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The Hours

Brillante, hochkarätig besetzte Bestseller-Verfilmung, die die Lebensgeschichten dreier Frauen aus drei verschiedenen Zeitepochen verknüpft.


The Hours (Einzel-DVD)

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Erhältlich seit:
01.12.2005

Originaltitel: The Hours

Drama

USA 2002
Laufzeit: 115 Min.
FSK: ab 12

Meryl Streep
Julianne Moore
Nicole Kidman

Regie: Stephen Daldry
Highlight Communications (Deutschland)

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The Hours (Einzel-DVD)

Die Schicksale dreier Frauen aus unterschiedlichen Epochen sind auf eigenartige Weise durch das Buch "Mrs. Dalloway" miteinander verknüpft. Da ist zunächst die überarbeitete New Yorker Lektorin, die aufopferungsvoll ihren AIDS-kranken Ex-Lover pflegt. Dann eine Hausfrau und Mutter im Los Angeles des Jahres 1952, die an den Erwartungen ihrer Umwelt verzweifelt. Und schließlich erfährt man von der depressiven britischen Schriftstellerin Virginia Woolf, die 1923 in der Nähe von London einen Selbstmordversuch unternimmt.

Stephen Daldrys ("Billy Elliot - I Will Dance") kongenial inszeniertes, hypnotisch-bewegendes Drama basiert auf dem Pulitzerpreis-gekrönten Roman von Michael Cunningham. Nicole Kidman, Julianne Moore und Meryl Streep glänzen als zerbrochene Frauen, in Nebenrollen überzeugen Ed Harris und Jeff Daniels. Folgerichtig regnete es neben dem Oscar für Kidman zahlreiche weitere Auszeichnungen, darunter zwei Golden Globes und ein Deutscher Filmpreis. Ein Muss für Literatur-Freaks und Fans hoher Schauspielkunst.

The Hours (Einzel-DVD)

Drei Frauenschicksale, drei Zeitperioden, drei Wege, sich mit Depression, Frustration und Sterblichkeit auseinanderzusetzen. Für die Verfilmung des mit dem Pulitzerpreis ausgezeichneten Romans von Michael Cunningham konnten Regisseur Stephen Daldry und Produzent Scott Rudin mit Nicole Kidman, Julianne Moore und Meryl Streep die besten Namen für die Hauptrollen gewinnen. So entstand ein melancholisches Drama, das durch große Klasse und außergewöhnliche Sorgfalt in der Realisierung ein designierter Oscar-Anwärter ist und zu den Höhepunkten des Berlinale-Wettbewerbs zählt.

Als Bindeglied der drei Handlungsebenen fungiert die talentierte, aber psychisch labile Schriftstellerin Virginia Woolf (Golden Globe für Nicole Kidman), die nicht nur eine dieser drei Frauen, sondern auch indirekt die Brücke zu den beiden anderen Hauptfiguren ist. Prägnante und zumeist tief unglückliche Momente aus ihrem Leben werden von Daldry mit Raffinement und Finesse parallel und schließlich auch tangierend erzählt. Mit der starken Eröffnungssequenz, die Virginias Selbstmord in einem Fluss zeigt, wird gleich zu Beginn ein beklemmend-tragischer Ton etabliert, der sich konsequent durch den ganzen Film zieht. Unterstrichen wird dies vom bedrückenden Score Philip Glass', der auch als eines der Stilmittel fungiert, die drei Storystränge miteinander zu verknüpfen. Nach Virginia wird Einblick in das Leben der frustrierten Hausfrau Laura Brown (Moore offenbart nach "Dem Himmel so fern" erneut die Kehrseite des Hausfrauen-Idylls der fünfziger Jahre) gegeben, die 1951 mit ihrem liebenswerten Mann (John C. Reilly) und kleinem Sohn in Los Angeles lebt. Sie liest eine Ausgabe von Woolfs Roman "Mrs. Dalloway": Literarische Querverweise hieraus liefern in Folge einige pointierte Fingerzeige über die geistige Verfassung der Frauen. Im Fall von Laura gibt es auch weitere Indizien, die schon zu Beginn subtil, aber dennoch unmissverständlich auf ihre mentalen Probleme hindeuten. Daraufhin geht es in der Gegenwart mit der New Yorker Verlagslektorin Clarissa weiter, die eine Party vorbereitet. Diese ist zu Ehren ihres Freundes und Ex-Geliebten Richard (ein ausgemergelter Ed Harris), der einen Literaturpreis erhalten hat und sich in den letzten Stadien seiner AIDS-Krankheit befindet. Wegen ihrer Angewohnheit, ihre eigene Trostlosigkeit mit exquisiten Feten zu verdrängen, und ihres Vornamens hat ihr Richard vor langer Zeit den Spitznamen Mrs. Dalloway gegeben. Die beiden verbindet offensichtlich eine tiefe Liebe, auch wenn Clarissa nunmehr seit Jahren mit Sally (Allison Janney) eine lesbische Partnerschaft führt. Auch die beiden anderen Protagonistinnen offenbaren homosexuelle Tendenzen, die jeweils mit einem innigen Kuss angedeutet werden. Auch vereint sie, dass sie mit ihrem Leben tief unzufrieden sind und Entscheidungen bereuen, die sie in der Vergangenheit getroffen haben. Während Virginia schließlich nur den Tod als Ausweg sieht und Laura ebenfalls mit Selbstmordgedanken flirtet, wird Clarissa von einer objektiveren Warte aus mit der Sterblichkeit des Menschen konfrontiert. Eine unerwartete Offenbarung verbindet schließlich die Schicksale aller drei Frauen.

