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The Dust of Time

Zweiter Teil von Theo Angelopoulos' epischer Trilogie, in dem ein amerikanischer Regisseur seine Familiengeschichte in einem Film verarbeiten will.


The Dust of Time

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Erhältlich seit:
14.10.2010

Originaltitel: Trilogia II: I skoni tou hronou

Drama

Deutschland/Italien/Griechenland 2009
Laufzeit: 122 Min.
FSK: ab 12

Willem Dafoe
Bruno Ganz
Michel Piccoli

Regie: Theodoros Angelopoulos
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The Dust of Time

Mit seinem zweiten Teil der "Trilogie des Exils" über politische Unterdrückung, Vertreibung aber auch Versöhnung im 20. Jahrhundert wartet Theo Angelopoulos mit einem fantastischen Schauspielensemble auf.

Die Filme des großen Griechen sind Reisen durch die Zeit, auf denen die Menschen rastlos auf der Suche nach Heimat sind, getrieben von der Sehnsucht nach einem Ort, wo sie sich zu Hause fühlen. Ein Ziel, das bei Angelopoulos nur schwer oder gar nicht zu erreichen ist, nur eine Chimäre, eine Utopie, ein Stück Hoffnung. Die innere Unruhe bedeutet für ihn etwas zutiefst Menschliches, schon seit der Irrfahrt des Odysseus in der griechischen Mythologie.

"Dust of Time" erzählt von den letzten Tagen vor der Jahrtausendwende, vom griechisch stämmigen US-Regisseur A. (Willem Dafoe), der an einem Film über seine persönliche Familiengeschichte arbeitet und seine Eltern auf dem Weg nach Griechenland in Berlin erwartet. Irène Jacob und Michel Piccoli spielen das ergraute Paar Spyros und Eleni. Die beiden wurden durch den Zweiten Weltkrieg getrennt, er schaffte es nach New York, sie durchlitt Stalins Lager in Sibirien. In Berlin treffen sie auf Elenis Weggefährten Jakob Levy (Bruno Ganz) aus der Zeit des Grauens.

Der 73jährige Regisseur jongliert mit verschiedenen Zeitebenen, wechselt sie abrupt, um sie ebenso plötzlich wieder in einen kurzen ruhigen Fluss münden zu lassen. Schon der Blick eines Protagonisten aus dem Fenster kann übergangslos in ein anderes Land und eine andere Zeit führen, einzelne Lebensstationen werden durcheinandergewirbelt, wie auch Fantasie und Wirklichkeit. Das Puzzle verlangt Konzentration, und selbst die nützt wenig, wenn bei dieser Verrätselung lose Enden den Zuschauer ratlos machen und ermüden. Aber Angelopoulos hat sich noch nie um Sehgewohnheiten geschert. Seine Kraft liegt in den oft hypnotischen Bildern, die Kameramann Andreas Sinanos erneut zaubert, allerdings nicht durchgehend. Während bei den Rückblenden in die Sowjetunion eine visuelle Wucht die Leinwand erobert, scheint ihm bei den Berliner Aufnahmen in ihrer Alltäglichkeit die Imagination abhanden gekommen zu sein. Der historische Bogen spannt sich über Exil, Trennung und Aufenthalte in der Fremde bis zum Zusammenbruch von Ideologien - von Stalins Tod, dem Watergate-Skandal und dem Vietnamkrieg bis zum Fall der Berliner Mauer und dem noch nicht eingelösten Traum von einer besseren Welt im 21. Jahrhundert. Die Menschen sind ihrer Wurzeln beraubt und immer unterwegs. Abschied nehmen heißt auch, ein wenig zu sterben. Aber ganz kann man die Vergangenheit nicht auslöschen, meint Angelopoulos, diese für ihn "historische und dialektische Beziehung zwischen Gestern und Heute". mk.

The Dust of Time

Ein Regisseur (Willem Dafoe) will den Dreh eines Films fortsetzen. Dieser handelt von der Liebe einer Frau - seiner Mutter - zu zwei Männern. Sie hat die beiden ein Leben lang geliebt und wurde von beiden wiedergeliebt. Die Liebenden verlieren sich und finden sich wieder. Sie suchen einander auf einer Reise durch den Raum und die Zeit, vorbei an den bedeutenden Ereignissen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der historische Bogen spannt sich über Exil und Trennung bis zum Zusammenbruch von Ideologien - von Stalins Tod, dem Vietnamkrieg und dem Watergate-Skandal bis zum Fall der Berliner Mauer. Wie im Traum erinnert sich der Regisseur an die Menschen und Ereignisse ...

Quelle: EuroVideo

Kinotrailer

Quelle: EuroVideo

Darsteller:  Willem Dafoe   als A
  Bruno Ganz   als Jacob
  Michel Piccoli   als Spyros
  Irène Jacob   als Eleni
  Christiane Paul   als Helga
  Reni Pittaki   als Komponist
  Kostas Apostolidis   als Parteisekretär
  Alexandros Milonas   als Mann im Zug
  Norman Mozzato   als Hotel Manager
  Alessia Franchin   als A's Sekretärin
  Valentina Carnelutti   als Empfangschefin
  Tiziana Pfiffner   als Mädchen Eleni
  Chantel Brathwaite   als Elenis Freundin
  Herbert Meurer   als Doktor
  Sviatoslav Yshakov   als Großvater
  Vladimir Bogenko   als Direktor des Konservatoriums
  Ivan Nemtsev   als Deutscher Orgel Spezialist
 
Regie:  Theodoros Angelopoulos  
Buch:  Theodoros Angelopoulos  
Musik:  Eleni Karaindrou  
Kamera:  Andreas Sinanos  
Produzent:  Phoebe Economopoulos  
 

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