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Kaufvideo
Erhältlich seit:
27.11.2009
Originaltitel: The Green Mile
USA 1999
Laufzeit: 188 Min.
FSK: ab 12
Tom Hanks
Michael Clarke Duncan
David Morse
Regie: Frank Darabont
Warner Home Video Germany

Frank Darabont wird als Spezialist für die Adaption von Stephen Kings Gefängnisdramen in die Filmgeschichte eingehen. Fünf Jahre nach "Die Verurteilten" meldet er sich in seiner zweiten Regiearbeit mit der ambitionierten Verfilmung von Kings in sechs Teilen veröffentlichten Bestseller "The Green Mile" zurück. In der Hauptrolle glänzt Oscarpreisträger Tom Hanks als aufrechter Gefängnisaufseher im Todestrakt, in dem er anno 1935 die Bekanntschaft eines riesigen Schwarzen mit magischen Kräften macht. Beim Oscar-Rennen wird dieser dreistündige Kraftakt aus der Reihe großes Gefühlskino sicherlich ein Wörtchen mitreden können.
Bei der "grünen Meile" handelt es sich um den limonenfarbenen Fußboden, der für die zum Tode verurteilten Häftlinge des Cold Mountain Gefängnisses in Louisana zum "Old Sparky" genannten elektrischen Stuhl führt. Die zum Tode verdammten Schwerverbrecher werden von Paul Edgecomb (Hanks) und seinen Kollegen in Gestalt von David Morse, Barry Pepper (aus "Der Soldat James Ryan") und Jeffrey DeMunn beaufsichtigt. Edgecomb ist fair und gerecht, während der feige Aufseher Percy Wetmore (Doug Hutchison hervorragend als bemitleidenswertes sadistisches Schwein) seinen grausamen Gegenpol darstellt. Auch bei den Sträflingen werden anhand von zwei Figuren die Polaritäten von Gut und Böse etabliert. Der hünenhafte, mental kindliche Schwarze John Coffey (Michael Clarke Duncan wird mit seiner ergreifenden Darstellung lange in Erinnerung bleiben), der angeblich zwei kleine weiße Mädchen vergewaltigt und ermordet haben soll, erweist sich als engelhaftes Geschöpf mit Heilkräften, während der aufsässige Killer Wild Bill (Sam Rockwell) ein grundverdorbener Teufel ohne einen Funken Reue ist. Weitere Insassen umfassen Graham Greene, der als erster den Elektrotod findet, und Michael Jeter als schmächtiger Südstaatler, der in einer ausgedehnten, grauenerregenden Szene, die "Gesichter des Todes" entnommen sein könnte, bestialisch zu Tode kommt. Aber so explizit "The Green Mile" auch sein mag: Darabonts Film ist nicht "Dead Man Walking 2", sondern ein Epos über Wunder, die auch an den unmöglichsten Plätzen stattfinden können. Eine entscheidende Rolle nimmt deshalb auch eine tapfere zahme Maus namens Mr. Jingles ein, die von Percy totgetrampelt und dann von Coffey dank seiner wundersamen Kräfte reanimiert vom Friedhof der Kuscheltiere zurückgebracht wird. Dieses Wunder überzeugt Edgecomb endgültig von Coffeys Fähigkeiten, der ihn in einer Nacht- und Nebelaktion zu der krebskranken Frau des Gefängnisdirektors (James Cromwell) bringt, um sie heilen zu können. Gleichzeitig rückt auch der Termin von Coffeys Exekution immer näher.
Darabont scheut sich in seinem beseelten Drama nicht, in Emotionen zu schwelgen und seine symbolträchtige Erzählung mit weitausholenden Gesten zu konstruieren. Durch seine Detailverliebtheit (vor der ersten Exekution wird eine minutiös durchexerzierte Probe gezeigt) und ganz auf Atmosphäre angelegte Bedächtigkeit entsteht bei einer Spielzeit von 187 Minuten zwar eine beträchtliche Überlänge, so daß der Film streckenweise langatmig erscheint, aufgrund seiner Komplexität und liebevollen Sorgfalt jedoch nie langweilig ist. Zu sehr wird der Zuschauer in das religiös orientierte Geschehen um Schuld und Sühne, Rache und Erlösung eingebunden. Und Spezialeffekte, bei denen die Funken sprühen, sorgen ebenfalls dafür, das Interesse glühend warm zu halten. Ein extra Schuß Sentimentalität wird mit dem Prolog und Epilog, die Edgecomb als alten Mann (von Dabbs Greer gespielt) im Rentnerheim zeigen, erzeugt. Und mit der Schlußpointe, die sich eigentlich nicht so recht in den Rest des Erzähltons einfügt, wird auch noch mal die Hand von Horrormeister King spürbar, der sich völlig zu Recht mit großem Stolz über diesen monumentalen Film geäußert hat: "Die Verurteilten" war die Vorspeise, dies ist der gewaltige Hauptgang. ara.
Das Staatsgefängnis Cold Mountain im US-Staat Georgia, Anfang der 30-iger Jahre: Seit vielen Jahren leitet der umsichtige Oberaufseher Paul Edgecomb (Tom Hanks) den berüchtigten Block E - den Todestrakt. Doch als ihm der hünenhafte schwarze Häftling John Coffey (Michael Clarke Duncan) überstellt wird, beschleichen Edgecomb zum ersten Mal Zweifel an seinem Job: Denn den verängstigten Riesen umweht eine geheimnisvolle Aura, der sich schon bald im Block E keiner mehr entziehen kann ...
Quelle: Warner Home Video
Audiokommentar
Dokumentationen
Making Of
Nicht verwendete Szenen
Trailer
Quelle: Warner Home Video
| Darsteller: | Tom Hanks | als Paul Edgecomb | |
|---|---|---|---|
| Michael Clarke Duncan | als John Coffey | ||
| David Morse | als Brutus "Brutal" Howell | ||
| Bonnie Hunt | als Jan Edgecomb | ||
| James Cromwell | als Hal Moores | ||
| Michael Jeter | als Eduard Delacroix | ||
| Graham Greene | als Arlen Bitterbuck | ||
| Doug Hutchison | als Percy Wetmore | ||
| Sam Rockwell | als William "Wild Bill" Wharton | ||
| Barry Pepper | als Dean Stanton | ||
| Jeffrey DeMunn | als Harry Terwilliger | ||
| Patricia Clarkson | als Melinda Moores | ||
| Harry Dean Stanton | als Toot-Toot | ||
| Dabbs Greer | als Old Paul Edgecomb | ||
| Eve Brent | als Elaine Connelly | ||
| William Sadler | als Klaus Detterick | ||
| Gary Sinise | als Burt Hammersmith | ||
| Regie: | Frank Darabont | ||
| Buch: | Frank Darabont | ||
| Musik: | Thomas Newman | ||
| Kamera: | David Tattersall | ||
| Produzent: | Frank Darabont | ||
| David Valdes | |||
The Green Mile in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Untertitel: Französisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch, Chinesisch, Dänisch, Dt. f. Hörg., Engl. f. Hörg., Finnisch, Griechisch, Isländisch, Ital. f. Hörg., Koreanisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Thai
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Audiokommentar, Featurettes, Making of, Entfallene Szenen, Trailer
Audiokommentar
Dokumentationen
Making Of
Nicht verwendete Szenen
Trailer
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