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The Flying Scotsman

Spannender und aufschlussreicher Film über den schottischen Radsportler Graeme Obree.


The Flying Scotsman

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Erhältlich seit:
21.08.2009

Originaltitel: The Flying Scotsman

Drama

Großbritannien/Deutschland 2006
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 6

Jonny Lee Miller
Niall MacGregor
Julie Austin

Regie: Douglas Mackinnon
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Wie nah Sieg und Niederlage beieinander liegen, erzählt die spannende, authentische Geschichte vom Kampf mit sich selbst in einer gnadenlosen Disziplin.

Obree hat ein Ziel vor Augen (Foto: Central) Großansicht

Obree hat ein Ziel vor Augen (Foto: Central)

Sein Aufstieg war wie ein Traum: Der schottische Radrennsportler Graeme Obree sorgte für Furore im internationalen Rennbetrieb, als er, ein arbeitsloser Amateur aus der schottischen Provinz, 1993 unerwartet den Weltmeistertitel holte. Mit seinem selbst gebauten Rad im revolutionären Design aus Altmetall und Waschmaschinen-Teilen, brach er den Weltrekord im Ein-Stunden-Rennen.

Doch der Außenseiter, der die legendäre Superman-Position erfand, musste erleben, wie sein Traum wie eine Seifenblase platzte. Nach Niederlagen und Querelen mit den Sportfunktionären, die ihm seinen Titel wieder aberkannten, fiel er in ein tiefes Loch.

Beim Rennen lässt sich Obree nicht beirren (Foto: Central) Großansicht

Beim Rennen lässt sich Obree nicht beirren (Foto: Central)

Voll auf Siegeskurs

Wie seine Rückkehr in den Sattel auch zum persönlichen Triumph wird, erzählt Douglas Mackinnons Film, der das renommierte Festival in Edinburgh eröffnete, in bewegenden Einstellungen und fantastischen Bike-Sequenzen.

Als Rennmaschine begeistert Jonny Lee Miller ("Trainspotting"). Seine charismatische, grandiose Performance machen "Flying Scotsman" zum Überflieger: klarer Sieg nach Punkten, nicht nur für Sportfans.

The Flying Scotsman

Das bewegende Radsport-Drama des Schotten Douglas Mackinon ist keine verklärende Hommage, sondern ein ehrliches Porträt des Ex-Stundenweltrekordlers Graeme Obree.

Angesichts der aktuellen Enthüllungen über Doping im Radsport mutet es geradezu lächerlich an, mit welchen Methoden man einen gestandenen schottischen Sportsmann in den neunziger Jahren um Ruhm und Ehre gebracht hat. Die Rede ist von Graeme Obree, der 1993 und 1994 Stundenweltrekorde im Bahnradfahren aufstellte. Doch weil der internationale Radsportverband UCI die Konstruktion seines Fahrrads sowie die Haltung, bei der er seinen Oberkörper weit vorne über den Lenker beugte, monierte, wurden ihm die Rekorde wieder aberkannt. Aus diesen wahren Ereignissen hat nun der versierte Fernsehregisseur Douglas Mackinnon, ein Landsmann Obrees, eine wunderschöne, tragische, typisch schottische (Anti-)Heldengeschichte gemacht. Gepaart mit dem Lokalkolorit aus "Local Hero" und der Außenseiter-Story des Oscar-gekrönten Sportler-Dramas "Die Stunde des Siegers" folgt er der wechselhaften Karriere von Obree (Idealbesetzung: Jonny Lee Miller aus "Trainspotting), der in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, aber immer an sich und daran glaubte, einmal ein ganz Großer im internationalen Radsport zu werden. Drei Personen sind daran maßgeblich beteiligt: sein Kumpel Malky (Billy Boyd, der Pippin aus "Herr der Ringe"), den er bei seinem Job als Radlkurier auf Glasgows Straßen kennen lernt und der zu seinem Manager aufsteigt. Der Priester Baxter ("X-Men 2"-Bösewicht Brian Cox), der ihm seine Werkstatt zur Verfügung stellt, und schließlich seine Frau Anne (Laura Fraser), die ihn moralisch unterstützt und seine schweren Depressionen, unter denen er zeitweise leidet, mitträgt. Als Obree schließlich mit einem selbstgebastelten Gebilde aus Alteisen und den Kugellagern einer Waschmaschine tatsächlich 1993 Weltmeister in der Einer-Verfolgung und Stundenweltrekordler wird, ist er am Zenit seiner Karriere angelangt - doch dann ändern die Funktionäre das Reglement und alles Erreichte löst sich in nichts auf.

Das größte Kompliment, das man diesem Film machen kann, ist: Man merkt ihm nicht an, unter welch schwierigen Bedingungen, unter anderem musste die Produktionsfirma während des Drehs Insolvenz anmelden, er entstand. Das liegt zum einen am erdigen, ehrlichen Spiel des Hauptdarstellers und seiner exquisiten Nebenakteure, aber auch an Mackinnons Regie, der zum einen großartige choreographierte und geschnittene Sequenzen aus dem Velodrom präsentiert, zum anderen keine verklärende Hommage an einen Volkshelden inszeniert, sondern vielmehr auch das Innenleben dieses komplizierten, psychisch schwer kranken und suizidgefährdeten Menschen nach außen kehrt. Deshalb werden bei "The Flying Scotsman" nicht nur Radsport-Interessierte und Schottland-Fans auf ihre Kosten kommen, sondern auch Freunde von berührenden, emotional packenden Lebensgeschichten. Lasso.

The Flying Scotsman

Die Geschichte einer Legende mit dem Herz eines Champions.
Graeme Obree (Jonny Lee Miller), ein arbeitsloser Schotte, schockiert 1993 das Rad-sport-Establishment: Er bricht den Stundenweltrekord im Bahnradfahren mit seiner ungewöhnlichen Sitzhaltung (Superman-Position) und dem aus Schrott und Waschmaschinenteilen selbstgebauten Rennrad. Ein Nobody, der aus ärmlichen Verhältnissen kommt und zeitlebens an Depressionen leidet, wird über Nacht zum Radsportstar. Dann aber muss er zusehen, wie ihm die Funktionäre des Radsportverbands UCI den Titel aberkennen und seinen Sieg in eine Niederlage verwandeln. Dies stürzt ihn in eine Krise, der er mit einem sensationellen Comeback zu entfliehen versucht... Eine wahre und ergreifende Radsportgeschichte!

Quelle: Fox

Darsteller:  Jonny Lee Miller   als Graeme Obree
  Niall MacGregor   als Vater von Graeme
  Julie Austin   als Mutter von Graeme
  Billy Boyd   als Malky
  Laura Fraser   als Anna Obree
  Brian Cox   als Douglas Baxter
  Ron Donachie   als Scobie
  Morven Christie   als Katie
  Moray Hunter   als Armstrong
  Steven Berkoff   als Ernst Hagemann
  Philip Wright   als Francesco Moser
  Niall Fulton   als Bandenboss
  Adrian Smith   als Chris Boardman
 
Regie:  Douglas Mackinnon  
Buch:  John Brown  
  Declan Hughes  
  Simon Rose  
Musik:  Martin Phipps  
Kamera:  Gavin Finney  
Produzent:  Peter Broughan  
  Sara Giles  
  Damita Nikapota  
 

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