Blu-ray Disc Kaufvideo

The Green Mile

Großes, märchenhaftes Gefühlskino um einen zum Tode Verurteilten mit Heilkräften nach Stephen King.


The Green Mile

Kaufvideo

Erhältlich seit:
27.11.2009

Originaltitel: The Green Mile

Drama/ Thriller

USA 1999
Laufzeit: 188 Min.
FSK: ab 12

Tom Hanks
Michael Clarke Duncan
David Morse

Regie: Frank Darabont
Warner Home Video Germany

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Großes, märchenhaftes Gefühlskino nach Stephen King um einen zum Tode Verurteilten mit Heilkräften.

Der neue Gefangene bringt Mystik in die Todeszelle (Foto: UIP) Großansicht

Der neue Gefangene bringt Mystik in die Todeszelle (Foto: UIP)

Die USA leidet 1935 unter den Auswirkungen der großen Depression. Zu dieser Zeit leitet der gutherzige Paul Edgecombe gemeinsam mit einem Team eingespielter Kollegen im Cold-Mountain-Gefängnis den Todeszellenblock.

Eines Tages wird ein Schwarzer namens John Coffey - ein Berg von einem Mann - wegen angeblicher Vergewaltigung und Ermordung zweier kleiner Mädchen eingeliefert.

John, der sich im Dunkeln fürchtet, ist in Wirklichkeit aber ein sanftmütiger Riese, der, wie sich bald herausstellt, übernatürliche Fähigkeiten besitzt.

Paul Edgecombe ist der Mann der letzten Stunde für die Todeskandidaten (Foto: UIP) Großansicht

Paul Edgecombe ist der Mann der letzten Stunde für die Todeskandidaten (Foto: UIP)

Würdevoller Tod

Wie schon "Die Verurteilten" spielt auch Frank Darabonts neuer Spielfilm hinter Gittern und basiert auf einer Vorlage von Stephen King. Wer wegen dieses Namens einen Schocker erwartet, wird überrascht sein. "The Green Mile" - der Titel bezieht sich auf den grünen Bodenbelag des Todestrakts - ist vielmehr eine überzeugende Studie über menschliche Würde und moralische Werte.

Getragen von einem vorzüglichen Darsteller-Ensemble um Tom Hanks, technisch makellos umgesetzt und mit einigen wenigen, dafür sehr gelungenen Spezialeffekten versehen, trifft dieses Gefängnis-Drama sein Publikum mitten ins Herz.

The Green Mile

Frank Darabont wird als Spezialist für die Adaption von Stephen Kings Gefängnisdramen in die Filmgeschichte eingehen. Fünf Jahre nach "Die Verurteilten" meldet er sich in seiner zweiten Regiearbeit mit der ambitionierten Verfilmung von Kings in sechs Teilen veröffentlichten Bestseller "The Green Mile" zurück. In der Hauptrolle glänzt Oscarpreisträger Tom Hanks als aufrechter Gefängnisaufseher im Todestrakt, in dem er anno 1935 die Bekanntschaft eines riesigen Schwarzen mit magischen Kräften macht. Beim Oscar-Rennen wird dieser dreistündige Kraftakt aus der Reihe großes Gefühlskino sicherlich ein Wörtchen mitreden können.

Bei der "grünen Meile" handelt es sich um den limonenfarbenen Fußboden, der für die zum Tode verurteilten Häftlinge des Cold Mountain Gefängnisses in Louisana zum "Old Sparky" genannten elektrischen Stuhl führt. Die zum Tode verdammten Schwerverbrecher werden von Paul Edgecomb (Hanks) und seinen Kollegen in Gestalt von David Morse, Barry Pepper (aus "Der Soldat James Ryan") und Jeffrey DeMunn beaufsichtigt. Edgecomb ist fair und gerecht, während der feige Aufseher Percy Wetmore (Doug Hutchison hervorragend als bemitleidenswertes sadistisches Schwein) seinen grausamen Gegenpol darstellt. Auch bei den Sträflingen werden anhand von zwei Figuren die Polaritäten von Gut und Böse etabliert. Der hünenhafte, mental kindliche Schwarze John Coffey (Michael Clarke Duncan wird mit seiner ergreifenden Darstellung lange in Erinnerung bleiben), der angeblich zwei kleine weiße Mädchen vergewaltigt und ermordet haben soll, erweist sich als engelhaftes Geschöpf mit Heilkräften, während der aufsässige Killer Wild Bill (Sam Rockwell) ein grundverdorbener Teufel ohne einen Funken Reue ist. Weitere Insassen umfassen Graham Greene, der als erster den Elektrotod findet, und Michael Jeter als schmächtiger Südstaatler, der in einer ausgedehnten, grauenerregenden Szene, die "Gesichter des Todes" entnommen sein könnte, bestialisch zu Tode kommt. Aber so explizit "The Green Mile" auch sein mag: Darabonts Film ist nicht "Dead Man Walking 2", sondern ein Epos über Wunder, die auch an den unmöglichsten Plätzen stattfinden können. Eine entscheidende Rolle nimmt deshalb auch eine tapfere zahme Maus namens Mr. Jingles ein, die von Percy totgetrampelt und dann von Coffey dank seiner wundersamen Kräfte reanimiert vom Friedhof der Kuscheltiere zurückgebracht wird. Dieses Wunder überzeugt Edgecomb endgültig von Coffeys Fähigkeiten, der ihn in einer Nacht- und Nebelaktion zu der krebskranken Frau des Gefängnisdirektors (James Cromwell) bringt, um sie heilen zu können. Gleichzeitig rückt auch der Termin von Coffeys Exekution immer näher.

