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The Italian Job - Jagd auf Millionen

Actiongeladenes Remake des britischen Heist-Klassikers über ein genial ausgetüfteltes Ganovenstück, das L.A. in das größte Verkehrschaos aller Zeiten stürzt.


The Italian Job - Jagd auf Millionen

Leihvideo

Erhältlich seit:
08.04.2004

Originaltitel: The Italian Job

Action/ Thriller

USA 2003
Laufzeit: 106 Min.
FSK: ab 12

Mark Wahlberg
Charlize Theron
Edward Norton

Regie: F. Gary Gray
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Safeknacken im dritten Jahrtausend: Mit viel Phantasie, ein wenig High-Tech und kultigen Autos landet ein Räuberteam den großen Coup.

Mark Wahlberg, Charlize Theron und Jason Statham erleben eine Überraschung der unliebsamen Art (Foto: Concorde) Großansicht

Mark Wahlberg, Charlize Theron und Jason Statham erleben eine Überraschung der unliebsamen Art (Foto: Concorde)

Jedes Kinojahr hat seine Überraschungserfolge. 2003 gehört "Italian Job" dazu. Über 100 Millionen Dollar spielte der Diebes-Thriller allein in den USA ein - ohne Superstars und Effektorgien.

Doch dieses Resultat verblüfft nur auf den ersten Blick. Denn Regisseur F. Gary Gray ("Verhandlungssache") setzt auf die hohen Tugenden des Kinoerzählens.

Dazu gehört vor allem eine clever konstruierte Handlung: Bei einem spektakulären Einbruch erbeutet ein Team von Safeknackern eine Ladung Gold aus einem venezianischen Palazzo. Kaum hat sich der Zuschauer von einer Verfolgungsjagd durch die Lagunenstadt erholt, schlägt die Handlung eine neue Volte.

Gaunergenie und Schüler: Donald Sutherland, Mark Wahlberg (Foto: Concorde) Großansicht

Gaunergenie und Schüler: Donald Sutherland, Mark Wahlberg (Foto: Concorde)

Besetzung mit Stil

Einer der Räuber verübt einen Anschlag auf seine Komplizen und macht sich mit der Beute nach Los Angeles davon. Doch die Überlebenden hecken einen genialen Plan aus, um sich die Millionen zurückzuholen.

Allerdings: Ein solches Szenario funktioniert nur mit einem Ensemble attraktiver Figuren. Das lehren schon die Klassiker des Genres, ob "Topkapi" oder "Rififi". Deshalb holte sich Regisseur Gray zwei Generationen von Hollywoods Top-Darstellern.

Die stehen zugleich für verschiedene Schauspielstile: Edward Norton ("Fight Club") fügt seinem Rollen-Repertoire eine schmierig-wieselige Variante hinzu, Altmeister Donald Sutherland ("M.A.S.H.") zeigt als Seniorgangster sein souveränes Charisma und Seth Green ("Austin Powers") sorgt in der Rolle eines komplexgeplagten Hackers für komische Erleichterung.

Stella demonstriert ihre exzellenten Safeknacker-Künste (Foto: Concorde) Großansicht

Stella demonstriert ihre exzellenten Safeknacker-Künste (Foto: Concorde)

Aus gut mach besser

Coolness garantiert Mark Wahlberg ("Planet der Affen"), während Charlize Theron ("Gottes Werk und Teufels Beitrag") als schöne Einbrecherin die Nachfolge einer Grace Kelly anzutreten sucht. Einer der Stars des Films besteht freilich aus Blech und Gummi. Für ihren Coup löst die Gang einen Massenstau aus und flieht in wendigen Minis.

Weil diese Idee aus einer gleichnamigen englischen Gaunerkomödie stammt, ist "Italian Job" offiziell ein Remake. Und das ist der letzte Grund für den Erfolg der Diebesgeschichte: Besser gut geklaut, als schlecht erfunden.

The Italian Job - Jagd auf Millionen

Im Zuge von Hollywoods anhaltendem Remake-Fieber unterzieht jetzt Regisseur F. Gary Gray das espritvolle Heist-Movie "Charlie staubt Millionen ab" von 1969 mit Michael Caine einer Modernisierung. Ähnlich wie bei der Neuverfilmung von "Die Bourne Identität" kann auch hier mit der Amerikanisierung eines stilvollen Eurothrillers gepunktet werden. Der angeschlagene Ton ist dabei allerdings wesentlich lockerer, vergleichbar etwa mit dem verspielten Retrohumor von "Ocean's Eleven". Die Gang von Gentleman-Gangstern mag hier zwar nicht aus Schauspielern der obersten Liga bestehen, doch Mark Wahlberg, Charlize Theron, Jason Statham, Seth Green und Mos Def erweisen sich als gut aufeinander eingespieltes Team, dem man gerne bei der Ausführung ihres Coups zusieht.

