträger Jack Nicholson (Besser geht's nicht, Einer flog über das Kuckucksnest) und eine hochkarätige Starbesetzung sorgen in diesem spannenden Actionthriller für unvergesslichen Nervenkitzel. Freddy Gale (Nicholson) ist besessen von dem Gadanken, Rache zu üben. Sechs lange Jahre hat er auf diesen Zeitpunkt gewartet! John Booth (David Morse - The Green Mile), der Mann, der Freddy jegliche Lebensfreude genommen hat, wird endlich aus dem Gefängnis entlassen. Freddy gibt ihm drei Tage bevor er sich rächen will... Unter der Regie von Sean Penn (Mystic River) und den Hollywoodstars Anjelica Huston (Die Ehre der Prizzis) und Robin Wright (Unbreakable - Unzerbrechlich) hat CROSSING GUARD Kinogänger auf der ganzen Welt in seinen Bann gezogen!

Quelle: Walt Disney Studios

Darsteller:  Jack Nicholson   als Freddy Gale
  David Morse   als John Booth
  Anjelica Huston   als Mary
  Robin Wright   als Jojo
  Piper Laurie   als Helen Booth
  Richard Bradford   als Stuart Booth
  Robbie Robertson   als Roger
  John Savage   als Bobby
  Priscilla Barnes   als Verna
  Kari Wuhrer   als Mia
 
Regie:  Sean Penn  
Buch:  Sean Penn  
Musik:  Jack Nitzsche  
Kamera:  Vilmos Zsigmond  
Produzent:  Sean Penn  
  David S. Hamburger  
 

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