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The Fast and the Furious

Rasanter Exploitationspaß, bei dem ein junger Undercovercop die Untergrundszene illegaler Strassenrennen infiltriert, um eine Gang von LKW-Hijackern zu überführen.


The Fast and the Furious

Leihvideo

Erhältlich seit:
20.06.2007

Originaltitel: The Fast and the Furious

Action/ Thriller

USA 2001
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 16

Paul Walker
Vin Diesel
Michelle Rodriguez

Regie: Rob Cohen
Universal Pictures Germany

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Rasanter Exploitationspaß, bei dem ein junger Undercover-Cop die Untergrundszene illegaler Strassenrennen infiltriert, um eine Gang von LKW-Hijackern zu überführen.

Vin Diesel ist der König der Straße (Foto: UIP) Großansicht

Vin Diesel ist der König der Straße (Foto: UIP)

Dominic Toretto (Vin Diesel) geht bei den illegalen Autorennen in den Straßen von Los Angeles stets als Sieger vom Asphalt. Unter den Bleifuß-Junkies ist er der ungekrönte König mit der hübschesten Freundin und den meisten Pferdestärken unter der Motorhaube. Bis eines Tages der junge Brian O'Conner (Paul Walker) auftaucht und Dominics Vormachtstellung gefährdet.

Aber Brian ist nicht nur ein Vollblut-Raser, der ein Auge auf Dominics Schwester Mia (Jordana Brewster) geworfen hat, sondern auch ein Undercover-Cop, der die Spur einer Gang von waghalsigen Truck-Hijackern verfolgt.

Immer zu einem Rennen bereit (Foto: UIP) Großansicht

Immer zu einem Rennen bereit (Foto: UIP)

Hauptsache schnell

Howard Hawks' "Rote Linie 7000" lässt ebenso grüßen wie "Gefährliche Brandung", wenn Rob Cohen ("Daylight") Gas gibt, von Freundschaft, Loyalität, Tempo und Liebe erzählt und einmal mehr den amerikanischen Traum von grenzenloser Freiheit träumt.

Ein brisanter Actioner aus spektakulären Autojagden und waghalsigen Stunts, der solide auf den breiten Schultern Vin Diesels ruht, während Jordana Brewster und Michelle Rodriguez für die optischen Reize sorgen.

The Fast and the Furious

Aus dem Weg, Nicolas Cage und Sylvester Stallone - Bahn frei für Vin Diesel! Was die beiden überproduzierten Boliden-Actioner "Nur noch 60 Sekunden" und "Driven" mit viel Aufwand und (alterndem) Staraufgebot vergeblich versuchten, gelingt jetzt dem moderat budgetierten B-Movie "The Fast and The Furious": packende, PS-starke Poweraction, deren Hauptanliegen es ist, sein Teenpublikum mit atemlosen Turbo-Thrills vollzutanken. Basierend auf einem Magazinartikel, wird die Los-Angeles-Untergrundszene rund um illegale Straßenrennen ausgeleuchtet, in der sich alles um Geschwindigkeit, Girls und Gewalt dreht. Am Startwochenende fuhr das rasante Exploitationvergnügen auf der Boxoffice-Überholspur und platzierte sich mit 40,1 Mio. Dollar mühelos vor der Konkurrenz.

Regisseur Rob Cohen ("Skulls") drückt bei seiner frenetischen Bleifuß-Inszenierung gleich ab der ersten Minute aufs Vollgas und zeigt seinen Protagonisten Brian O'Conner (Paul Walker, sympathischer Schönling aus "Varsity Blues"), wie er mit seiner auffrisierten Mitsubishi-Rennsemmel durch die Straßen von Los Angeles fegt. Anschließend begibt er sich in einen heruntergekommenen Stadtteil zu einem Sandwichschuppen, wo die bildhübsche Mia (Demi-Moore-Doppelgängerin Jordana Brewster aus "Faculty") bedient. Es wird bald klar, dass er sich nicht nur für sie interessiert, sondern auch Bekanntschaft mit ihrem Bruder, Streetracing-Legende Dominic (Shooting Star Vin Diesel, der bereits in "Pitch Black" positiv auffiel) und seiner Gang machen möchte. Denn Brian ist ein Undercover-Cop, der die Szene infiltrieren soll, um herauszufinden, wer für eine Reihe von spektakulären LKW-Hijackings, die nur auf das Konto von extrem guten Fahrern gehen können, verantwortlich ist. Nach einem spektakulären Drag-Race, bei dem die Opponenten mit über 250 Sachen einen verlassenen Straßenzug entlangfegen, rettet Brian Sieger Dominik vor den anrollenden Cops. Ihre aufkeimende Freundschaft wird langsam zementiert, und die Romanze mit Mia blüht ebenfalls auf. Doch Bandenmitglied Vince (Matt Schulze als tätowierter Schreckschrauber) wittert in Brian nicht nur den Rivalen, sondern auch den Bullen. Gleichzeitig ist der in seinem neuen Lebensstil aufgehende Brian wie Keanu Reeves' Figur in "Gefährliche Brandung" hin- und hergerissen zwischen Pflichtbewusstsein und Freundschaft. Beim finalen Rennen wird er vor eine schwierige Entscheidung gestellt.