Spannend losgelegt wird mit einem ausgetüftelten Goldraub in Venedig, bei dem die Bande, bestehend aus dem Panzerknacker-Veteranen John Bridges (Donald Sutherland absolviert leider nur einen Kurzauftritt), seinem Protégé Charlie (Wahlberg, nach "The Truth About Charlie" wieder in besserer Form), dem Computergenie Lyle (Green aus den "Austin Powers"-Filmen, der in einem urkomischen Running Gag darauf besteht, Napster erfunden zu haben), dem draufgängerischen Fahrer Handsome Rob (Statham, noch frisch turbofrisiert aus "The Transporter"), dem Explosionsspezialisten Left Ear (Rapstar Mos Def aus "Monster's Ball") und Crewmitglied Steve (Edward Norton, der hiermit angeblich seinen Vertrag mit Paramount aus "Zwielicht"-Tagen einlösen musste). Steve erweist sich als geldgieriger Mörder, der John erschießt. Als ein Jahr später die Goldbarren in Los Angeles auftauchen, steht der Plan fest, Steve die Beute wieder abzunehmen. Dafür benötigen die Gauner allerdings die Hilfe von Johns Tochter Stella (Theron wie immer eisig schön), die ihre exzellenten Safeknacker-Künste bislang als Sicherheitsberaterin in legale Dienste gestellt hat. Dank ihrer schwelenden Rachegefühle ist sie schnell motiviert, und die Aktion kommt ins Rollen.

Waren es im Original die Straßen von Turin, in denen drei Minis ein Verkehrschaos auslösten, wird die fulminante Autoverfolgungsjagd des aufpeitschenden Showdowns hier auf die Freeways von L.A. verlegt. Das Flair von klassisch europäischer Gangster-Coolness hält Regisseur Gray in seiner bislang besten Arbeit dennoch aufrecht. Im Vergleich zu seinen vorangegangenen Actionern hält er sich hier mit endlosem Kugelaustausch und exzessiver Brutalität zurück und lässt dem humorvollen Element gelassen seinen Lauf. Alle Mitglieder der Gang bekommen vom Drehbuchautoren-Team Donna und Wayne Powers ("Deep Blue Sea") eine amüsante Flashback-Episode verpasst, die den Ursprung ihrer jeweiligen Spitznamen demonstriert. Der Dialogaustausch wird zudem auf spritziges Oneliner-Niveau ausgerichtet, was zum allgemeinen straffen, jedoch nie gehetzt wirkenden Tempo beiträgt. Makellos in Szene gesetzt wurde das kurzweilige Vergnügen von Chris Nolans Kameramann Wally Pfister ("Memento", "Insomnia") und akustisch abgerundet wird der glänzende Unterhaltungscocktail mit einem eklektischen Soundtrack. ara.

Darsteller:  Mark Wahlberg   als Charlie Croker
  Charlize Theron   als Stella Bridger
  Edward Norton   als Steve Frezelli
  Seth Green   als Lyle
  Jason Statham   als Handsome Rob
  Mos Def   als Left-Ear
  Franky G.   als Wrench
  Donald Sutherland   als John Bridger
  Pete Gawtti   als Skinny
  Olek Krupa   als Mashkov
 
Regie:  F. Gary Gray  
Buch:  Neal Purvis  
  Robert Wade  
  Donna Powers  
  Wayne Powers  
Musik:  John Powell  
Kamera:  Wally Pfister  
Produzent:  Donald DeLine  

Sieben weitere HD-DVDs ab September

Ab September erscheinen bei Concorde Home Entertainment sieben weitere DVDs im Windows-Media-HD-Format.

"Underworld" im Oktober auch als HD-DVD Großansicht

"Underworld" im Oktober auch als HD-DVD

Bereits Lara Croft: Tomb Raider I & II Boxset lag "Die Wiege des Lebens" in diesem Format bei. Von September bis November sollen neben den beiden einzelnen "Lara Croft"-Titeln folgende Filme auch als WMV-HD-DVD auf den Markt kommen:

"Underworld" in einer Extended Version, "Die Stunde des Jägers", "Wir waren Helden", "Bulletproof Monk - Der kugelsichere Mönch", "Timeline" sowie "The Italian Job - Jagd auf Millionen".

Voraussetzungen für die Wiedergabe der DVDs sind ein schneller Rechner mit einem Windows-XP-Betriebssystem und ein Windows-Media-Player-9. Der schwedische Hersteller KiSS Technology hat jedoch bereits für September einen WMV-HD-kompatiblen DVD-Player angekündigt.

 

The Italian Job - Jagd auf Millionen in der Fotoshow

 

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