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The Hills Have Eyes 2 - Die Glücklichen sterben schnell

Sequel zum Remake des Wes Craven-Klassikers, inszeniert von Martin Weisz ("Rohtenburg").


The Hills Have Eyes 2 - Die Glücklichen sterben schnell (Cut Version)

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Erhältlich seit:
18.04.2008

Originaltitel: The Hills Have Eyes II

Horror/ Thriller

USA 2007
Laufzeit: 85 Min.
FSK: k.J. (keine Jugendfreigabe)

Michael McMillian
Jessica Stroup
Daniella Alonso

Regie: Martin Weisz
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Die Jagd geht weiter: Neue Mutanten und frische Opfer treffen sich in der Wüste zu einem furiosen Kampf auf Leben und Tod.

Die Kadetten hoffen auf ihre Heimkehr (Foto: Fox) Großansicht

Die Kadetten hoffen auf ihre Heimkehr (Foto: Fox)

Fast vergessen war sie, Wes Cravens nihilistische Wolfsfamilie. Nur eingefleischte Fans wussten um die Qualitäten des schnell und billig produzierten Thrillers. Das änderte der neue Shooting-Star des drastischen Horrors, der Franzose Alexandre Aja, mit einem brutalen Schlag. Nicht mal ein Jahr ist ins Land gegangen, seit er mit dem perfekten, kompromisslosen Schocker "The Hills Have Eyes" für Aufregung sorgte. So muss sie aussehen, die Reanimation eines 70er-Jahre-Horrors.

War es im wenig bekannten zweiten Teil des Originals von 1984 noch ein Motorcross-Team, gerät diesmal eine ungleich wehrhaftere Gruppe in die Fänge der mutierten Mordbrenner. Eigentlich ist es ihr letzter Übungstag und Sergeant Jeffrey Millstone (Flex Alexander) ist alles andere als glücklich, mit seinem bunten Haufen grünschnäbeliger Kadetten den Umweg über einen militärischen Außenposten zu nehmen. Dort sollen die Nationalgardisten Ausrüstung abladen und dann endlich nach Hause fahren.

Darauf wurden die Privates nicht vorbereitet (Foto: Fox) Großansicht

Darauf wurden die Privates nicht vorbereitet (Foto: Fox)

Die Wüste lockt

Doch als die Privates Missy (Daniella Alonso), David (Michael McMillian), Amber (Jessica Stroup) und Crank (Jacob Vargas) in der Station neben dem Sperrgebiet ankommen, finden sie alles verlassen vor. Sie fangen per Funk einen Notruf auf, der sie direkt in die lebensfeindliche Wüste New Mexicos lockt.

Schon der Weg in die trostlosen Hügel durch die von Atombombenkratern vernarbte Mondlandschaft wird zum Sinnbild für den gnadenlosen Alptraum, in den sie alle stürzen. Die Soldaten geraten in eine perfide Falle, aus der sie versuchen heil herauszukommen. Aber der glatzköpfige Muskelberg Hades (Michael Bailey Smith) und sein bösartiger Mutantengeselle Chameleon (Derek Mears) haben etwas dagegen.

Missy und Amber müssen die Nerven behalten (Foto: Fox) Großansicht

Missy und Amber müssen die Nerven behalten (Foto: Fox)

Killer-Sippen wollen Frischfleisch

Auch dieses Jahr rasseln die Kettensägen, schnappen die Folterfallen und gieren groteske Killer-Sippen munter weiter nach nie versiegendem Frischfleisch. Hartgesottener Horror, soweit das blutige Auge reicht.

Das Schock-Level auf nervenaufreibender Höhe hält Altmeister Wes Craven: Mit seinem packenden Drehbuch sorgt er dafür, dass Newcomer Martin Weisz, der das bislang unterschlagene Kannibalendrama "Rohtenburg" dirigierte, sein Talent hinter der Kamera voll entfalten kann und nahtlos dort weitermacht, wo Aja aufgehört hat.

The Hills Have Eyes 2 - Die Glücklichen sterben schnell (Cut Version)

Ein Herz für Kannibalen hat Martin Weisz schon in "Rohtenburg" entwickelt. Der Blutspur folgend lässt er im Sequel zum erfolgreichen Remake von Wes Cravens kleinem Terrorklassiker eine neue Mutantensippe auf frische Opfer los.