Cohen versteht es, den Thrill des Geschwindigkeitsrausches bei den verschiedenen Rennsequenzen fesselnd und zum Teil innovativ in Szene zu setzen (eine hübsche Trickaufnahme zeigt den Beschleunigungsprozess im Inneren des Motors). Rivalitäten mit einer asiatischen Gang sind für Kugelregen, Explosionen und Motorradstunts gut, die etwaige Langweile im Keim ersticken. Den Höhepunkt bildet ein an "Mad Max 2" erinnernder Präzisionsüberfall auf offenem Freeway, bei dem ein rachsüchtiger Trucker den Hijackern bei Vollgas Saures gibt. Doch auch bei den Verschnaufpausen vom Adrenalin-Overdrive wird's nicht fad. Immerhin sind Versuche zu erkennen, Charakterzeichnung zu betreiben und somit ein wenig Background-Information über den Helden zu liefern. Vin Diesel überzeugt dabei als bulliges Muskelpaket mit Herz und Seele, während - Wehmutstropfen - Michelle Rodriguez (die Sensation aus "Girlfight") als seine taffe Freundin Letty leider unterbeschäftigt bleibt. Quasi nonstop kommt hingegen der dröhnend-röhrende Soundtrack zum Einsatz, der die passende akkustische Beschallung zum PS-Pandemonium beisteuert. Wer die Schluss-Szene sehen will, sollte bis zum Ablauf der Credits warten. ara.

Darsteller:  Paul Walker   als Brian O'Conner
  Vin Diesel   als Dominic Toretto
  Michelle Rodriguez   als Letty
  Jordana Brewster   als Mia Toretto
  Rick Yune   als Johnny Tran
  Chad Lindberg   als Jesse
  Johnny Strong   als Leon
  Matt Schulze   als Vince
  Ted Levine   als Sgt. Tanner
  Jeffrey "Ja Rule" Atkins   als Edwin
  Thom Barry   als Agent Bilkins
  Vyto Ruginis   als Harry
  Mike White   als Truckfahrer
  Beau Holden   als Ted Gessner
  Stanton Rutledge   als Muse
  Noel Gugliemi   als Hector
  Reggie Lee   als Lance Nguyen
  RJ De Vera   als Danny Yamato
 
Regie:  Rob Cohen  
Buch:  Gary Scott Thompson  
  Erik Bergquist  
  David Ayer  
Musik:  BT  
Kamera:  Ericson Core  
Produzent:  Neal H. Moritz  

Justin Lin soll "Terminator 5" drehen

In trockenen Tüchern in Sachen "Terminator 5" ist noch nichts. Dafür kursieren etliche Gerüchte zum Thema durchs World Wide Web. Universal soll daran interessiert sein, Justin Lin für den Regiesessel zu begeistern und Arnies Comeback als Terminator wäre sowieso nur eine logische Folge.

Mit "Terminator 5" geht's voran. Schwarzenegger ist bereit (Foto: -) Großansicht

Mit "Terminator 5" geht's voran. Schwarzenegger ist bereit (Foto: -)

Der Gouvernator ist Geschichte, dem Terminator gehört die Zukunft. Nachdem Arnold Schwarzenegger sein kalifornisches Gouverneursamt Ende Januar an den Nagel hängte und die steirische Eiche seine Bereitschaft untermauerte, wieder ins Filmbiz zurückzukehren, brodelt es gewaltig in der Gerüchteküche. Zumal Universal nach dem Erwerb der Terminator-Rechte ebenfalls großes Interesse daran hat, den Kampf Mensch gegen Maschine erneut aufflammen zu lassen.

Mit Justin Lin scheint das Filmstudio bereits den richtigen Mann für den Platz auf dem Regiestuhl von "Terminator 5" gefunden zu haben. Der gebürtige Taiwanese führte die bereits abgedriftete "The Fast and the Furious"-Serie mit den letzten drei PS-Abenteuern zurück auf die Überholspur.

Will Arnold Schwarzenegger be back?

Wenn sich das bewahrheitet, würde der Wahlkalifornier Action-Spezialist McG beerben. Angeblich soll sein Ideenlieferant Chris Morgan ebenfalls ins Boot geholt werden. Der Drehbuchautor steckt u.a. hinter dem Skript von "Fast Five" und erwies sich an den Kinokassen als erfolgreicher Partner von Lin.

Ob Schwarzenegger tatsächlich für "Terminator 5" wieder in die Lederkutte schlüpft und als Terminator gegen Blechkameraden zu Felde zieht, steht noch in den Sternen. Aber seien wir doch mal ehrlich: Ein neues "Terminator"-Spektakel ohne Arnie wäre nur halb so schön.

 

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