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The Dark Knight

Nach dem Reboot des Franchise mit "Batman Begins" bekommt es Batman unter der Regie von Christopher Nolan erneut mit dem Joker zu tun.


The Dark Knight (Steelbook)

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Erhältlich seit:
22.12.2008

Originaltitel: The Dark Knight

Action/ Thriller

USA 2008
Laufzeit: 146 Min.
FSK: ab 16

Christian Bale
Heath Ledger
Sir Michael Caine

Regie: Christopher Nolan
Warner Home Video Germany

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Der ruhelose Rächer und das mörderischste Lächeln: Batmans Duell mit dem Joker ist ein Urknall.

Bruce Wayne hat eine neue Mission (Foto: Warner) Großansicht

Bruce Wayne hat eine neue Mission (Foto: Warner)

Er ist zurück. Der Mann, der sich und Gotham City ein neues Leben gab. Nach der grandiosen Einführung in "Batman Begins" spürt der dunkle Fürst die Nebenwirkungen seiner Nachtarbeit. Obwohl er mit Staatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhart) und Polizeichef Gordon (Gary Oldman) ein starkes Team bildet, verbündet sich das Verbrechen gegen ihn und lockt eine Gestalt an, die der Gesellschaft den Krieg erklärt.

Der Joker (Heath Ledger) führt sich als Bankräuber ein, doch der Motor des mordenden Anarchisten ist nicht materiell. Geld interessiert den Terroristen nicht, er will Chaos über die Stadt bringen, Batman in die Knie und zur Konfrontation mit seinen dunkelsten Seiten zwingen.

Der Joker treibt sein böses Spiel (Foto: Warner) Großansicht

Der Joker treibt sein böses Spiel (Foto: Warner)

Abgründe der Seele

Mit dem Kreativteam des Vorgängers und noch größerem Aufwand entfaltet sich eine Story, die so komplex ist wie ihre Hauptfiguren. Sie führt Batman in furiosen Actionszenen durch Gotham City, sogar nach Hongkong und schließlich zu den Abgründen der Seele. Das und die Liebe zu Rachel (Maggie Gyllenhaal) verbindet ihn mit Dent, seinem mutigen Mitstreiter und Widersacher in Liebesdingen.

Neben Bales Batman ist der Joker das magnetische Zentrum, ein diabolisch-charismatischer Kraftakt von Heath Ledger. Doch der Star ist der Film selbst, er atmet Qualität 24 Bilder pro Sekunde. Das Herz schlägt wild, das Blut vibriert, hier ist das Epos, das diese Figur verdient.

The Dark Knight (Steelbook)

Nachdem er Warners Parade-Franchise vor drei Jahren mit "Batman Begins" erfolgreich wieder auf Null gestellt hatte, ist der zweite Ausflug des Briten Christopher Nolan in die Welt des Dunklen Rächers a) eine der brillantesten Comic-Verfilmungen überhaupt, b) eine dem Vorgänger in allen Belangen überlegene Fortsetzung, c) ein überragend geplottetes und gespieltes Unterwelt-Epos, d) eine im Rahmen einer Batman-Geschichte verankerte Bestandsaufnahme, wie die beständige Angst vor Terror eine ganze Gesellschaft verändert, und e) ein Meisterwerk.

