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The Dark

Mystischer Haunted-House-Thriller um ein Ehepaar, das nach dem Tod seiner Tochter von dem Geist eines vor 60 Jahren verstorbenen Mädchens heimgesucht wird.


The Dark

Leihvideo

Erhältlich seit:
22.06.2006

Originaltitel: The Dark

Horror/ Thriller

Großbritannien 2005
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 16

Maria Bello
Sean Bean
Maurice Roeves

Regie: John Fawcett
Highlight Communications (Deutschland)

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Gänsehaut an der Küste von Wales, wo ein schauriges Geistermädchen alte Häuser heimsucht.

Adèle erlebt einen Höllentrip (Foto: Constantin) Großansicht

Adèle erlebt einen Höllentrip (Foto: Constantin)

Was für ein erschütternder Schicksalsschlag der Verlust der eigenen Tochter bedeutet, lehrte der Klassiker "Wenn die Gondeln Trauer tragen" meisterlich. In "The Dark" ist die New Yorkerin Adèle ("A History of Violence"-Mutter Maria Bello) fassungslos, als ihre kleine Tochter Sarah kurz nach der Ankunft in Wales auf tragische Weise im Meer ertrinkt.

Ursprünglich wollte Adèle sich in dem Landhaus an der stürmischen Küste mit ihrem Mann James (Sean Bean aus "Der Herr der Ringe") versöhnen, nun beklagen beide den schrecklichen Verlust. Während James eine Suchaktion startet, hat Adèle rätselhafte Visionen. Ihr erscheint ein bizarres Mädchen, das vorgibt, Sarah von den Toten zurückholen zu können.

Ebrill kennt die Welt der Toten und das Schicksal Sarahs (Foto: Constantin) Großansicht

Ebrill kennt die Welt der Toten und das Schicksal Sarahs (Foto: Constantin)

Gruselige Sage

Kenner dürfen sich freuen: Der kanadische Grusel-Garant John Fawcett mischt das "Haunted House"-Genre kräftig auf. Sein unter die Haut gehender Psychothriller um Geistermädchen und windschiefe Häuser mit uralten Geheimnissen folgt einer walisischen Sage, nach der ein Toter gegen ein Menschenopfer zurück ins Leben geholt werden kann.

The Dark

Nach der Literaturvorlage von Simon Maginns Roman "Sheep" inszenierte John Fawcett den mystischen Psycho-Thriller mit Sean Bean und Maria Bello in den Hauptrollen. Der Film, dessen Effekte und Look bisweilen an "The Ring" und andere Erfolge des aktuellen Gruselkinos erinnern, beruft sich auf einen walisischen Sagenmythos, nach dem ein Toter gegen das Opfer eines anderen Menschen ins Leben zurückgeholt werden kann.

Adèle (Maria Bello) und ihre kleine Tochter Sarah (Sophie Stuckey) besuchen nach der Trennung der Eltern den Kindsvater James (Sean Bean) in seinem Haus an der Küste von Wales. Die Beziehung zwischen Mutter und Tochter ist schwierig - Adèle scheint mit ihrer Rolle als Mutter überfordert zu sein. Bei einem Spaziergang am Strand verschwindet Sarah - alles deutet darauf hin, dass sie ertrunken ist. Noch in derselben Nacht taucht ein gleichaltriges Mädchen auf, das offensichtlich weiß, wo sich Sarah befindet - und außerdem vor 60 Jahren als Tochter des Schäfers, dem einst James' Haus und Stall gehörten, ertrunken ist.

Nachdem er sich mit den Teenager-Thriller/Horror-Stoffen "The Boy's Club" und "Ginger Snaps" hierzulande bereits einen Namen auf dem Videomarkt gemacht hat, kommt der dritte Spielfilm des kanadischen Regisseurs John Fawcett nun auch bei uns in die Kinos. Neben den beiden Stars wird wieder einmal ein jüngerer Mensch zum Dreh- und Angelpunkt des Schreckens: Sophie Stuckey tritt als Tochter im Land der Toten in die Fußstapfen von creepy kids wie Cameron Bright oder Dakota Fanning. Mit Jugendlichen hatte Fawcett bei seinen vorangegangenen Filmen bereits gute Erfahrungen gemacht - hier nun konzentriert er sich auf den Konflikt der Älteren, insbesondere der Mutter, die von ihren elterlichen Pflichten überfordert ist. Maria Bello spielt diese mit wie immer beeindruckender Intensität, während Sean Beans Part als Vater vergleichsweise klein ausfällt. Um so mehr setzt Fawcett auf die kühle, stürmische Atmosphäre der walisischen Küstenlandschaft, die ausführliche Beschreibung des Mythos' eines Schäfers, der ein ganzes Dorf in den Selbstmord führte und versuchte, seiner Tochter das Böse mit denselben brutalen Methoden auszutreiben, die sonst nur bei Schafen angewendet werden - die hier in einer der nachhaltigsten Sequenzen des Films in den Abgrund springen. Die steilen Klippen, harscher Wind, wolkenverhangener Himmel und die raue Natur bilden den Hintergrund für die nicht unbedingt mit Überzeugungskraft glänzende Story, die sich schließlich sogar ins Reich der Toten traut. Das Finale hält noch eine angenehm überraschende Pointe parat, die einige Unglaubwürdigkeiten wieder ausgleicht. Parallelen zu "Wenn die Gondeln Trauer tragen", wie sie Produzent Paul W. S. Anderson ankündigte, sind bei "The Dark" indes nicht zu entdecken; eher erinnern die wenig plotorientierten Effekte an ein "Best of" aus "The Ring", "The Others" und "The Sixth Sense. "The Dark" funktioniert dabei jedoch ganz ähnlich Walter Salles' Remake von "Dark Water" weniger als Horror- denn als Psycho-Thriller um die Ängste und Komplexe einer Mutter. deg.

Darsteller:  Maria Bello   als Adelle
  Sean Bean   als James
  Maurice Roeves   als Daffyd
  Sophie Stuckey   als Sarah
  Abigail Stone   als Ebrill
  Richard Elfyn   als Rowan
 
Regie:  John Fawcett  
Buch:  Stephen Massicotte  
Musik:  Edmund Butt  
Kamera:  Christian Sebaldt  
Produzent:  Jeremy Bolt  
  Paul W.S. Anderson  
 

The Dark in der Fotoshow

 

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Features

 

Star

Maria Bello

Sinnliche blonde amerikanische Schauspielerin italienisch-polnischer Anstammung, in deren Rollen viel aus gelebter Erfahrung stammendes Können...

 

Star

Sean Bean

Schon vor seinem Part als Boromir in "Der Herr der Ringe" stürmte Sean Bean mit zwei frühen Filmen ins nationale britische Bewusstsein: als schwules...