DVD Leihvideo

The Good Shepherd - Der gute Hirte

Robert De Niros zweite Regiearbeit erzählt methodisch und ambitioniert von der Entstehungsgeschichte des CIA, mit Matt Damon als einem der fiktionalisierten Gründungsväter.


The Good Shepherd - Der gute Hirte

Leihvideo

Erhältlich seit:
28.06.2007

Originaltitel: The Good Shepherd

Drama/ Thriller

USA 2006
Laufzeit: 161 Min.
FSK: ab 12

Matt Damon
Robert De Niro
Angelina Jolie

Regie: Robert De Niro
Universal Pictures Germany

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Robert De Niros zweite Regiearbeit erzählt methodisch und ambitioniert von der Entstehungsgeschichte des CIA. Matt Damon spielt einen der Gründerväter.

Edward und Clover leben aneinander vorbei (Foto: Universal) Großansicht

Edward und Clover leben aneinander vorbei (Foto: Universal)

Im Mittelpunkt steht Edward Wilson (Matt Damon), der 1939 als Yale-Student vom FBI rekrutiert wird, seinen Englisch-Professor als Nazisympathisanten zu überführen. Aus Pflichtgefühl heiratet der karriereorientierte Musterstudent die von ihm geschwängerte Clover (Angelina Jolie), begibt sich aber kurz darauf aufgrund seiner neuen Anstellung beim OSS, dem Vorläufer des CIA, nach Übersee.

Sechs Jahre später kehrt der verschlossene Bürokrat zurück in die Heimat. Die beiden Eheleute, die sich ohnehin kaum kannten, haben sich inzwischen völlig entfremdet. Wilsons vernachlässigter Sohn hingegen betet ihn an und tritt zunächst beim "Skull & Bones"-Geheimbund und später beim CIA in die Fußstapfen seines Vaters. Währenddessen ist Wilson Senior mit diversen Komplikationen des Kalten Krieges und internen Schwierigkeiten so beschäftigt, dass ihn seine eigene familiäre Tragödie kaum zu berühren scheint.

Die Arbeit ist Edwards Leben (Foto: Universal) Großansicht

Die Arbeit ist Edwards Leben (Foto: Universal)

Der erste Spion

Robert De Niros zweite Regiearbeit erzählt methodisch und ambitioniert von der Entstehungsgeschichte des CIA, und Matt Damon spielt einen der Gründerväter. Auch wenn das Spionagedrama bisweilen etwas schwerfällig anmutet, überzeugen die stimmige Kameraarbeit, der dazu passende Score, das zeitgemäße Produktionsdesign und die eleganten Kostüme.

The Good Shepherd - Der gute Hirte

Robert De Niros zweite Regiearbeit erzählt methodisch und ambitioniert von der Entstehungsgeschichte des CIA, mit Matt Damon als einem der fiktionalisierten Gründungsväter.

Das Originaldrehbuch des mit "München" bereits in politischer Intrige geübten Autors Eric Roth stellt sich im Einklang mit seiner geheimniskrämerischen Prämisse als komplexe Angelegenheit dar. Den Trend von nicht chronologischen Zeitschlaufen aufgreifend, pendelt das mit hochkarätigem Ensemble besetzte Spionagedramas wiederholt zwischen 1961, 1939 und den Jahren dazwischen. Als Ausgangspunkt dient die Schweinebucht-Operation des CIA, die fehlschlug, da Fidel Castro durch einen Spitzel vorgewarnt war. Die Suche nach und Enttarnung dieses Verräters bildet die Suspense-Einklammerung des penibel recherchierten Thrillers.

Als Protagonist fungiert Edward Wilson (Damon), der 1939 als Yale-Student vom FBI rekrutiert wird, seinen Englisch-Professor als Nazisympathisanten zu überführen. Aus Pflichtgefühl heiratet der Karriere orientierte Musterstudent die von ihm geschwängerte Clover (Angelina Jolie), begibt sich aber kurz darauf aufgrund seiner neuen Anstellung beim OSS (Vorläufer des CIA) nach Übersee. Sechs Jahre später kehrt der verschlossene Bürokrat zurück in die Heimat. Die beiden Eheleute, die sich ohnehin kaum kannten, sind inzwischen völlig entfremdet. Wilsons vernachlässigter Sohn hingegen betet ihn an und tritt zunächst beim "Skull & Bones"-Geheimbund und später beim CIA in die Fußstapfen seines Vaters. Alldieweil ist Wilson Senior mit diversen Komplikationen des Kalten Krieges und internen Schwierigkeiten beschäftigt, dass ihn seine eigene familiäre Tragödie kaum zu berühren scheint.

