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The Ides of March - Tage des Verrats

Packendes Drama von und mit George Clooney über ein sich für unfehlbar haltendes politisches Wunderkind (Ryan Gosling), das hinter den Kulissen des Wahlkampfes fürs US-Präsidentenamt die Strippen zieht.


The Ides of March - Tage des Verrats

Leihvideo

Erhältlich seit:
26.04.2012

Originaltitel: The Ides of March

Drama/ Thriller

USA 2011
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 12

Ryan Gosling
George Clooney
Evan Rachel Wood

Regie: George Clooney
Tobis Home Entertainment GmbH & Co. KG

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The Ides of March - Tage des Verrats

Stephen Myers, Berater der demokratischen Präsidentschaftshoffnung Morris, gilt in jungen Jahren schon als politisches Wunderkind, der für jedes Problem einen genialen Dreh kennt und sich für keinen schmutzigen Trick zu schade ist. Zunehmend hält Myers sich für unfehlbar. Er trifft sich mit dem Wahlkampfchef des anderen Lagers und lässt sich auf sexuelle Eskapaden ein. Er ahnt nicht, dass hinter seinem Rücken längst intrigiert und an seinem Untergang gearbeitet wird.

Nach der Screwball-Komödie "Ein verlockendes Spiel" begibt sich George Clooney in seiner vierten Regiearbeit wieder zurück in die politische Arena. Basierend auf dem Theaterstück "Farragut North" von Beau Willimon, das sich lose an Howard Deans Wahlkampf für die Primarys im Jahr 2004 orientierte, nimmt er den Wahlbetrieb selbst ins Visier und kann sich auf seine überwältigende Darstellerriege, allen voran Ryan Gosling, verlassen.

The Ides of March - Tage des Verrats

Politisch, packend und provozierend: George Clooney entlarvt in seiner vierten Regiearbeit Zynismus und Skrupellosigkeit eines amerikanischen Präsidentschaftskandidaten

Der perfekte Eröffnungsfilm nach Maß für die 68. Mostra. Italien-Liebhaber George Clooney und einer der Lieblinge des Festivals kann nicht von der Politik im weitesten Sinne lassen. Leichter zugänglich als "Good Night and Good Luck" entwirft er in "The Ides of March" in Assoziation an die Jahreszeit, in der Brutus seinen Ziehvater Cäsar verriet, ein Panoptikum des Vorwahlkampfes in den USA, der einen seiner Höhepunkte in Ohio findet.

Clooney ist der charmante demokratische Kandidat, der seine Anhänger durch Integrität mitreißt. Er will ein neues Amerika, ein besseres Amerika und eine Regierung, die sich für alle verantwortlich fühlt, nicht nur für die Reichen, sondern auch die sozial Schwachen - fast O-Ton Obama. Als Gouverneur Mike Morris steht er für Gerechtigkeit und Moral. Nur ist er nicht der erste, der Wasser predigt und Wein trinkt. Sein junger und idealistisch gesonnener Pressechef unterstützt ihn und kämpft für den Sieg seines Idols. Bis er eine Affäre mit einer 20jährigen Praktikantin beginnt und merkt, dass er nicht der Einzige ist und in ein gefährliches Netz aus Lüge, Korruption und Skrupellosigkeit gerät, aus Ehrgeiz in die Falle des Gegners tappt.

Star des bis in die letzte Nebenrolle brillant besetzte Dramas ist der Kanadier Ryan Gosling, der als enttäuschter Idealist am Ende eiskalt seinen Weg geht und seine Karriere vorantreibt, seinen Gegenspieler Philip Seymour Hoffman ausbootet und bar jeglicher Illusion wahrscheinlich so wird wie die anderen. Nach Beau Willimons Theaterstück "Farragut North" inszeniert Clooney Politik als schmutziges Geschäft und den Sieg von Zynismus über Moral stilsicher, wenn auch etwas konventionell und mit kraftvollen und eindringlichen Bildern, wirft Fragen auf, ohne sie beantworten zu wollen und verkörpert den janusköpfigen Mann mit Verve. Zwischen dem charismatischen Bewerber mit netter Ehefrau an seiner Seite und dem machtgierigen Demokraten, der im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht, liegt oft nur ein Wimpernschlag. Eigentlich war der Film, dem man das geringe Budget von zwölf Mio. Dollar nicht ansieht, schon für 2007 geplant. Aber ein Start kurz nach Obamas Wahl wäre wohl prekär gewesen. Für den kommenden US-Wahlkampf kommt "The Ides of March" aber genau richtig.

mk.

