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The Game of Love

Als Grace Wind von der Affäre ihres Mannes Eddie bekommt, flüchtet sie sich zu ihren Eltern aufs Land. Doch Eddie läßt nicht lange auf sich warten. Gelungene Romantik-Komödie mit Dennis Quaid und Julia Roberts.


ohne Abbildung

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Erhältlich seit:
04.09.2009

Originaltitel: Something to Talk About

Komödie

USA 1995
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 6

Julia Roberts
Dennis Quaid
Robert Duvall

Regie: Lasse Hallström
Warner Home Video Germany

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The Game of Love

Grace ist eine glücklich verheiratete Frau. Doch dann entdeckt sie zufällig, daß ihr Mann Eddie eine Affäre hat und reicht geschockt die Scheidung ein. Ihre Mutter Georgia ist damit gar nicht einverstanden, sie würde Eddie noch eine Chance geben. Grace ist empört und wirft ihrer Mutter Feigheit vor - aus dem gleichen Grund hätte sie schon die vielen Seitensprünge ihres Mannes Wyly übersehen. Aber dann sieht Grace ein, daß auch sie in ihrer Ehe Fehler gemacht hat und sie nimmt Eddies Dinner-Einladung an.

Rundum gelungene romantische Komödie. Die wunderschönen Südstaaten-Bilder von Bergman-Kameramann Sven Nykvist, das freche Drehbuch der "Thelma & Louise" Autorin Callie Khouri, die souveräne Regie Lasse Hallströms ("Gilbert Grape") und die wunderbaren Schauspieler addieren sich zu einem Filmerlebnis der Extraklasse. Julia Roberts hat ihre Manierismen abgelegt und agiert so zurückhaltend wie effektiv, während Dennis Quaid ("The Big Easy") als verführerischer Lebemann eine bemerkenswerte Performance hinlegt.

The Game of Love

Nach "Die Akte" und "I Love Trouble" war es wieder etwas still geworden um Julia Roberts - Schlagzeilen beschränkten sich vorrangig auf ihr Privatleben. Nun sorgt die "Pretty Woman" für neuen Gesprächsstoff mit "The Power of Love", einer charmanten Problemkomödie um Ehebruch und weibliche Identitätsdefinierung im Südstaaten-Milieu. Es ist die erste deutliche Mainstream-Arbeit mit Starbesetzung für den schwedischen Regisseur Lasse Hallström, der zuletzt mit seiner Offbeat-Komödie "Gilbert Grape" für volle Kinos sorgte. Er stützt sich auf das feministisch angehauchte Drehbuch von "Thelma & Louise"-Autorin Callie Khouri, das insofern Parallelen zu Ridley Scotts Geniestreich von 1991 aufweist, als die weibliche Protagonistin die Kontrolle über ihr Leben in die eigenen Hände nimmt und sich von patriarchalischer Bevormundung und konventionellen Gesellschaftszwängen löst. Die leicht neurotische Grace (Roberts) führt mit ihrem liebevollen, erfolgreichen Ehemann (Dennis Quaid) und ihrer reizenden Tochter (Halley Aull) ein geregeltes Leben. Die scheinbare Familienidylle findet ein jähes Ende, als sie ihren Eddie in enger Umarmung mit einer Blondine erspäht. Erzürnt liefert sie ihm auf offener Straße im Nachtgewand eine lautstarke Szene und kehrt nach Hause zu ihren wohlhabenden Pferdezüchter-Eltern zurück. Ihr autoritärer Daddy Wyly (trocken-humorig: Robert Duvall) ist davon wenig begeistert, doch ihre scharfzüngige Schwester Emma Rae (Kyra Sedgwick stiehlt mit ihren zynisch-treffenden Onelinern jede Szene) stellt sich loyal auf ihre Seite. Natürlich kommt Eddie nach kürzester Zeit angekrochen, doch Grace wird klar, daß sie sich von ihrem Leben mehr erhofft, als einfach nur Ehefrau zu sein, deren größte Ambitionen sich im lokalen Wohltätigkeitsverein entfalten. Bei einer ehrlichen Aussprache zwischen Grace und Eddie über ihre jeweiligen Fehler erreicht der Dialog eine ergreifende Tiefe, nur um von einer slapstickartigen Erbrechenssequenz abgewürgt zu werden. Trotz einer romantischen Alternative in Gestalt eines attraktiven Pferdetrainers nimmt die amüsante Story ein vorhersehbares Ende. Julia Roberts glänzt in dieser Rolle wie selten, denn ihre Performance wirkt nicht wie so oft zuvor überzogen und mitleiderheischend, sondern balanciert und präzis. Ihr komödiantisches Timing könnte kaum besser sein. Die technisch grundsolide Inszenierung wurde mit einem stimmigen Bluegrass-Soundtrack unterlegt, um das schwüle Südstaaten-Flair zu untermalen. Regisseur Hallström verliert zwar gegen Ende mit einer deplaziert wirkenden Reitturnier- Sequenz den dramaturgischen Faden, doch das wird der Zugkraft der romantisch- nachdenklichen Beziehungkomödie mit Rache-Twist beim vorwiegend weiblichen Zielpublikum kaum einen Abbruch tun. ara.

Darsteller:  Julia Roberts   als Grace King Bichon
  Dennis Quaid   als Eddie Bichon
  Robert Duvall   als Wyly King
  Gena Rowlands   als Georgia King
  Kyra Sedgwick   als Emma Rae King
  Brett Cullen   als Jamie Johnson
  Haley Aull   als Caroline "Doodlebug" Bichon
  Muse Watson   als Hank Corrigan
  Anne Shropshire   als Tante Rae
 
Regie:  Lasse Hallström  
Buch:  Callie Khouri  
Musik:  Hans Zimmer  
  Graham Preskett  
Kamera:  Sven Nykvist  
Produzent:  Anthea Sylbert  
  Paula Weinstein  
 

Fassungen

 

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Features

 

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Julia Roberts

Sie ist "America's Sweetheart". Julia Roberts gilt ihrer Natürlichkeit und ihres umwerfenden Lachens wegen als beliebtester weiblicher...

 

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Dennis Quaid

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