Jetzt wissen wir's: "Batman Begins" war nur die Ouvertüre, eine Absichtserklärung, die berühmte Comicfigur von DC Comics in Form einer Rhapsodie in Pechschwarz mit neuem Leben zu füllen. Ernst sollte man ihn wieder nehmen können, diesen Bruce Wayne, den Joel Schumacher zuletzt mit Gumminippeln und Schrittschutz zur Witzfigur degradiert hatte. Das ist Nolan mit Hilfe seines Hauptdarsteller Christian Bale gelungen, auch wenn man sich bisweilen fühlte, als befände man sich in der düstersten Therapiesession der Filmgeschichte. Rückblickend ergibt der psychoanalytische Ansatz allerdings durchaus nachhaltigen Sinn, denn er erweist sich als grundsolide Basis für die Fortsetzung, die ihren Titel - "Dark Knight", also "Dunkler Ritter" - wie ein Ehrenabzeichen trägt: ein Film, ebenso grimmig und düster wie der Vorgänger, aber lebendiger und dringlicher und wahrhaftiger, ohne den sauertöpfischen Ton, der einem den Spaß an "Batman Begins" bisweilen verleidete. Für Christopher Nolan ist die packende Konfrontation Batmans mit einem schier unbesiegbaren Gegner der lange erhoffte Befreiungsschlag. Nichts wirkt eitel oder selbstgefällig, die deutlich erkennbare größere Ambition, das Bedürfnis, innerhalb dieser klar definierten Welt etwas zu erzählen, was ihm am Herzen liegt, hat zwangsweise Nolans Sinne geschärft: Für Mätzchen ist kein Platz in diesem aufregenden Epos. Eingebettet in ein unverkennbar im Comic-Universum Batmans verankertes Abenteuer, will Nolan nicht nur unterhalten, sondern auch ein relevantes Statement abgeben, was die Jahre nach 9/11 mit der ständigen Bedrohung durch Terrorakte aus der Gesellschaft gemacht haben. Und doch ist alles dem komplizierten Plot untergeordnet, in dem Batman sich bereitwillig einreiht in ein Quintett gleichberechtigter Hauptfiguren, deren Entscheidungen jeweils unmittelbar Konsequenzen für das Schicksal der anderen haben.

Es kann eben nichts einfach sein, wenn man es mit einem Gegenspieler wie dem Joker zu tun bekommt, über dessen Späße nur er selbst lachen kann: Heath Ledger spielt ihn beängstigend in einer jetzt schon legendären Performance, mit weiß verschmiertem Gesicht, schmierigen Haaren und einer Zunge, die unentwegt nervös über den vernarbten Mund fährt. Von der Unterwelt Gothams engagiert, um dem Batman die Stirn zu bieten, ist der Witzbold der ultimative Nihilist, der Feind, dem man nicht weh tun kann, weil ihm nichts wichtig ist sieht man vom Herbeiführen des totalen Chaos einmal ab. Seine Präsenz hinterlässt ihre Spuren nicht nur im Leben von Batmans Alter ego Bruce Wayne, sondern auch bei dessen Verflossener, der Journalistin Rachel (Maggie Gyllenhaal ersetzte Katie Holmes, die man keine Sekunde vermisst), die mit dem neuen Bezirksstaatsanwalt Harvey Dent liiert ist, und Batmans engstem Vertrauten, Lt. Jim Gordon.

Je wahnwitziger die Taten des Jokers werden, desto stärker arbeitet Nolan seine Themen heraus: Um die Unmöglichkeit des Heldentums in unserer Welt geht es, um Verantwortung, um Integrität, und immer wieder um Entscheidungen, die hier auch schmerzhaft tödliche Folgen haben: Wie kann man dem eigenen Wertesystem treu bleiben, wenn man einem Gegner beikommen will, dem nichts heilig ist, fragt der Film. Seine Antworten sind explosiv und dramatisch, eingebettet in Actionszenen, die andere Regisseure vielleicht noch besser hinbekommen könnten. Beklagen muss man sich dennoch nicht: "Dark Knight" steht und fällt nicht mit seiner Action, sondern mit einer Story, die fesselt, weil einem hier bewusst wird, dass sich Gut und Böse in einer komplexen Welt nicht so einfach unterscheiden lassen: Wer heute noch Held ist, kann morgen schon Monster sein. Christopher Nolans Film spielt diese Überlegung in allen denkbaren Schattierungen durch und steht am Ende da mit einem Film, der sich einfachen Lösungen verweigert und trotzdem das Zeug zum Blockbuster hat. Weil es aufregender einfach nicht geht. ts.

