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The Italian Job - Jagd auf Millionen

Actiongeladenes Remake des britischen Heist-Klassikers über ein genial ausgetüfteltes Ganovenstück, das L.A. in das größte Verkehrschaos aller Zeiten stürzt.


The Italian Job - Jagd auf Millionen

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Erhältlich seit:
10.11.2011

Originaltitel: The Italian Job

Action/ Thriller

USA 2003
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 12

Mark Wahlberg
Charlize Theron
Edward Norton

Regie: F. Gary Gray
Concorde Home Entertainment

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Safeknacken im dritten Jahrtausend: Mit viel Phantasie, ein wenig High-Tech und kultigen Autos landet ein Räuberteam den großen Coup.

Mark Wahlberg, Charlize Theron und Jason Statham erleben eine Überraschung der unliebsamen Art (Foto: Concorde) Großansicht

Mark Wahlberg, Charlize Theron und Jason Statham erleben eine Überraschung der unliebsamen Art (Foto: Concorde)

Jedes Kinojahr hat seine Überraschungserfolge. 2003 gehört "Italian Job" dazu. Über 100 Millionen Dollar spielte der Diebes-Thriller allein in den USA ein - ohne Superstars und Effektorgien.

Doch dieses Resultat verblüfft nur auf den ersten Blick. Denn Regisseur F. Gary Gray ("Verhandlungssache") setzt auf die hohen Tugenden des Kinoerzählens.

Dazu gehört vor allem eine clever konstruierte Handlung: Bei einem spektakulären Einbruch erbeutet ein Team von Safeknackern eine Ladung Gold aus einem venezianischen Palazzo. Kaum hat sich der Zuschauer von einer Verfolgungsjagd durch die Lagunenstadt erholt, schlägt die Handlung eine neue Volte.

Gaunergenie und Schüler: Donald Sutherland, Mark Wahlberg (Foto: Concorde) Großansicht

Gaunergenie und Schüler: Donald Sutherland, Mark Wahlberg (Foto: Concorde)

Besetzung mit Stil

Einer der Räuber verübt einen Anschlag auf seine Komplizen und macht sich mit der Beute nach Los Angeles davon. Doch die Überlebenden hecken einen genialen Plan aus, um sich die Millionen zurückzuholen.

Allerdings: Ein solches Szenario funktioniert nur mit einem Ensemble attraktiver Figuren. Das lehren schon die Klassiker des Genres, ob "Topkapi" oder "Rififi". Deshalb holte sich Regisseur Gray zwei Generationen von Hollywoods Top-Darstellern.

Die stehen zugleich für verschiedene Schauspielstile: Edward Norton ("Fight Club") fügt seinem Rollen-Repertoire eine schmierig-wieselige Variante hinzu, Altmeister Donald Sutherland ("M.A.S.H.") zeigt als Seniorgangster sein souveränes Charisma und Seth Green ("Austin Powers") sorgt in der Rolle eines komplexgeplagten Hackers für komische Erleichterung.

Stella demonstriert ihre exzellenten Safeknacker-Künste (Foto: Concorde) Großansicht

Stella demonstriert ihre exzellenten Safeknacker-Künste (Foto: Concorde)

Aus gut mach besser

Coolness garantiert Mark Wahlberg ("Planet der Affen"), während Charlize Theron ("Gottes Werk und Teufels Beitrag") als schöne Einbrecherin die Nachfolge einer Grace Kelly anzutreten sucht. Einer der Stars des Films besteht freilich aus Blech und Gummi. Für ihren Coup löst die Gang einen Massenstau aus und flieht in wendigen Minis.

Weil diese Idee aus einer gleichnamigen englischen Gaunerkomödie stammt, ist "Italian Job" offiziell ein Remake. Und das ist der letzte Grund für den Erfolg der Diebesgeschichte: Besser gut geklaut, als schlecht erfunden.

The Italian Job - Jagd auf Millionen

Im Zuge von Hollywoods anhaltendem Remake-Fieber unterzieht jetzt Regisseur F. Gary Gray das espritvolle Heist-Movie "Charlie staubt Millionen ab" von 1969 mit Michael Caine einer Modernisierung. Ähnlich wie bei der Neuverfilmung von "Die Bourne Identität" kann auch hier mit der Amerikanisierung eines stilvollen Eurothrillers gepunktet werden. Der angeschlagene Ton ist dabei allerdings wesentlich lockerer, vergleichbar etwa mit dem verspielten Retrohumor von "Ocean's Eleven". Die Gang von Gentleman-Gangstern mag hier zwar nicht aus Schauspielern der obersten Liga bestehen, doch Mark Wahlberg, Charlize Theron, Jason Statham, Seth Green und Mos Def erweisen sich als gut aufeinander eingespieltes Team, dem man gerne bei der Ausführung ihres Coups zusieht.