Am meisten beeindruckt Kidman, die hier mit Nasenprothese und ungeschminkt Mut zur äußerlichen Unscheinbarkeit zeigt. Sie porträtiert die tragische Schriftstellerin, die zwischen kreativem Genie und morbider Depression schwankt, mit bemerkenswerter Tiefgründigkeit und viel Charisma. Moore operiert hier nach dem "Weniger ist Moore"-Prinzip und stattet ihre Figur mit ebenmäßiger Traurigkeit und Melancholie aus. Streep, deren Storyline am detailliertesten ausfällt, glänzt einmal mehr mit einer emotional kantigen und ergreifenden Darstellung. Technische Produktionswerte wie Kameraarbeit, Schnitt, Ausstattung und Kostüme sind ebenfalls, wie bei einer Scott-Rudin-Produktion nicht anders zu erwarten, superb. ara.

Darsteller:  Meryl Streep   als Clarissa Vaughan
  Julianne Moore   als Laura Brown
  Nicole Kidman   als Virginia Woolf
  Ed Harris   als Richard
  Toni Collette   als Kitty
  Claire Danes   als Julia
  Jeff Daniels   als Louis
  Stephen Dillane   als Leonard Woolf
  Allison Janney   als Sally
  John C. Reilly   als Dan Brown
  Miranda Richardson   als Vanessa Bell
  Eileen Atkins   als Barbara
  Linda Bassett   als Nelly
  Jack Rovello   als Richie Brown
  Margo Martindale   als Mrs. Latch
 
Regie:  Stephen Daldry  
Buch:  David Hare  
Musik:  Philip Glass  
Kamera:  Seamus McGarvey  
Produzent:  Scott Rudin  
  Robert Fox  

Daniel Craig bald blind

Er ist hilflos seinem Schicksal ausgeliefert.

Bald mit Blindenstock unterwegs: Daniel Craig (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Bald mit Blindenstock unterwegs: Daniel Craig (Foto: Kurt Krieger)

007-Held Daniel Craig kann in der Literaturverfilmung "Blindness" weder eine Seuche verhindern noch die Welt mit seinen geschüttelten Martinis retten. Der Brite wird in seinem nächsten Projekt vielmehr hilflos das erste Opfer einer merkwürdigen Epidemie.

Der Roman "Die Stadt der Blinden" des Nobelpreisträgers José Saramago beginnt mit der Erblindung eines Mannes. Statt im Dunkeln zu versinken, sieht er plötzlich überall weißes Licht. Dem nicht genug, beginnt sich die Erblindung unter den Einwohnern der Stadt wie eine Seuche auszubreiten.

Daraufhin richtet die Regierung ein Quarantänelager in einem Irrenhaus ein, in dem alle Betroffenen untergebracht werden. Aus Angst vor Infizierungen sind die Blinden mehr oder weniger sich selbst überlassen. Unter der stetig wachsenden Zahl von Insassen gilt das Recht des Stärkeren. Der Autor schildert dramatisch die Verrohung der Sitten, den Kampf um Schlafplätze und die spärlichen Essensrationen sowie die Stimmung der brutalen Aufseher. Einer kleinen Gruppe gelingt schließlich die Flucht, doch die Welt außerhalb hat sich erschreckend verändert...

Fortsetzung parat

Unterstützung findet Daniel Craig in seiner Schauspielerkollegin Julianne Moore, bekannt aus "The Hours". Der Drebuchautor von "Die rote Violine" Don McKellar hat den hochgelobten Roman filmreif gemacht. Zur Krönung des Casts wurde der gefeierte "City of God"-Regisseur Fernando Meirelles verpflichtet.

Übrigens, mit dem Polit-Kirimi "Die Stadt der Sehenden" hat Saramago schon eine Fortsetzung in den Buchläden stehen.

 

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Meryl Streep

Sie hatte als Tania Blixen die bekannteste Farm in Afrika und spielte wie ihre norwegische Kollegin Liv Ullmann die differenziertesten...

 

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Julianne Moore

Die fast transparente Haut betont die zerbrechliche wirkende Erscheinung der rothaarigen Julianne Moore. Hinter dem zarten Naturell...