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Leihvideo
Erhältlich seit:
20.05.2011
Originaltitel: The Green Hornet
USA 2010
Laufzeit: 115 Min.
FSK: ab 12
Seth Rogen
Jay Chou
Cameron Diaz
Regie: Michel Gondry
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Alles ein bisschen anders als erwartet: Michel Gondry - erzählt die legendäre Fernsehserie mit Bruce Lee als Big-Budget-Actionkomödie der etwas anderen Art.
Auf den ersten Blick scheinen es unvereinbare Größen. Die etwas angestaubte Sechzigerjahre-Fernsehserie, mit der Bruce Lee das Kung Fu in den Westen trug. Das Konzept einer modernen Big-Budget-Actionkomödie mit Allem, was anno 2011 dazugehört: Stunts, Spektakel, Gadgets, 3D. Die verspielte, drollige Sensibilität des französischen Regisseurs Michel Gondry, der sich mit Filmen wie "Vergiss mein nicht" oder "The Science of Sleep" einen Namen gemacht hat als vermeintlicher Gralshüter altmodischer und doch zutiefst innovativer Effekte. Dabei ist es gerade der unwahrscheinliche Mix, der dem lange in unterschiedlichsten Inkarnationen entwickelten Projekt seinen ganz individuellen Reiz und Charme verleiht. Dass in dem Wirbelwind aus Explosionen und penibel choreographierten Kämpfen die ureigene Handschrift Gondrys nicht mehr zu erkennen wäre, wie diverse Kritiker unmittelbar nach der Pressevorführung bemängelten, kann der Rezensent nicht bestätigen.
Im Gegenteil: Wenn man besagte Handschrift nicht bequem mit rührigen Independentproduktionen gleichsetzt, dann steckt dieses Superheldenabenteuer mit Helden, die gar nicht mal so super und zunächst auch weit davon entfernt sind, Helden zu sein, voller typischer Gondry-Elemente und -Schnörkel. Seine Liebe zu allen Dingen, die old school sind, und Figuren, die sich in ihrer Haut nicht so recht wohl fühlen, spiegelt sich ebenso wider wie das Bedürfnis, sich als Filmemacher neu zu erfinden. Wie schon der zuvor von Hauptdarsteller Seth Rogen und seinem Kreativpartner Evan Goldberg geschriebene "Ananas Express" folgt auch "The Green Hornet" den Parametern eines lupenreinen Actionfilms, nur dass sich die Autoren - und mit ihnen der Regisseur, der spät in der Vorbereitung den eigentlich vorgesehenen Stephen Chow ersetzte - erlauben, eher von der Seite so manchen schrägen Blick zu erlauben.
Britt Reid ist ein ungelenker Tagedieb, ein Kind im Manne mit Teddybäraugen, wie man ihn von Rogen seit seinem Durchbruch in "Beim ersten Mal" erwartet. Der mysteriöse Tod seines reichen Vaters, eines Zeitungsmoguls von altem Schrot und Korn, weckt ihn aus seiner Stasis. Gemeinsam mit einem Angestellten, dem Tausendsassa Kato, erfindet er sich, zunächst ausgesprochen ungelenk, als Grüne Hornisse neu. Was nicht nur unerwartete Verantwortung mit sich bringt, sondern auch die Feindschaft mit dem neurotischen Bösewicht Chudnofsky, gespielt von Oscar-Gewinner Christoph Waltz, der augenzwinkernd seinen Hans Landa variiert. Cameron Diaz schaut auf ein paar Szenen als Britts neue Sekretärin vorbei, James Franco hat einen unvermeidlichen (und grandiosen) Cameo-Auftritt. All den berühmten "Hornet"-Gimmicks, insbesondere ihr in bester Bond-Manier manipulierter Superwagen, wird viel Platz eingeräumt, wie auch der blendenden Chemie zwischen Rogen und seinem Kato, Jay Chou, der aufgrund seiner ständigen Rivalität zu seinem Chef eher an den Namensvetter in den "Rosarote Panther"-Filmen als an Bruce Lee erinnert. Ein diebisches Vergnügen bereitet es Gondry, den Hang zur Ultragewalt im amerikanischen Kino mit ein paar drastischen Todesfällen wie aus "Ein Fisch namens Wanda" zu persiflieren, und 3D garantiert so einzusetzen, wie man es nicht erwartet. Die Geschichte, die hier erzählt wird, mag man schnell vergessen. Nicht aber, dass man hier bestens unterhalten wurde, wie man es erwartet hat, aber doch eben anders. ts.
Britt Reid (Seth Rogen) verbringt die Tage als Faulenzer und die Nächte als Partylöwe... bis er eine echt seriöse, echt coole Karriere als Verbrechen bekämpfender Actionheld startet. Als The Green Hornet schließt er sich mit dem genialen Tüftler und Kampfsportmeister Kato (Jay Chou) zusammen, um die Unterwelt von LA aufzumischen. Nicht mal Britts Assistentin Lenore (Cameron Diaz) vermutet hinter dem ungleichen Paar das maskierte Duo, das die schlimmsten Verbrecher der Stadt, samt ihrem Anführer Chudnofsky (Oscar(r)-Preisträger Christoph Waltz), hochgehen lässt. Mit Stil, Überheblichkeit und einem ganzen Arsenal an fantastischer Ausrüstung sorgen The Green Hornet und Kato auf ihre Weise für Gerechtigkeit, was aus jeder ihrer Missionen eine Mischung aus überzogener Action und haarsträubender Comedy macht.
Quelle: Sony Pictures
| Darsteller: | Seth Rogen | als Britt Reid | |
|---|---|---|---|
| Jay Chou | als Kato | ||
| Cameron Diaz | als Lenore Case | ||
| Christoph Waltz | als Chudnofsky | ||
| Edward James Olmos | als Michael Axford | ||
| David Harbour | als Scanlon | ||
| Tom Wilkinson | als James Reid | ||
| Edward Furlong | als Tupper | ||
| Eddie Rouse | als Crazy Eddie | ||
| Chad Coleman | als Chili | ||
| Analeigh Tipton | als Anna Lee | ||
| Regie: | Michel Gondry | ||
| Buch: | Evan Goldberg | ||
| Seth Rogen | |||
| Musik: | Danny Elfman | ||
| Kamera: | John Schwartzman | ||
| Produzent: | Neal H. Moritz | ||
The Green Hornet in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Türkisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 1:2,40/16:9
Extras: Outtakes, Audiokommentar, Featurettes
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Seth Rogen
Kanadischer Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent. Als Schauspieler gehört er zu den liebenswerten, lockenköpfigen Tollpatschen mit rauer...
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Cameron Diaz
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