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The Great White Hype - Eine K.O.mödie


The Great White Hype - Eine K.O.mödie

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Erhältlich seit:
04.11.2004

Originaltitel: The Great White Hype

Komödie

USA 1996
Laufzeit: 86 Min.
FSK: ab 12

Samuel L. Jackson
Jeff Goldblum
Peter Berg

Regie: Reginald Hudlin
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Der letzte Kampf des ungeschlagenen Box-Weltmeisters James Roper hatte miserable TV-Einschaltquoten. Um die Kassen wieder zum Klingeln zu bringen, sucht dessen mächtiger Manager Fred Sultan nach einem weißen Herausforderer. Unterstützt von dem aufstrebenden Reporter Mitchell Kane baut er den ehemaligen Amateur-Boxer Terry Conklin in wenigen Wochen zum umjubelten Medien-Star auf. Doch der Titelkampf nimmt eine Wendung, mit der keiner gerechnet hatte...

Scharfzüngig und pointiert nimmt Komödien-Spezialist Reginald Hudlin ("Boomerang") die zwielichtigen Machenschaften im schillernden Box-Business aufs Korn. Samuel L. Jackson ("Die Jury") liefert in der Rolle eines selbstherrlichen Promoters eine großartige Vorstellung ab. Unterstützt von einem überaus farbenprächtigen Look, einem erstklassigen Darstellerensemble und einem mitreißenden Rap-Soundtrack wird dieses amüsante Spektakel um Macht, Mädchen und Moneten nicht nur bei Box-Fans für Begeisterung sorgen.

Samuel L. Jackson ("Pulp Fiction") verkörpert in der bissig-smarten Sportsatire von "Boomerang"-Regisseur Reginald Hudlin einen aalglatten Box-Promoter, der unverkennbar an den legendären Don King angelehnt ist. In dieser Funktion hält er alle Fäden in der Hand und läßt Klienten, Medienvertreter und Handlanger nach seiner Pfeife tanzen, um aus dem sportfanatischen Publikum mit minimalem Aufwand maximalen Profit herauszuschlagen.

Co-Drehbuchautor Tony Hendra (ehemaliger Redakteur der Satiremagazine "National Lampoon" und "Spy") hatte die Idee, eine Art "This is Spinal Tap" (in dem er seinerzeit den schmierigen Manager mimte) über den Boxsport zu machen. In Zusammenarbeit mit dem weißen Autoren Ron Shelton ("Weiße Jungs bringens nicht") und dem schwarzen Regisseur Hudlin ist es ihm gelungen, den eklatanten Rassismus im Sportolymp gleichermaßen amüsant und intelligent zu inspizieren. Darüber hinaus treffen die gut kalkulierten Punchlines um Machtgier, Korruption, Nepotismus und Manipulation, die von der hervorragenden Darstellerriege süffisant vorgetragen werden, voll ins Schwarze.

Absoluter Mittelpunkt ist Samuel L. Jackson als Reverend Fred Sultan, der zwar über schneeweiße Haarpracht, jedoch über keine vergleichbare weiße Weste verfügt. Stets in schrill-extravagante Outfits gewandet, beschließt der Reverend angesichts sinkender Einnahmen nach dem 38. vorhersehbaren Sieges seines (von ihm) finanziell ausgebeuteten Schützlings James "Grim Reaper" Roper (Damon Wayans), daß es an der Zeit ist, einen weißen Opponenten zu finden, da es das Publikum es leid sei, sich anzusehen wie "ein Nigger einen anderen Nigger" zu Brei schlägt. In Ermangelung eines legitimen weißen Wettstreiters kreiert Sultan eben einen. So wird der geistig minderbemittelte Ex-Amateurboxer Terry Conklin (Peter Berg aus der TV-Krankenhausserie "Chicago Hope") unter Zudrücken beider Augen des WBA-Präsidenten (Cheech Marin) in die Profiliga gehypt. Zudem wird Conklin noch als Ire ausgegeben und schon wird mit Hilfe eines wieselig-profitgeilen Journalisten (Jeff Goldblum) das Sportereignis des Jahres erzeugt. Während die "große weiße Hoffnung" sich vor dem Kampf in der Publikumsgunst sonnt, setzt der zum Buhmann transformierte Weltmeister einen Speckbauch an und weigert sich zu trainieren. Die Entscheidung im Ring läßt schließlich ganze 17 Sekunden auf sich warten...

Am US-Boxoffice wurde die witzig-geistreiche Boxkomödie unglücklicherweise vom Mega-Blockbuster "Twister" aus dem Ring gefegt und muße schon am ersten Wochenende aufgrund technischen KOs das Handtuch werfen. Mit der rechten Plazierung und ein wenig "Hype" könnte hierzulande ein verdientermaßen faires Einspiel errungen werden. ara.

Darsteller:  Samuel L. Jackson   als Reverend Fred Sultan
  Jeff Goldblum   als Mitchell Kane
  Peter Berg   als Terry Conklin
  Jon Lovitz   als Sol
  Corbin Bernsen   als Peter Prince
  Richard "Cheech" Marin   als Julio Escobar
  John Rhys-Davies   als Johnny Windsor
  Salli Richardson   als Bambi
  Jamie Foxx   als Hassan El Ruk'n
  Rocky Carroll   als Artemus St. John
  Michael Jace  
  Damon Wayans   als James "The Grim Reaper" Roper
  Michael Fairman  
 
Regie:  Reginald Hudlin  
Buch:  Tony Hendra  
  Ron Shelton  
Musik:  Marcus Miller  
Kamera:  Ron García  
Produzent:  Fred Berner  
  Joshua Donen  
 

Fassungen

 

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Features

 

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