The Dark Knight (Steelbook)

In der Fortsetzung des Action-Hits „Batman Begins“ spielt Christian Bale unter Christopher Nolans Regie wieder die Rolle des Batman/Bruce Wayne, der nach wie vor gegen das Böse kämpft.
Unterstützt von Lieutenant Jim Gordon und Staatsanwalt Harvey Dent setzt Batman sein Vorhaben fort, das organisierte Verbrechen in Gotham endgültig zu zerschlagen. Doch das schlagkräftige Dreiergespann sieht sich bald einem genialen, immer mächtiger werdenden Kriminellen gegenübergestellt, der als Joker bekannt ist: Er stürzt Gotham in ein anarchisches Chaos und zwingt den Dunklen Ritter immer näher an die Grenze zwischen Gerechtigkeit und Rache.

Oscar-Kandidat Heath Ledger („Brokeback Mountain“) ist als Batmans Erzfeind Joker zu sehen, und Aaron Eckhart spielt Staatsanwalt Harvey Dent. Maggie Gyllenhaal übernimmt die Rolle der Rachel Dawes. Wie schon in „Batman Begins“ dabei sind Gary Oldman als Lieutenant Jim Gordon; Oscar-Preisträger Michael Caine („Gottes Werk und Teufels Beitrag“) als Alfred; und Oscar-Preisträger Morgan Freeman („Million Dollar Baby“) als Lucius Fox.

Warner Bros. Pictures präsentiert in Zusammenarbeit mit Legendary Pictures eine Syncopy-Produktion, einen Film von Christopher Nolan: „The Dark Knight“. Nolan inszenierte den Film nach dem Drehbuch von Jonathan Nolan und Christopher Nolan sowie der Story von Christopher Nolan & David S. Goyer. Produziert wurde „The Dark Knight“ von Emma Thomas, Charles Roven und Christopher Nolan, als Executive Producers fungierten Benjamin Melniker, Michael E. Uslan, Kevin De La Noy und Thomas Tull. Der Film verwendet Figuren aus den Comic-Heften des Verlages DC Comics. Schöpfer des Batman ist Bob Kane.

Zum kreativen Team zählen der zweifache Oscar-Kandidat und Kameramann Wally Pfister („The Prestige“, „Batman Begins“), Oscar-Kandidat und Produktionsdesigner Nathan Crowley („The Prestige“), Oscar-Kandidat und Cutter Lee Smith („Master and Commander – Bis ans Ende der Welt“) sowie die Oscar-preisgekrönte Kostümbildnerin Lindy Hemming („Topsy-Turvy – Auf den Kopf gestellt“). Die Musik schrieb der Oscar-Preisträger und mehrfache Oscar-Kandidat Hans Zimmer („Der König der Löwen“, „Gladiator“) sowie der siebenfache Oscar-Kandidat James Newton Howard („Michael Clayton“, „Auf der Flucht“), der bereits am Soundtrack zu „Batman Begins“ mitgearbeitet hat.

Quelle: Warner Home Video

Erweiterte Szenen: The Dark Knight - Die IMAX[r] Sequenzen (Der Prolog, Hongkong, Die Panzer-Verfolgungsjagd, Der Lamborghini-Crash, Das Prewitt Building, The Dark Knight)
Fotogalerie: Die Jokerkarten, Konzeptskizzen, Die Kinoplakate

Making Of: GOTHAM TONIGHT
(Episode 1: Wahlnacht, Episode 2: Milliardär ohne Ziel, Episode 3: Eskalation, Episode 4: Spitzen-Cop, Episode 5: Cops und Gangster, Episode 6: Gothams Weißer Ritter);

Gotham wird enthüllt: Die Entstehung einer Szene (Die Verfolgungsjagd, Die Live-Drehs bei THE DARK KNIGHT, Die Weiterentwicklung des Dark Knights, Dreharbeiten einer neuen Dimension, Der Sound der Anarchie);
TV Spot: Anarchy, Alter Ego, Aggressive Expansion, One Rule, Avenge, Madness, Easter Egg
Trailer: Trailer 1, Trailer 2, Trailer 3

