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The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen

Remake von Wes Cravens Terrorklassiker "Hügel der blutigen Augen" von 1977, in dem eine Familie auf Urlaub in der Wüste in die Hände einer degenerierten Familie fällt.


The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen

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Erhältlich seit:
02.11.2007

Originaltitel: The Hills Have Eyes

Horror/ Thriller

USA 2006
Laufzeit: 108 Min.
FSK: k.J. (keine Jugendfreigabe)

Aaron Stanford
Kathleen Quinlan
Vinessa Shaw

Regie: Alexandre Aja
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Blutrünstige Mutanten jagen eine Familie durch die Wüste: kompromissloser Schocker von Alexandre Aja, produziert von Wes Craven ("Scream").

Mitten in der Pampa lauert das Grauen (Foto: Fox) Großansicht

Mitten in der Pampa lauert das Grauen (Foto: Fox)

Wehe dem Großstädter, der, naiv wie er ist, die berüchtigte falsche Abzweigung durch das abgelegene Hinterland nimmt. Auch die Carters, eine vielköpfige amerikanische Familie, zuckeln mit ihrem Wohnmobil durch die Wüste von New Mexico, um sich auf engem Raum vielleicht wieder näher zu kommen. Schließlich steht der Hochzeitstag der Eltern an.

Doch unter sengender Sonne im toten Niemandsland bricht das Fahrzeug zusammen, und bald müssen die Carters erkennen, dass sie nicht allein sind. In der Nacht erfolgt der erste Angriff einer nach oberirdischen Atomversuchen degenerierten Hinterwäldler-Sippe, die auch vor brutalem Mord nicht zurückschreckt und die Familie gnadenlos dezimiert.

Die Killer kennen kein Erbarmen: Sie überraschen ihre Opfer auch im Bett (Foto: Fox) Großansicht

Die Killer kennen kein Erbarmen: Sie überraschen ihre Opfer auch im Bett (Foto: Fox)

Schrei, wenn du kannst

"Hügel der blutigen Augen" hieß das Resultat 1977, das für wenig Geld gehörig viel Terror in den Kinos verbreitete und obendrein eine subversive Botschaft über die krassen Folgen des Atomzeitalters mitschickte. Sein Erschaffer: ein unberechenbarer Wilder namens Wes Craven, der in der Folge mit der genial makabren "Scream"-Trilogie seinen Ruf als Schreckensmogul zementierte.

In seine Fußstapfen tritt jetzt Alexandre Aja, Schöpfer des radikalen Splatter-Rachenputzers "High Tension". Als versierter Kenner der Materie weiß er genau, worauf es ankommt. Kompromisse sind seine Sache nicht: Er lässt es richtig krachen. Und da sich Wes Craven als Produzent fand, konnte der französische Horror-Shootingstar aus dem Vollen schöpfen.

Und wieder will ein Mutant seine Mordgelüste stillen (Foto: Fox) Großansicht

Und wieder will ein Mutant seine Mordgelüste stillen (Foto: Fox)

Fast ein Klassiker

So entstand eine sorgfältig inszenierte Neufassung, die den realistisch-rauen Ton des Originals bewahrt und mit einiger Finesse in Dramatik, stilistisch versiertem Psychothrill und schockierenden Gewaltszenen ergänzt.

Das erinnert an Genre-Klassiker aus Hollywood wie "Amityville Horror", aber auch "Dawn of the Dead" und "Texas Chainsaw Massacre", zu dessen geistigen Nahverwandten diese Expedition an die nervlichen Belastungsgrenzen gehört. Ein knallharter "Familienfilm" sozusagen, aber Vorsicht: Nie waren Mutanten gefräßiger!

The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen

Der anhaltende Boom der Horror-Remakes beschert nun auch ein beinhartes Highlight, das den Terror des Überlebens in einem humorlosen Schocker zelebriert. Regie-Shootingstar Alexandre Aja ("High Tension") liefert bei seinem resoluten US-Debüt eben dies: Hochspannung.

@0:In der Wüste Kaliforniens fällt eine viehische Kannibalen-Sippe über eine ahnungslose Familie her, deren Überlebende schließlich zum verzweifelten Gegenschlag ausholen. So lautete die Handlung damals, so lautet sie heute. Schreckensmogul Wes Cravens Mikro-Budget-Thriller von 1977 war schroffes, pessimistisches cinema verité, das in lebensfeindlicher Mondlandschaft degenerierte sadistische Wilde ihr blutiges Handwerk verrichten ließ. All das bleibt in der von Craven nun produzierten Neufassung erhalten und ist verpackt als vollendet ausgeführtes Suspense-und-Terror-Kino, das die oft kopierte Vorlage bewahrt, handwerklich perfektioniert und politanklagend erweitert. Splatter-Hoffnung Alexandre Aja beweist, dass sein radikal harter Mitternachts-Instant-Klassiker "High Tension" kein einsamer Glücksgriff war, sondern rückblickend einmal als Auftakt einer steilen Karriere lexikalisiert werden muss.

