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Kaufvideo
Erhältlich seit:
02.11.2007
Originaltitel: The Hills Have Eyes
USA 2006
Laufzeit: 108 Min.
FSK: k.J. (keine Jugendfreigabe)
Aaron Stanford
Kathleen Quinlan
Vinessa Shaw
Regie: Alexandre Aja
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Der anhaltende Boom der Horror-Remakes beschert nun auch ein beinhartes Highlight, das den Terror des Überlebens in einem humorlosen Schocker zelebriert. Regie-Shootingstar Alexandre Aja ("High Tension") liefert bei seinem resoluten US-Debüt eben dies: Hochspannung.
@0:In der Wüste Kaliforniens fällt eine viehische Kannibalen-Sippe über eine ahnungslose Familie her, deren Überlebende schließlich zum verzweifelten Gegenschlag ausholen. So lautete die Handlung damals, so lautet sie heute. Schreckensmogul Wes Cravens Mikro-Budget-Thriller von 1977 war schroffes, pessimistisches cinema verité, das in lebensfeindlicher Mondlandschaft degenerierte sadistische Wilde ihr blutiges Handwerk verrichten ließ. All das bleibt in der von Craven nun produzierten Neufassung erhalten und ist verpackt als vollendet ausgeführtes Suspense-und-Terror-Kino, das die oft kopierte Vorlage bewahrt, handwerklich perfektioniert und politanklagend erweitert. Splatter-Hoffnung Alexandre Aja beweist, dass sein radikal harter Mitternachts-Instant-Klassiker "High Tension" kein einsamer Glücksgriff war, sondern rückblickend einmal als Auftakt einer steilen Karriere lexikalisiert werden muss.
Schlachtopfer sind zunächst die Carters, eine nicht ganz harmonische 7-köpfige Durchschnittsfamilie nebst zwei Schäferhunden. Sie ist auf der Durchreise zur Silberhochzeit schlecht beraten und nimmt eine Abzweigung ins Niemandsland. Dort, in der siedend heißen, menschenverlassenen Einöde, liegt ein einstiges Atomtestgelände, wo sich ein riesiger Krater an den nächsten reiht. In einem davon rosten die Autowracks zahlreicher früherer Opfer - einer der eindrucksvollsten Momente des Films.
Die Aggressoren sind wahre "Freaks", deren Masken - gigantische Wasserköpfe, krankhafte Hasenscharten und andere extreme Missbildungen - erschreckend realistisch ausgefallen sind und nahe bei Tod Browning und David Lynchs "Elefantenmensch" liegen. Sie sind die Nachfahren von Bergarbeitern, die sich weigerten, ihre Siedlung zu verlassen und nun in einem bis in alle Ewigkeit verstrahlten Geisterdorf vegetieren. Was bei Craven bestenfalls Andeutung und Subtext war, ist zu einem gesellschaftspolitischen Hintergrund ausgewachsen, der den verantwortungslosen Umgang der Regierung mit dem nuklearen Fallout anklagt. Mitleid für die Verwahrlosten ist jedoch nicht erlaubt, so sie sich (mit Ausnahme der Tochter, eines veritablen Rotkäppchenalptraums) als gewaltbereite Monster herausstellen, die es auf die Zerstörung der amerikanischen Familie abgesehen haben. Sie wachen eifersüchtig über ihre Todeszone und verüben Terroranschläge auf jeden Eindringling, dem sie grundsätzlich die Schuld an ihrem qualvollen Zustand zuweisen.
Den Carters wird nach ihrer Autopanne aufgelauert, nachgestellt und einer nach dem anderen abgeschlachtet. Bis in der Nacht die Triebtäter über den Wohnwagen herfallen und den erstgeborenen Säugling der verheirateten Tochter entführen. Zu dessen Rettung berufen, eignen sich die Städter im "Deliverance"-Schnellkurs die Techniken des Fallenstellens und Waffengebrauchs an. Beide Familien, eine bürgerliche und eine entartete, tragen diesen Krieg gänzlich entgrenzt aus, der in der symbolischen Restauration der traditionellen Werte gipfelt (einer der Widersacher wird mit dem US-Banner aufgespießt).
Nach so viel gesetzlosen Gewaltakten steuern Aja und sein erprobter Co-Autor Grégory Levasseur dem grimmigen, zerstörerischen Image mit fundamentalen George-Bush-Werten entgegen. Das ist die einzige Entschärfung des wütenden Bodycounts, der auch bei Hartgesottenen kaum Wünsche bezüglich plastischen Anschauungsmaterials offen lässt. Der harmlose Teeniegrusel scheint ausgedient zu haben - die Zeit ist reif für eine furiose Achterbahnfahrt durch die Schrecken des nackten Überlebenskampfes. tk.
Sie warten auf Dich!
The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen ist die Geschichte der Familie Carter, die auf dem Weg nach Kalifornien auf einem scheinbar verlassenen Militärgelände strandet. Fern von der nächsten Stadt müssen sie bald realisieren, dass die scheinbar unbewohnte Wüste die Brutstätte einer blutrünstigen Mutantenfamilie ist und sie die Beute.
"The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen" die ultimative Mutprobe für jeden, der glaubt, er habe schon alles gesehen...
Quelle: Fox
" Audiokommentare
" Produktionstagebuch
" Trailer "The Hills have eyes"
" Trailer "From Hell"
" Trailer "X-Men: Der letzte Widerstand"
Quelle: Fox
| Darsteller: | Aaron Stanford | als Doug Bukowski | |
|---|---|---|---|
| Kathleen Quinlan | als Ethel Carter | ||
| Vinessa Shaw | als Lynne Carter Bukowski | ||
| Emilie de Ravin | als Brenda Carter | ||
| Dan Byrd | als Bobby Carter | ||
| Tom Bower | als Tankwart | ||
| Billy Drago | als Jupiter | ||
| Robert Joy | als Lizard | ||
| Ted Levine | als Bob Carter | ||
| Desmond Askew | als Big Brain | ||
| Ezra Buzzington | als Goggle | ||
| Michael Bailey Smith | als Pluto | ||
| Regie: | Alexandre Aja | ||
| Buch: | Alexandre Aja | ||
| Gregory Levasseur | |||
| Musik: | tomandandy | ||
| Kamera: | Alexandre Aja | ||
| Produzent: | Wes Craven | ||
| Peter Locke | |||
| Marianne Maddalena | |||
The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts, Deutsch DD 5.1, Englisch dts HD 5.1, Französisch dts, Französisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Untertitel: Deutsch, Englisch, Niederländisch
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Audiokommentare, Produktionstagebuch, Trailer
" Audiokommentare
" Produktionstagebuch
" Trailer "The Hills have eyes"
" Trailer "From Hell"
" Trailer "X-Men: Der letzte Widerstand"
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