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The Fighter

Packendes Drama über zwei Brüder aus einer Arbeiterstadt, die von einer Karriere als Boxer träumen, davor aber erst eine tiefe Talsohle durchschreiten müssen.


The Fighter

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Erhältlich seit:
14.09.2011

Originaltitel: The Fighter

Drama

USA 2010
Laufzeit: 112 Min.
FSK: ab 12

Mark Wahlberg
Christian Bale
Amy Adams

Regie: David O. Russell
Senator Home Entertainment

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The Fighter

Es sah so aus, als könnte Dicky ein Großer werden. Doch nach einem verlorenen Titelkampf stürzt der Junge aus dem Arbeiterstädtchen Lowell ab. Sein jüngerer Bruder Micky versucht, in Dickys Fußstapfen zu treten, verliert aber Kampf um Kampf. Erst als es seiner Verlobten Charlene gelingt, ihn dazu zu bringen, sich von seiner Familie, seinem kaputten Bruder und seiner unerbittlichen Mutter loszusagen, macht er Karriere. Als er die Chance erhält, um den Weltmeistertitel zu kämpfen, reicht Micky seiner Familie die Hand zur Versöhnung.

Der Name ist Programm: Ums Kämpfen geht es in David O. Russells ("Three Kings") erstem Film vor sechs Jahren: im Boxring, aber auch um die Liebe der Menschen, die einem nahestehen. Basierend auf der wahren Geschichte des "Pride of Lowell", ist "The Fighter" dramatisch und humorvoll, ein menschliches Drama und ein Porträt des Niedergangs der Arbeiterklasse, vor allem aber ein mächtiger Schauspielerfilm, der es seinen Stars - Mark Wahlberg, Christian Bale - vor authentischer Kulisse erlaubt, an ihre Leistungsgrenze zu gehen.

The Fighter

Packende Boxersaga mit emotionalem Punch, die auf dem turbulenten Werdegang des Weltergewicht-Champions Mickey Ward basiert, der entgegen aller Erwartungen triumphierte.

Die Hauptrolle übernimmt Mark Wahlberg ("Die etwas anderen Cops"), der sich damit den lang gehegten Traum verwirklicht, den Underdog aus Lowell, eine Industriestadt in der Nähe Bostons, zu spielen. Der ehemalige Rapper fungiert zudem als Produzent des von David O. Russell mit Schwergewicht auf zwischenmenschliche Beziehungen und authentischen Lokalkolorit inszenierten Arbeiterklassedramas. Dies bedeutet nach "Three Kings" und " I Heart Huckabees" bereits die dritte Zusammenarbeit der beiden. Insgesamt vier Autoren waren für das Drehbuch zuständig, darunter Scott Silver, der Eminens autobiografisch gefärbtes Drama "8 Mile" skriptete. Ebenfalls um Authentizität bemüht ist Christian Bale in der Oscar-verdächtigen Rolle von Wards cracksüchtigen Halbbruder und Trainer Dicky Eklund. Wie zuvor für "Der Maschinist" (2004) verlor Bale eine Menge Gewicht und ließ sich darüber hinaus seine Haare ausdünnen. Somit verkörpert er glaubhaft Wards sieben Jahre älteren Bruder, obwohl er tatsächlich jünger ist als Wahlberg. Mit seiner elektrisierenden Performance schauspielert er regelrecht Kreise um den im Gegensatz auf stoisches Understatement setzenden Wahlberg. Erinnerungen werden wach an Mohammed Ali, der einst im Ring vergleichbar elegant um seine Opponenten herumtänzelte.

