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Leihvideo
Erhältlich seit:
16.11.2006
Originaltitel: The Fast and the Furious: Tokyo Drift
USA 2006
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 12
Lucas Black
Bow Wow
Nathalie Kelley
Regie: Justin Lin
Universal Pictures Germany

Mit neuem Star und Regisseur sowie neuer Übersee-Location dreht die adrenalintreibene Autoaction-Franchise auf gewohnt hohen Turbothrill-Touren nunmehr ihre dritte Boxoffice-Runde.
Hinterm Steuer diverser aufgemotzter Rennsemmeln sitzt diesmal Paul-Walker-Lookalike Lucas Black ("Jarhead") als Shaun Boswell, der sich im Prolog unterlegt zu Kid Rocks Partyhymne "Bawitdaba" ein spektakuläres Rennen durch eine unfertige Bausiedlung liefert. Die Schadensverursachung führt dazu, dass der Highschoolschüler statt ins Jugendgefängnis zu seinem Vater nach Tokio geschickt wird. An seiner neuen Schule freundet sich der unverbesserliche Draufgänger mit dem Afroamerikaner Twinkie (Bow Wow sympathisch-witzig) an und wirft ein Auge auf die kesse Neela (Nathalie Kelley). Beim seinem ersten Ausflug zur Underground-Rennszene stellt er fest, dass sie mit dem arroganten D.K. (Brian Tee) liiert ist. Prompt lässt er sich (trotz Vaters striktem Autoverbot) zu einem Parkgaragenduell hinreißen, bei dem ihm D.K. zeigt, dass er der unangefochtene "Drift-King" ist - sprich: elegant ohne Tempodrosselung durch selbst die engsten Haarnadelkurven gleiten kann. Diese perfekt choreographierten Streetracing-Sequenzen sind ein wahrer Augenschmaus und wurden vom "Better Luck Tomorrow"-Regisseur Justin Lin geradlinig ohne Hilfe von CGI-Effekten in Szene gesetzt. Auf technisch ausgetüftelte Trickaufnahmen, beispielsweise vom Motorinnern, wie man sie aus den beiden vorangegangenen Teilen kennt, wurde vollkommen verzichtet. Eingerahmt wird die Action von einem Standardplot um Rivalitäten, kriminelle Machenschaften, Freundschaft und Loyalität, Vater/Sohn-Konflikt, Fisch-aus-dem-Wasser-Szenarien und natürlich einem romantischen Subplot. Einem B-Movie entsprechend finden sich ein paar der üblich gestelzten Dialogzeilen, allzu viel moralisiert wird hingegen nicht. So ist wie gehabt einer der Sympathieträger, in diesem Fall Shauns neuer Freund und Mentor Han (Sung Kang), eine Figur, die es mit den Gesetzen nicht so genau nimmt. Überhaupt wird durch die interessante Nebenbesetzung und asiatische Kulturspritze Extra-Treibstoff für PS-starke Poweraction herausgeholt. Dazu darf auch die unerwartete "(Vin) Diesel"-Injektion nach dem packenden Bergstrassenrennen des Finales gezählt werden. Autofanatiker werden sich zudem an bislang nicht gesehenen Prototypen und den coolen Drift-Einlagen ergötzen. Ansonsten wird für das Teenpublikum die hinlänglich erprobte Mischung aus Geschwindigkeitsrausch, Gewalt und Girls mit dröhnendem Soundtrack aufgefahren. ara.
| Darsteller: | Lucas Black | als Shaun Boswell | |
|---|---|---|---|
| Bow Wow | als Twinkie | ||
| Nathalie Kelley | als Neela | ||
| Brian Tee | als D. K. | ||
| Sung Kang | als Han | ||
| Jason Tobin | als Earl | ||
| Leonardo Nam | als Morimoto | ||
| Brian Goodman | als Mr. Boswell | ||
| Shin'ichi "Sonny" Chiba | als Onkel Kamata | ||
| Regie: | Justin Lin | ||
| Buch: | Chris Morgan | ||
| Musik: | Brian Tyler | ||
| Kamera: | Stephen F. Windon | ||
| Produzent: | Neal H. Moritz | ||
The Fast and the Furious: Tokyo Drift in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Alternative Enden, Entfallene Szenen, Outtakes, Featurettes
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