Darabont scheut sich in seinem beseelten Drama nicht, in Emotionen zu schwelgen und seine symbolträchtige Erzählung mit weitausholenden Gesten zu konstruieren. Durch seine Detailverliebtheit (vor der ersten Exekution wird eine minutiös durchexerzierte Probe gezeigt) und ganz auf Atmosphäre angelegte Bedächtigkeit entsteht bei einer Spielzeit von 187 Minuten zwar eine beträchtliche Überlänge, so daß der Film streckenweise langatmig erscheint, aufgrund seiner Komplexität und liebevollen Sorgfalt jedoch nie langweilig ist. Zu sehr wird der Zuschauer in das religiös orientierte Geschehen um Schuld und Sühne, Rache und Erlösung eingebunden. Und Spezialeffekte, bei denen die Funken sprühen, sorgen ebenfalls dafür, das Interesse glühend warm zu halten. Ein extra Schuß Sentimentalität wird mit dem Prolog und Epilog, die Edgecomb als alten Mann (von Dabbs Greer gespielt) im Rentnerheim zeigen, erzeugt. Und mit der Schlußpointe, die sich eigentlich nicht so recht in den Rest des Erzähltons einfügt, wird auch noch mal die Hand von Horrormeister King spürbar, der sich völlig zu Recht mit großem Stolz über diesen monumentalen Film geäußert hat: "Die Verurteilten" war die Vorspeise, dies ist der gewaltige Hauptgang. ara.

The Green Mile

Das Staatsgefängnis Cold Mountain im US-Staat Georgia, Anfang der 30-iger Jahre: Seit vielen Jahren leitet der umsichtige Oberaufseher Paul Edgecomb (Tom Hanks) den berüchtigten Block E - den Todestrakt. Doch als ihm der hünenhafte schwarze Häftling John Coffey (Michael Clarke Duncan) überstellt wird, beschleichen Edgecomb zum ersten Mal Zweifel an seinem Job: Denn den verängstigten Riesen umweht eine geheimnisvolle Aura, der sich schon bald im Block E keiner mehr entziehen kann ...

Quelle: Warner Home Video

Audiokommentar
Dokumentationen
Making Of
Nicht verwendete Szenen
Trailer

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Tom Hanks   als Paul Edgecomb
  Michael Clarke Duncan   als John Coffey
  David Morse   als Brutus "Brutal" Howell
  Bonnie Hunt   als Jan Edgecomb
  James Cromwell   als Hal Moores
  Michael Jeter   als Eduard Delacroix
  Graham Greene   als Arlen Bitterbuck
  Doug Hutchison   als Percy Wetmore
  Sam Rockwell   als William "Wild Bill" Wharton
  Barry Pepper   als Dean Stanton
  Jeffrey DeMunn   als Harry Terwilliger
  Patricia Clarkson   als Melinda Moores
  Harry Dean Stanton   als Toot-Toot
  Dabbs Greer   als Old Paul Edgecomb
  Eve Brent   als Elaine Connelly
  William Sadler   als Klaus Detterick
  Gary Sinise   als Burt Hammersmith
 
Regie:  Frank Darabont  
Buch:  Frank Darabont  
Musik:  Thomas Newman  
Kamera:  David Tattersall  
Produzent:  Frank Darabont  
  David Valdes  

Tom Hanks vollzieht Todesstrafe

Sie sind zum Tode verurteilt, ob schuldig oder nicht. Ihren letzten Weg zum Vollstreckungsraum müssen sie jedoch nicht alleine beschreiten.

Tom Hanks begleitet Michael Clarke Duncan über "The Green Mile" (Foto: UIP) Großansicht

Tom Hanks begleitet Michael Clarke Duncan über "The Green Mile" (Foto: UIP)

Frank Darabonts Verfilmung von Stephen Kings Bestseller "The Green Mile" liefert zwar harte Kost, doch rührt das übersinnliche Drama auch zu Tränen. Als der Film am 10. Dezember 1999 in den amerikanischen Kinos startete, wurde im Publikum vor Mitgefühl und Rührung so manches Taschentuch gezückt.

Die Geschichte um Todestrakt-Aufseher Paul Edgecomb und die Insassen des Gefängnisses erreichte, was zuvor kaum eine anderer Stephen-King-Film geschafft hat: Millionenumsätze an den Kinokassen und vier Oscar-Nominierungen. Eine davon erhielt Michael Clarke Duncan, der als geistig zurück gebliebener Riese John Coffey Tom Hanks mit seinen heilenden Kräften in Staunen versetzte.

In die Hose gesteckt

Als die beiden Darsteller die Szene drehen sollten, in der Coffey dem Gefängniswärter in den Schritt greift, um ihn von einer Blasenentzündung zu heilen, streikte Michael Clarke Duncan, weil ihm der Griff in Tom Hanks' Intimbereich zu unangenehm war. Hanks steckte sich daraufhin eine leere Wasserflasche in die Hose, und Duncan konnte bedenkenlos zupacken.

 

The Green Mile in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch
The Green Mile
The Green Mile

OV-Trailer

Runter
 

Star

Tom Hanks

Mit dem modernen Simplicissimus und uramerikanischen "Forrest Gump" schuf er eine Kinofigur von mythischen Ausmaßen, die schnell sprichwörtlich wurde...

 

Star

Michael Clarke Duncan

Mit beeindruckender Statur von 1,95 m und Lebendgewicht von 140 kg war Michael Clarke Duncan der ideale Mann für Kämpfer,...