DVD Leihvideo

The Eye

US-Remake des chinesisch-thailändischen Horrorthrillererfolgs um ein junge Frau, die mit ihren transplantierten Augen Geister sieht.


The Eye

Leihvideo

Erhältlich seit:
15.10.2008

Originaltitel: The Eye

Horror/ Thriller

USA 2008
Laufzeit: 93 Min.
FSK: ab 16

Jessica Alba
Parker Posey
Alessandro Nivola

Regie: David Moreau, ...
Universum Film

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(1 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
"Fantasic Four"-Star Jessica Alba entwickelt den sechsten Sinn für Tote: Nach einer Augentransplantation verfolgen sie albtraumhafte Visionen.

Sydney sieht Gespenster (Foto: Falcom) Großansicht

Sydney sieht Gespenster (Foto: Falcom)

Blickfang Jessica Alba ist alles andere als ein "invisible girl": Ob als Badenixe in "Into the Blue" oder laszive Sünde in "Sin City" - Hollywoods heißester Nachwuchsstar veredelt jeden Film. Dass sie mehr kann, als zu verführen, beweist dieser Ausflug ins Psychogenre, in dem sie mit einer intensiv gespielten Performance überzeugt. Die leisen Akzente sind es, die dem Gruselschocker seine wahren Qualitäten verleihen - neben einigen verflucht fies orchestrierten Gänsehautmomenten.

Auch sonst sorgte Produzent Tom Cruise dafür, dass es nicht an frischen, vielversprechenden Talenten mangelt: Die Vorlage hierfür lieferten vor einigen Jahren die Pang-Brüder. Sie begründeten mit dem spannenden Thriller ihren internationalen Ruf, der sie schließlich selbst nach Hollywood führte ("The Messengers").

Obwohl sie wieder sehen kann, ist Sydney nicht ganz glücklich (Foto: Falcom) Großansicht

Obwohl sie wieder sehen kann, ist Sydney nicht ganz glücklich (Foto: Falcom)

Nachgemachter Albtraum

Zu zwei Fortsetzungen und einem indischen Remake gesellt sich nun also das amerikanische, und das hat einen weiteren unschlagbaren Vorteil: Das junge französische Regie-Duo namens David Moreau und Xavier Palud, die mit "Them" zeigten, wie man sein Publikum mit geringen Mitteln das Fürchten lehrt - ganz ohne Blutvergießen und Effekt-Overkill. Solcherlei Tugenden stehen einem Film gut, der ganz auf Atmosphäre setzt und sorgfältig für schleichendes Grauen sorgt.

Der Albtraum beginnt für die blinde Violinistin Sydney (Alba), die bei einem tragischen Unfall in ihrer Kindheit das Augenlicht verlor, mit einem medizinischen Wunder, das sie aus der Dunkelheit reißen soll. Eine Hornhauttransplantation soll sie wieder sehen lassen. Nach der erfolgreichen Operation erholt sie sich im Krankenhaus, erkennt anfangs nur Umrisse wie den ihrer Schwester Helen (Indie-Ikone Parker Posey, "Superman Returns"), die sie zu der Operation überredet hatte.

Den Stock braucht Sydney bald nicht mehr (Foto: Falcom) Großansicht

Den Stock braucht Sydney bald nicht mehr (Foto: Falcom)

Zuviel zu sehen

Bald schon bereut Sydney den Eingriff, sieht sie doch entschieden mehr als andere: Mysteriöse Schatten, die es angeblich gar nicht gibt, tauchen in unmittelbarer Nähe auf. Verstörende Gestalten wachsen daraus hervor und erweisen sich als handfeste Bedrohung, die sie hartnäckig verfolgen.

Sind die Geister Ausgeburt ihrer überforderten Psyche oder grauenhafte Realität, die nur sie wahrnimmt? Psychiater Dr. Faulkner (Alessandro Nivola aus der "Goal!"-Reihe) behauptet natürlich ersteres. Doch auch wenn Sydney an ihrem Verstand zweifelt, ist eines klar: Sie hat das Tor zu einer furchtbaren Welt geöffnet, die ihre private Hölle zu werden droht. Es gibt nur einen Ausweg - sie muss herausfinden, wer die Organspenderin war, deren Augenlicht sie erhalten hat.