De Niro, der auch in einer kleinen Rolle glänzt, zeigt sich in seiner ersten Inszenierung seit seinem Debüt "In den Straßen der Bronx" (1993) vom ähnlich angelegten Klassiker "Der Pate II" inspiriert. Dessen Regisseur Francis Ford Coppola tritt als ausführender Produzent auf und war ursprünglich selbst für die Regie vorgesehen. In diesem Fall wäre das Tempo der fast dreistündigen Spionage-Saga wohl etwas weniger schwerfällig ausgefallen. Positiven Eindruck dieses nach Machart einer großen Oper konzipierten Stücks Politgeschichte machen die stimmige Kameraarbeit, der dazu passende Score, das zeitgemäße Produktionsdesign und die eleganten Kostüme. Damon, der deutlich unterkühlter spielt als in seinen "Bourne"-Filmen, ist die perfekte Besetzung: Ihm nimmt man den kalten Intellekt der Hauptfigur jederzeit ab, ohne dass sie langweilig erscheinen würde. Was auf den ganzen Film zutrifft: Selten war mehr Info spannender verpackt als hier. ara.

Darsteller:  Matt Damon   als Edward Wilson
  Robert De Niro   als Bill Sullivan
  Angelina Jolie   als Clover Wilson
  Alec Baldwin   als Sam Murach
  Tammy Blanchard   als Laura
  Billy Crudup   als Arch Cummings
  Keir Dullea   als Senator John Russell
  Michael Gambon   als Dr. Fredericks
  Martina Gedeck   als Hanna Schiller
  William Hurt   als Philip Allen
  Timothy Hutton   als Thomas Wilson
  Mark Ivanir   als Valentin Mironov #2
  Gabriel Macht   als John Russel Jr.
  Lee Pace   als Richard Hayes
  Joe Pesci   als Joseph Palmi
  Eddie Redmayne   als Edward Wilson, Jr.
  John Sessions   als Valentin Mironov #1/ Yuri Modin
  Oleg Stefan   als Ulysses/ Stas Siyanko
  John Turturro   als Ray Brocco
 
Regie:  Robert De Niro  
Buch:  Eric Roth  
Musik:  Marcelo Zarvos  
Kamera:  Robert Richardson  
Produzent:  Jane Rosenthal  
  James G. Robinson  
  Robert De Niro  

Jolie erleidet Schwächeanfall

Schon des Öfteren haben ihr Ärzte geraten, sich etwas mehr Ruhe zu gönnen.

Benötigt dringend eine Auszeit: Angelina Jolie (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Benötigt dringend eine Auszeit: Angelina Jolie (Foto: Kurt Krieger)

Doch all die guten Ratschläge stießen bei Angelina Jolie bislang auf taube Ohren. Stattdessen zog es die schwangere Schauspielerin vor, von einem Termin zum anderen zu hetzen. Nicht einmal auf Lover Brad Pitt wollte sie hören. Nun erhielt sie die Quittung für ihr leichtfertiges Handeln.

So fiel Jolie während der Dreharbeiten zu ihrem neuen Film "The Good Shepherd" in der Dominikanischen Republik in Ohnmacht und verletzte sich dabei am Kopf.

Der Vorfall ließ bei den Ärzten sämtliche Alarmglocken läuten. Auch Pitt schien sehr um Jolies Gesundheit besorgt. "Brad hat sie schon mehrmals gebeten, einen Gang zurückzuschalten, da sie sehr bleich und mager aussieht. Doch Angelina wollte nicht hören", so ein Insider.

Schluss mit lustig!

Doch scheinbar hat Brad jetzt die Nase voll von Angies Eskapaden und nimmt die Zügel in die Hand. Er ließ alles stehen und liegen, um rund um die Uhr bei seiner Angie zu sein und darauf zu achten, dass sie sich nicht mehr übernimmt.

"Brad ist überaus fürsorglich. Er weicht nicht mehr von ihrer Seite und führt sich wie eine richtige Glucke auf. Er würde alles tun, um zu vermeiden, dass Angie oder dem Kind etwas zustößt", berichtet der Insider weiter.

 

The Good Shepherd - Der gute Hirte in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter
 

Star

Matt Damon

Mit seinem besten Freund Ben Affleck schrieb Matt Damon das Drehbuch zu "Good Will Hunting", in dem er das junge, rebellierende Mathematik-Genie...

 

Star

Robert De Niro

Ausnahmeschauspieler, Chamäleon, legitimer Nachfolger des Jahrhundertmimen Marlon Brando: Für den 1943 in New York geborenen Robert De Niro...