Spannend losgelegt wird mit einem ausgetüftelten Goldraub in Venedig, bei dem die Bande, bestehend aus dem Panzerknacker-Veteranen John Bridges (Donald Sutherland absolviert leider nur einen Kurzauftritt), seinem Protégé Charlie (Wahlberg, nach "The Truth About Charlie" wieder in besserer Form), dem Computergenie Lyle (Green aus den "Austin Powers"-Filmen, der in einem urkomischen Running Gag darauf besteht, Napster erfunden zu haben), dem draufgängerischen Fahrer Handsome Rob (Statham, noch frisch turbofrisiert aus "The Transporter"), dem Explosionsspezialisten Left Ear (Rapstar Mos Def aus "Monster's Ball") und Crewmitglied Steve (Edward Norton, der hiermit angeblich seinen Vertrag mit Paramount aus "Zwielicht"-Tagen einlösen musste). Steve erweist sich als geldgieriger Mörder, der John erschießt. Als ein Jahr später die Goldbarren in Los Angeles auftauchen, steht der Plan fest, Steve die Beute wieder abzunehmen. Dafür benötigen die Gauner allerdings die Hilfe von Johns Tochter Stella (Theron wie immer eisig schön), die ihre exzellenten Safeknacker-Künste bislang als Sicherheitsberaterin in legale Dienste gestellt hat. Dank ihrer schwelenden Rachegefühle ist sie schnell motiviert, und die Aktion kommt ins Rollen.

Waren es im Original die Straßen von Turin, in denen drei Minis ein Verkehrschaos auslösten, wird die fulminante Autoverfolgungsjagd des aufpeitschenden Showdowns hier auf die Freeways von L.A. verlegt. Das Flair von klassisch europäischer Gangster-Coolness hält Regisseur Gray in seiner bislang besten Arbeit dennoch aufrecht. Im Vergleich zu seinen vorangegangenen Actionern hält er sich hier mit endlosem Kugelaustausch und exzessiver Brutalität zurück und lässt dem humorvollen Element gelassen seinen Lauf. Alle Mitglieder der Gang bekommen vom Drehbuchautoren-Team Donna und Wayne Powers ("Deep Blue Sea") eine amüsante Flashback-Episode verpasst, die den Ursprung ihrer jeweiligen Spitznamen demonstriert. Der Dialogaustausch wird zudem auf spritziges Oneliner-Niveau ausgerichtet, was zum allgemeinen straffen, jedoch nie gehetzt wirkenden Tempo beiträgt. Makellos in Szene gesetzt wurde das kurzweilige Vergnügen von Chris Nolans Kameramann Wally Pfister ("Memento", "Insomnia") und akustisch abgerundet wird der glänzende Unterhaltungscocktail mit einem eklektischen Soundtrack. ara.