Bleibt Weisz' Debüt weiterhin gerichtlich verboten, wird der Nachfolger zu Alexandre Ajas fulminantem Remake höchstens Probleme bei der Altersfreigabe haben. Wes Craven, Produzent und Drehbuchautor, der 1985 auch den wenig erquicklichen zweiten Teil des Originals inszenierte, sorgt für einen Wechsel: "Texas Chainsaw Massacre" trifft "Deliverance". Im routinierten Remake schlägt sich Weisz solide, aber überraschungslos, was im wenig originellen Script begründet liegt, das Plot und Charakterisierung durch eine recht wahllose Abfolge von blutigen Morden ersetzt.

Zur Einstimmung erfolgt eine ekelerregende Geburt im "Saw"-Look und ein zünftiger Bodycount, der das volle Blood&Guts-Programm abfährt. Und so geht es weiter. Eine misslungene Gefechtsübung führt die Protagonisten ein, eine Horde einfältiger Nationalgardisten, die von ihrem Sergeant (Flex Alexander) fortwährend zusammengefaltet werden. Die Truppe fährt zu einem Camp in einem Trainingsgebiet New Mexicos, wo es außer Wüste nur ein paar Skorpione gibt. Diese Station in einem Tal mitten in einer Marslandschaft war Schauplatz des anfänglichen Massakers und liegt scheinbar verlassen da. Ein unverständlicher Notruf lockt sie in die unwegsamen Berge, wo sie ziellos umherirren und leichte Beute eines unsichtbaren Gegners werden - der strahlenverseuchten, degenerierten Mord-Sippe. Sie flüchten durch das unwegsame Territorium, auf das keine Häuserkampfübung in Kandahar-Kulisse vorbereiten kann. Als sie versehentlich den eigenen Sergeant erschießen, werden sie zum kopflosen Kanonenfutter. Dieses klägliche Verhalten - ein böser Kommentar zum Irakkrieg? Wer mag, kann gar den ganzen Film als gallige Allegorie darauf verstehen. Was sie auch versuchen - es reitet sie immer tiefer ins Schlamassel, bis zum Showdown im "TCM 2" ähnelnden Stollensystem, wo ihnen wie im Vorgänger ein "guter" Freak das Leben rettet.

Gemäß dem aktuellen Trend strukturiert Weisz mit drastisch-skurrilen Todesarten und schockreichem Thrill das Geschehen. Sein grotesker Over-the-Top-Splatter - hier liegt die Kreativkraft des Films - ist kaum anders als ein Cartoon zu sehen. Allzu ernst nehmen sollte man den groben Spaß zumindest nicht. Intelligenter Horror ist etwas anderes, aber das Zielpublikum wird bei hohen Blutpegelwerten hinreichend unterhalten. tk.

The Hills Have Eyes 2 - Die Glücklichen sterben schnell (Cut Version)

Die Carter-Familie war ihr erstes Opfer. Aber längst nicht ihr letztes... Am letzten Tag einer Übung in New Mexiko findet eine Einheit der Nationalgarde ein entlegenes Forschungscamp vor. Es ist verlassen. Als die Truppe ein Notsignal im entfernten Gebirge ortet, macht sie sich auf den Weg dorthin zu einer Such- und Rettungsmission. Die Soldaten können nicht ahnen, was ihnen bevor steht: Das Notsignal kommt genau aus jenen Hügeln, die vor geraumer Zeit von der unglückseligen Familie Carter besucht wurden. Doch dieses Mal ist das Böse noch mächtiger. Die kannibalischen Mutanten haben nur ein einziges Ziel: Den Soldaten den Garaus zu machen.

Quelle: Fox

" 4 entfallene Szenen
" Patzer und Ausrutscher
" 4 Featurettes: "Angriffe der Mutanten", "Making-Of The Hills Have Eyes 2", "Leben nach der Filmschule mit Wes Craven", "Die Geburt eines Comics"

Quelle: Fox

Darsteller:  Michael McMillian   als David 'Napoleon' Napoli
  Jessica Stroup   als Amber Johnson
  Daniella Alonso   als Missy Martinez
  Flex Alexander   als Sarge
  Michael Bailey Smith   als Papa Hades
  Lee Thompson Young   als Delmar Reed
  Jacob Vargas   als Crank Medina
  Eric Edelstein   als Spitter
  Reshad Strik   als Mickey
  Ben Crowley   als Stump
  Derek Mears   als Chameleon
  David Reynolds   als Hansel
 
Regie:  Martin Weisz  
Buch:  Wes Craven  
Musik:  Trevor Morris  
Kamera:  Sam McCurdy  
Produzent:  Wes Craven  
  Marianne Maddalena  
  Peter Locke  
 

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