The Ides of March - Tage des Verrats

Stephen Meyers (Ryan Gossling) ist ein ausgemachter Karriertyp. Bereits mit Anfang 30 organisiert er die Wahlkampagne des US-Präsidentschaftskanidaten Mike Morris (George Clooney). Stephens ist selbstbewusst, dynamisch. Seine Strategien sind ausgefuchst. Leidenschaftlich tritt er für seine politischen Ideale ein. Stephens Laufbahn zeigt steil nach oben. Auch eine Affäre mit der jungen Praktikantin Molly lässt ihn seine Ziele nicht aus den Augen verlieren. Doch sein Ehrgeiz ist zugleich auch Stephens große Schwachstelle, die ein alter Hase der Gegenseite gnadenlos ausnutzt, um ihm eine perfide Falle zu stellen. Und so sieht er sich plötzlich gezwungen zu entscheiden: zwischen Karriere und Idealen, Herz und Verstand, Sieg oder Untergang....

Quelle: Tobis

Darsteller:  Ryan Gosling   als Stephen Myers
  George Clooney   als Mike Morris
  Evan Rachel Wood   als Molly Stearns
  Marisa Tomei   als Ida Horowicz
  Philip Seymour Hoffman   als Paul Zara
  Paul Giamatti   als Tom Duffy
  Jeffrey Wright   als Senator Thompson
  Max Minghella   als Ben Harper
 
Regie:  George Clooney  
Buch:  George Clooney  
  Grant Heslov  
Musik:  Alexandre Desplat  
Kamera:  Phedon Papamichael  
Produzent:  George Clooney  
  Grant Heslov  
  Brian Oliver  

George Clooney startet 350-Mio.-Dollar-Künstlerhilfe

Bei der Oscar-Verleihung am Sonntag lässt "Descendants"-Star George Clooney seine Kollegen zur Ader: Sie sollen für abgestürzte Kollegen spenden.

Immer engagiert: Superstar und Spendensammler George Clooney (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Immer engagiert: Superstar und Spendensammler George Clooney (Foto: Kurt Krieger)

Maßgeschneiderte Smokings, Abendkleider der teuersten Kategorie und erlesene Häppchen: Wer bei der Oscarverleihung am Sonntag über den Roten Teppich schreitet, ist dort, wo im Showbiz oben ist. Um die Kollegen, die ganz unten gelandet sind, sorgt sich George Clooney.

Der Star, der zuletzt mit "The Descendants" und "The Ides of March - Tage des Verrats" Aufsehen erregte, hat eine gewaltige Spendenaktion gestartet: 350 Millionen Dollar sollen für Entertainer zusammenkommen, die harte Zeiten durchmachen.

Gemeinsam mit Filmproduzent Jeffrey Katzenberg will George Clooney die Töpfe des Motion Picture & Television Fund (MPTF) füllen, der die medizinische Versorgung und andere Nöte von Kollegen auffängt, die nichts mehr besitzen. "Als Gemeinschaft sollten wir uns daran messen lassen, wie wir uns um Leute sorgen, die sich nicht mehr selbst versorgen können", sagt Clooney. "Das hier ist unsere Gemeinschaft und das ist unsere Verantwortung."

Tom Cruise und Steven Spielberg spendeten Millionen

Die Kampagne hat bereits die sagenhafte Summe von 200 Millionen Dollar eingebracht. Tom Cruise, Steven Spielberg und viele andere Stars ließen sich nicht lumpen, als ihnen George Clooney und Jeffrey Katzenberg auf die Brieftasche klopften.

George Clooney steht mit seinem Engagement in guter Tradition: Die gemeinnützige Organisation MPTF wurde 1921 unter anderem von Charlie Chaplin ins Leben gerufen.

 

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