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Christian Bale   als Bruce Wayne/ Batman
  Heath Ledger   als Joker
  Sir Michael Caine   als Alfred
  Maggie Gyllenhaal   als Rachel Dawes
  Gary Oldman   als Lt. James Gordon
  Aaron Eckhart   als Harvey Dent
  Morgan Freeman   als Lucius Fox
 
Regie:  Christopher Nolan  
Buch:  Christopher Nolan  
  Jonathan Nolan  
  David S. Goyer  
Musik:  Hans Zimmer  
  James Newton Howard  
Kamera:  Wally Pfister  
Produzent:  Charles Roven  
  Emma Thomas  
  Christopher Nolan  

"Tudors"-Star Henry Cavill baut die Chinesische Mauer

Er ist der Mann für die schwersten Jobs in Hollywood!

"The Great Wall": Henry Cavill hat sich ein großes Bauprojekt vorgenommen (Foto: Constantin) Großansicht

"The Great Wall": Henry Cavill hat sich ein großes Bauprojekt vorgenommen (Foto: Constantin)

Henry Cavill hat sich als langjähriger Begleiter des launenhaften Königs Henry im Serienhit "Die Tudors" in die Herzen der Fans gespielt - und in die allererste Liga der Hollywood-Stars: Wann immer nun in der Traumfabrik eine Rolle als strahlender Retter zu vergeben ist - sei es im "Krieg der Götter" oder gar als größter aller Helden "Superman" - ist Cavill die erste Wahl.

Nun soll er gar das größte Bauwerk der Weltgeschichte errichten - die Chinesische Mauer! Denn Henry Cavill hat die Hauptrolle im Historien-Epos "The Great Wall" ergattert. Im Regiestuhl sitzt dabei Edward Zwick, der schon mit "Last Samurai" bewiesen hat, dass er fernöstliche Motive in beeindruckend schöne Bilder bannen kann.

Details zur Handlung werden derzeit noch geheim gehalten, die Macher haben lediglich verraten, dass "die mysteriösen Hintergründe des Baus der Mauer" im Mittelpunkt stehen sollen.

Geheimnisvoll wie der Bau der Pyramiden

Vermutlich wird "The Great Wall" daher in der wichtigsten Bauphase der Mauer um 220 v. Christus spielen, als der erste chinesische Kaiser Quin Shihuangdi sein Reich vor Invasoren aus dem Norden abschirmen wollte. Erste einfache Befestigungsanlagen datieren zwar schon aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. und die endgültige Form der Mauer entstand dann erst ums 15. Jahrhundert n. Chr. Doch eine große unbeantwortete Fragen um die Mauer lautet, wie das chinesische Volk unter dem ersten Kaiser mit den bescheidenen architektonischen Mitteln des zweiten vorchristlichen Jahrhunderts überhaupt ein derart enormes Bauwerk bewältigen konnte.

Welche Rolle Henry Cavill spielen wird, um dieses Mysterium aufzuklären, ist dabei noch ungewiss. Als Chinese wird er eher nicht zu sehen sein, vielleicht aber als westlicher Berater oder Helfer?

Hinter dem Projekt steht übrigens Top-Produzent Thomas Tull, auf dessen Konto eine ganze großer Kino-Epen gehen - allerdings von recht unterschiedlicher Qualität: "10.000 BC", "300", "The Dark Knight" Watchmen", "Inception", "Kampf der Titanen" und "Sucker Punch" waren alle großformatiges Kino, allerdings nicht immer mit großartigen Drehbüchern.

Dieses kommt bei "The Great Wall" von Max Brooks, der auch die schräge Zombie-Satire "World War Z" mit Brad Pitt geschrieben hat, die im Januar 2013 in die deutschen Kinos kommt. Das lässt hoffen, dass sich das China-Epos nicht einfach nur in bedeutungsschweren Bilderfluten verlieren wird, sondern auch eine Prise Witz und Ironie entfaltet…

 

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