Schlachtopfer sind zunächst die Carters, eine nicht ganz harmonische 7-köpfige Durchschnittsfamilie nebst zwei Schäferhunden. Sie ist auf der Durchreise zur Silberhochzeit schlecht beraten und nimmt eine Abzweigung ins Niemandsland. Dort, in der siedend heißen, menschenverlassenen Einöde, liegt ein einstiges Atomtestgelände, wo sich ein riesiger Krater an den nächsten reiht. In einem davon rosten die Autowracks zahlreicher früherer Opfer - einer der eindrucksvollsten Momente des Films.

Die Aggressoren sind wahre "Freaks", deren Masken - gigantische Wasserköpfe, krankhafte Hasenscharten und andere extreme Missbildungen - erschreckend realistisch ausgefallen sind und nahe bei Tod Browning und David Lynchs "Elefantenmensch" liegen. Sie sind die Nachfahren von Bergarbeitern, die sich weigerten, ihre Siedlung zu verlassen und nun in einem bis in alle Ewigkeit verstrahlten Geisterdorf vegetieren. Was bei Craven bestenfalls Andeutung und Subtext war, ist zu einem gesellschaftspolitischen Hintergrund ausgewachsen, der den verantwortungslosen Umgang der Regierung mit dem nuklearen Fallout anklagt. Mitleid für die Verwahrlosten ist jedoch nicht erlaubt, so sie sich (mit Ausnahme der Tochter, eines veritablen Rotkäppchenalptraums) als gewaltbereite Monster herausstellen, die es auf die Zerstörung der amerikanischen Familie abgesehen haben. Sie wachen eifersüchtig über ihre Todeszone und verüben Terroranschläge auf jeden Eindringling, dem sie grundsätzlich die Schuld an ihrem qualvollen Zustand zuweisen.

Den Carters wird nach ihrer Autopanne aufgelauert, nachgestellt und einer nach dem anderen abgeschlachtet. Bis in der Nacht die Triebtäter über den Wohnwagen herfallen und den erstgeborenen Säugling der verheirateten Tochter entführen. Zu dessen Rettung berufen, eignen sich die Städter im "Deliverance"-Schnellkurs die Techniken des Fallenstellens und Waffengebrauchs an. Beide Familien, eine bürgerliche und eine entartete, tragen diesen Krieg gänzlich entgrenzt aus, der in der symbolischen Restauration der traditionellen Werte gipfelt (einer der Widersacher wird mit dem US-Banner aufgespießt).

Nach so viel gesetzlosen Gewaltakten steuern Aja und sein erprobter Co-Autor Grégory Levasseur dem grimmigen, zerstörerischen Image mit fundamentalen George-Bush-Werten entgegen. Das ist die einzige Entschärfung des wütenden Bodycounts, der auch bei Hartgesottenen kaum Wünsche bezüglich plastischen Anschauungsmaterials offen lässt. Der harmlose Teeniegrusel scheint ausgedient zu haben - die Zeit ist reif für eine furiose Achterbahnfahrt durch die Schrecken des nackten Überlebenskampfes. tk.

The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen

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The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen ist die Geschichte der Familie Carter, die auf dem Weg nach Kalifornien auf einem scheinbar verlassenen Militärgelände strandet. Fern von der nächsten Stadt müssen sie bald realisieren, dass die scheinbar unbewohnte Wüste die Brutstätte einer blutrünstigen Mutantenfamilie ist und sie die Beute.

"The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen" die ultimative Mutprobe für jeden, der glaubt, er habe schon alles gesehen...

Quelle: Fox

" Audiokommentare
" Produktionstagebuch
" Trailer "The Hills have eyes"
" Trailer "From Hell"
" Trailer "X-Men: Der letzte Widerstand"

Quelle: Fox

Darsteller:  Aaron Stanford   als Doug Bukowski
  Kathleen Quinlan   als Ethel Carter
  Vinessa Shaw   als Lynne Carter Bukowski
  Emilie de Ravin   als Brenda Carter
  Dan Byrd   als Bobby Carter
  Tom Bower   als Tankwart
  Billy Drago   als Jupiter
  Robert Joy   als Lizard
  Ted Levine   als Bob Carter
  Desmond Askew   als Big Brain
  Ezra Buzzington   als Goggle
  Michael Bailey Smith   als Pluto
 
Regie:  Alexandre Aja  
Buch:  Alexandre Aja  
  Gregory Levasseur  
Musik:  tomandandy  
Kamera:  Alexandre Aja  
Produzent:  Wes Craven  
  Peter Locke  
  Marianne Maddalena  
 

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