Psychiater Faulkner hält Syndeys Erlebnisse für das Resultat ihrer überforderten Psyche (Foto: Falcom) Großansicht

Psychiater Faulkner hält Syndeys Erlebnisse für das Resultat ihrer überforderten Psyche (Foto: Falcom)

Heiße Spur nach Mexiko

Auch wenn man es bis dahin noch nicht für möglich gehalten hat: Die Schockmomente sind noch steigerungsfähig, wenn Sydney einer heißen Spur nach Mexiko folgt. Sexidol Jessica Alba entwickelt den sechsten Sinn, Tote zu sehen, und sorgt für Gänsehaut bei ihrer Fangemeinde - eine sehenswerte Überraschung!

The Eye

Stimmungsvolles US-Remake des asiatischen Gruselthrillers "Gin Gwai" (2002), in dem Sexidol Jessica Alba den sechsten Sinn entwickelt Tote zu sehen.

Als die seit dem fünften Lebensjahr blinde Konzertviolinistin Sydney Wells geht ihr vorerst der Sehsinn ab, was jedoch mit einer Hornhautverpflanzung behoben wird. Licht und verschwommene Umrisse (wie die ihrer von Parker Posey gespielten Schwester) sind zunächst ihre einzigen Wahrnehmungen. Dann beginnt Sydney seltsame und verstörende Gestalten (Lord Voldemort stand Panik-Pate) auszumachen, woraufhin sie nicht weiß, ob sie ihren neuen Augen trauen darf. Dies ruft Psychiater Dr. Faulkner (Alessandro Nivola als angedeuteter, nie konkret realisierter Love Interest) zur Stelle, der die alptraumhaften Visionen auf ihre überforderte Psyche zurückführt. Die Visionen werden immer beklemmender und Sydney kommt zu dem Schluss in jeder Hinsicht mit den Augen ihrer Organspenderin zu sehen. Ein Roadtrip mit Dr. Faulkner nach Mexiko offenbart eine schreckliche Tragödie und mündet in ein "Final Destination"-angelehntes Finale.

Das Original der thailändischen Gebrüder Pang inspirierte bereits zwei Sequels und ein indisches Remake ("Naina"). Dem internationalen Trend treu bleibend, inszenierten die neueste Version nun zwei Franzosen, David Moreau und Xavier Paldau. Sie empfehlen sich mit dem packenden Horrorthriller "Them" und ähnlich unerwartete und daher teils äußerst effektive Schockmomente finden sich in ihrer visuell und atmosphärisch stilvollen Version der (ursprünglich chinesischen) Ghost Story. Adaptiert wurde das Original von Sebastian Gutierrez, zu dessen Credits das erheiternde Schlockmovie "Snakes On A Plane" zählen. Diesmal geht er allerdings absolut humorfrei zur Skriptsache. Ein Grinsen wird sich so mancher im Publikum allerdings nicht verkneifen, wenn Alba als kultivierter Klassikstar eingeführt wird. Doch auch wenn die einstige Bikini-Biene ("Into The Blue") es nicht leicht hat, in anspruchsvolleren Rollen ernst genommen zu werden, sollte doch vermerkt werden, dass sie hier wenn nicht perfekt, so doch kompetent agiert. Für ihre angestammten Fans ist sie ein Lichtblick, auch wenn die von Tom Cruise und Paula Wagner produzierte Geistergeschichte mehr auf düstere Bedrohung denn blutrünstige Konfrontationen setzt. ara.

Darsteller:  Jessica Alba   als Sydney Wells
  Parker Posey   als Helen Wells
  Alessandro Nivola   als Dr. Paul Faulkner
  Rade Serbedzija   als Simon McCullough
 
Regie:  David Moreau  
  Xavier Palud  
Buch:  Sebastian Gutierrez  
Musik:  Marco Beltrami  
Kamera:  Jeffrey Jur  
Produzent:  Don Granger  
  Paula Wagner  
  Michelle Manning  
 

The Eye in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter
 

Star

Jessica Alba

Ihr lasziv aggressiver Striptease in "Sin City", ihre Tauchgänge in knappsten Bikinis in "Into the Blue" und ihr hautenges Kostüm als "...

 

Star

Parker Posey

Amerikanische Schauspielerin, die vom Magazin "Time" als "Queen of the Indies" bezeichnet wurde, weil sie zwischen 1994 und 2004 in 32...