Mit grobkörnigen Heimfilmaufnahmen wird die Passion beider Brüder fürs Boxen bereits in Kindheitstagen etabliert. Dicky ist durch seinen Kampf gegen Sugar Ray Leonard 1978 zum "Stolz von Lowell" geworden. In der Gegenwart (Anfang der Neunzigerjahre) gerät der längst Vergessene wieder in den Fokus, diesmal allerdings in einer HBO-Dokumentation über Cracksüchtige. Seine Selbstzerstörung weitet sich alsbald unweigerlich auf Mickey aus, da Dicky und ihre gemeinsame Mutter Alice (Melissa Leo aus "Betty Anne Waters") ihm einen schlechten Fight nach dem anderen organisieren. Als Dicky schließlich, wie nicht anders zu erwarten, im Gefängnis landet, beginnt Mickeys Aufstieg. Mit Hilfe seiner neuen Freundin Charlene (die "Verwünscht"-Beauty Amy Adams zeigt einmal mehr, dass sie zu den besten Darstellerinnen ihrer Generation gehört) trennt er sich von seiner herrischen Mutter, die bislang seine Managerin war, und seinen sechs anmaßenden Schwestern, die einer Meute bissiger Hunde gleichen. Hatte Mickey zuvor eine schmerzhafte Abreibung und Niederlage nach der nächsten einstecken müssen, wendet sich nun das Blatt. Wie ein wilder Stier walzt Mickey, höchst spannend und realitätsnah in Szene gesetzt, von Sieg zu Sieg. Der Weltmeisterschaftskampf in London erweist sich schließlich als mitreißende Tour de Force und als sportliches Highlight.

Der harten Kampfkomponente werden tiefgehende Emotionen entgegengesetzt, die vor allem durch eine gewisse tragikomische Note Mickeys finalen Triumph umso überwältigender gestalten. Gewisse Parallelen zu "The Wrestler" sind unverkennbar: Beide Filme singen das hohe Lied auf das "salt of the earth", ohne in Larmoyanz oder Sentimentalität zu verfallen: Gerade die kompromisslose Echtheit sorgt für nachhaltige Emotion. Elia Kazan und Robert Rossen wären stolz. ara.

Darsteller:  Mark Wahlberg   als Micky Ward
  Christian Bale   als Dicky Eklund
  Amy Adams   als Charlene Fleming
  Melissa Leo   als Alice Ward
  Jack McGee   als George Ward
  Mickey O'Keefe   als Mickey O'Keefe
  Melissa McMeekin   als 'Little Alice' Eklund
  Bianca Hunter   als Cathy 'Pork' Eklund
 
Regie:  David O. Russell  
Buch:  Paul Tamasy  
  Scott Silver  
  Eric Johnson  
Musik:  Michael Brook  
Kamera:  Hoyte van Hoytema  
Produzent:  David Hoberman  
  Todd Lieberman  
  Mark Wahlberg  
  Ryan Kavanaugh  
  Paul Tamasy  

Angelina Jolie mit Mark Wahlberg in "The Silver Lining Playbook"?

Kann man mit Klassikerwissen und einem Traumkörper seine Frau zurückgewinnen?

Auf Angelina Jolie wartet eine neue Rolle (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Auf Angelina Jolie wartet eine neue Rolle (Foto: Kurt Krieger)

Angelina Jolie spielt womöglich im neuen Film von "The Fighter"-Regisseur David O. Russell "The Silver Lining Playbook" mit. Angelinas Partner wäre dann Mark Wahlberg, der für die Hauptrolle vorgesehen ist. Wie der Onlinedienst JustJared berichtet, habe sich Russell schon mit der Lebensgefährtin von Brad Pitt getroffen.

"The Silver Lining Playbook" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Matthew Quick. Im Mittelpunkt steht ein verschrobener ehemaliger Geschichtslehrer namens Pat Peoples, der wegen dem Ende seiner Ehe in die Psychiatrie musste. Er wird entlassen und gilt als geheilt - doch dem ist längst nicht so, denn Pat bildet sich ein, dass er seine Gattin locker zurückgewinnen kann, wenn er sich nur ein bisschen Mühe gibt. So beginnt er alle Klassiker zu lesen und hart zu trainieren in der Hoffnung, nun endlich der Traummann zu werden.

"Cleopatra" steht in den Startlöchern

Für Angelina Jolie könnte man sich den Part der geschiedenen Ehefrau vorstellen, die ihren Ex mit liebevoller Nachsicht immer wieder den Laufpass gibt. Derzeit sitzt Jolie am 3D-Großprojekt "Cleopatra", für das sie sich Thriller-Spezialist und Familienfreund David Fincher als Regisseur wünscht.

 

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