The Italian Job - Jagd auf Millionen

35 Millionen Dollar! So viel sind die Goldbarren wert, die im schwer bewachten Safe eines
venezianischen Palazzo liegen. Und bei solch einer Summe scheuen Meisterdiebe keinen noch so
immensen Aufwand. Das kriminelle Superhirn Charlie hat an alles gedacht - nur nicht daran, dass
jemand in seiner Crew ein Verräter sein könnte. Nach erfolgreicher Flucht zeigt nämlich der
vermeintliche Komplize Steve sein wahres Gesicht: Auf einer einsamen Bergstraße erschießt er John
Bridger und lässt den Wagen ins eisige Wasser eines Gletschers rollen. Nur durch Zufall überleben die
Drei, Steve allerdings glaubt, alle getötet zu haben und setzt sich mit seiner Beute ab.
Ein Jahr später stößt Charlie auf die Spur des abtrünnigen Ex-Komplizen: In Los Angeles. Eiligst
trommelt Charlie seine ehemaligen Komplizen zusammen und macht sich auf den Weg in die Stadt der
Engel, um Rache zu üben. In Los Angeles, lebt auch Stella Bridger, die Tochter von John. Als Charlie sie
aufsucht und ihr erzählt, dass sich der Mörder ihres Vaters in der Stadt befindet und dass er mit seiner
Gang plant, ihm sein Gold wieder abzunehmen, erklärt sich Stella bereit, ihn dabei zu unterstützen. Die
attraktive und selbstbewusste Stella hat von ihrem Daddy alles über das Tresorknacken gelernt.
Steve wohnt in einer protzigen, mit diversen Alarmanlagen, Wachleuten und Kampfhunden gesicherten
Villa. Da der eiskalte Killer ansonsten jeden in Charlies Gang kennt, muss sich Stella opfern, um Steves
Domizil auszukundschaften. Lyle provoziert in Steves Wohngegend einen Kabelausfall, und Stella gibt
sich als Technikerin der Kabelfirma aus, die in seinem Haus die nötigen Reparaturen durchzuführen hat.
Nur schwer kann sich Stella zusammenreißen, als der schmierige Mörder ihres Vaters unverhohlen mit
ihr zu flirten beginnt. Doch als er sie zum Abendessen einlädt, sagt sie tatsächlich zu. Während Steve im
Restaurant auf sie wartet, will sie mit Charlie und seiner Gang nämlich das Gold stehlen. Der Plan ist
bestens ausgetüftelt. Handsome Rob soll mit einem - leicht umgebauten - Mini Cooper in Steves Villa
eindringen und den verwinkelten Flur entlang direkt bis zum Tresor fahren. Dort angekommen, soll
Stella dann das stählerne Ungetüm blitzschnell knacken. Bevor auch nur die Polizei anrücken kann, will
die Bande mit der Beute schon wieder verschwunden sein.
Der Abend des großen Coups ist gekommen. Doch alles läuft anders als geplant: Ausgerechnet an
diesem Abend schmeißt Steves Nachbar eine riesige Gartenparty! Das ist eindeutig zu viel Trubel,
kurzfristig wird der Bruch abgesagt, Stella muss das Date mit Steve wahrnehmen. Beim Dinner rutscht
ihr jedoch eine unbedachte Äußerung heraus, und Steve kombiniert blitzschnell, wer ihm da tatsächlich
gegenübersitzt. Er reagiert sofort: Sein Safe voller Gold soll unverzüglich zum Flughafen und von dort
nach Mexiko zu geschafft werden. Charlie muss in aller Eile einen perfekten Plan ausarbeiten: Dazu
muss er unter anderem drei Mini Cooper durch die U-Bahn-Schächte der Stadt jagen und die gesamte
Ampelanlage von L.A. unter seine Kontrolle bringen.
Rasante Action, hochkarätige Stars und der wohl spektakulärste Millionenraub der
Filmgeschichte ist nicht nur für Freunde des Kultautos Mini ein absolutes Muss!

Quelle: Concorde

Making of,
High Octane: Die Stunts,
Driving School,
Deleted Scenes,
deutscher und Original-US-Kinotrailer

Quelle: Concorde

Darsteller:  Mark Wahlberg   als Charlie Croker
  Charlize Theron   als Stella Bridger
  Edward Norton   als Steve Frezelli
  Seth Green   als Lyle
  Jason Statham   als Handsome Rob
  Mos Def   als Left-Ear
  Franky G.   als Wrench
  Donald Sutherland   als John Bridger
  Pete Gawtti   als Skinny
  Olek Krupa   als Mashkov
 
Regie:  F. Gary Gray  
Buch:  Neal Purvis  
  Robert Wade  
  Donna Powers  
  Wayne Powers  
Musik:  John Powell  
Kamera:  Wally Pfister  
Produzent:  Donald DeLine  

Sieben weitere HD-DVDs ab September

Ab September erscheinen bei Concorde Home Entertainment sieben weitere DVDs im Windows-Media-HD-Format.

"Underworld" im Oktober auch als HD-DVD Großansicht

"Underworld" im Oktober auch als HD-DVD

Bereits Lara Croft: Tomb Raider I & II Boxset lag "Die Wiege des Lebens" in diesem Format bei. Von September bis November sollen neben den beiden einzelnen "Lara Croft"-Titeln folgende Filme auch als WMV-HD-DVD auf den Markt kommen:

"Underworld" in einer Extended Version, "Die Stunde des Jägers", "Wir waren Helden", "Bulletproof Monk - Der kugelsichere Mönch", "Timeline" sowie "The Italian Job - Jagd auf Millionen".

Voraussetzungen für die Wiedergabe der DVDs sind ein schneller Rechner mit einem Windows-XP-Betriebssystem und ein Windows-Media-Player-9. Der schwedische Hersteller KiSS Technology hat jedoch bereits für September einen WMV-HD-kompatiblen DVD-Player angekündigt.

 

The Italian Job - Jagd auf Millionen in der Fotoshow

 

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