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The King's Speech - Die Rede des Königs

Bewegendes und pointiertes Drama über King George VI, der sich an einen australischen Sprachtherapeuten wendet, um vor einer wichtigen Rede Herr über sein unkontrollierbares Stottern zu werden.


The King's Speech - Die Rede des Königs (2-Disc Oscar Edition)

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Erhältlich seit:
02.09.2011

Originaltitel: The King's Speech

Drama

Großbritannien/Australien 2010
Laufzeit: 113 Min.
FSK: ab 6

Colin Firth
Geoffrey Rush
Helena Bonham Carter

Regie: Tom Hooper
Senator Home Entertainment

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The King's Speech - Die Rede des Königs (2-Disc Oscar Edition)

Prinz Albert hat eine entscheidende Behinderung: Er stottert. Reden sind für ihn regelmäßige Übungen in öffentlicher Erniedrigung. Auf Anraten seiner Frau Elizabeth sucht er den Sprachtherapeuten Lionel Logue auf, dessen respektloser Ton nicht gut ankommt bei dem Royal. Als dessen Vater stirbt und sein Bruder Edward VIII. überraschend abdankt, wird Albert zu König George VI. gekrönt - und wendet sich wieder an Lionel, um am Vorabend des Zweiten Weltkriegs das Volk in einer Rede stotterfrei auf den Kampf einschwören zu können.

King George VI. mag historisch nur von marginaler Bedeutung gewesen sein. Tom Hooper ("The Damned United") setzt dem Vater von Queen Elizabeth II. dennoch ein unvergessliches filmisches Denkmal, in dessen Mittelpunkt die unwahrscheinliche Freundschaft des Königs zu einem verhinderten Shakespeare-Schauspieler aus Australien steht. Der Film ist pointiert und gewitzt geschrieben - und einfach unwiderstehlich, nicht zuletzt dank seiner beiden Hauptdarsteller Colin Firth und Geoffrey Rush, die jede Szene zum puren Filmgenuss machen. 4 Oscars!

The King's Speech - Die Rede des Königs (2-Disc Oscar Edition)

Bewegendes und pointiertes Drama über King George VI, der sich an einen australischen Sprachtherapeuten wendet, um vor einer wichtigen Rede Herr über sein unkontrollierbares Stottern zu werden.

George VI (1895 - 1952) war kein großer König, die Nachwelt kennt ihn vor allem als Vater von Queen Elizabeth II., aber nicht wegen großer Leistungen während seiner Regentschaft: Unter seiner Regentschaft zerfiel das Britische Empire zusehends und wurde durch das Commonwealth ersetzt. Tom Hooper ("The Damned United"), im Umgang mit den Royals erfahren dank der Miniserie "Elizabeth I", setzt ihm dennoch ein filmisches Denkmal, das es in sich hat. Nicht zuletzt weil der Mensch im Vordergrund steht, nicht aber der Regent, wenngleich die Blaublütigkeit des vormaligen Prinz Albert Frederick Arthur George die Triebfeder für die vielen Konflikte ist, die der Film auf pfiffige, unterhaltsame und bewegende Weise aufarbeitet.

Am Anfang steht die Erniedrigung. King George V, ein Monarch und Patriarch von altem Schrot und Korn, schickt seinen zweiten Sohn zu einer unangenehmen Aufgabe: Zur Eröffnung der British Empire Expedition soll er 1925 vor versammelter Menge eine Rede halten. Sein krankhaftes Stottern lässt den Auftritt zum Desaster für den schüchternen Royal werden. Seine Frau Elizabeth, wunderbar unschrullig gespielt von Helena Bonham Carter, sucht einen Sprachtherapeuten, der ungefähr das exakte Gegenteil seines künftigen Patienten ist: Lionel Logue ist Australier, gescheiterter Shakespeare-Darsteller mit einem Hang zum extrovertierten Auftritt und frei von Respekt vor großen Tieren. Er nennt den Prinzen zu dessen Verärgerung "Bertie" und springt in den heruntergekommenen vier Wänden seiner Kellerpraxis auch sonst nicht zimperlich um mit dem reservierten Mann, was zunächst zum Zerwürfnis führt. Als jedoch Alberts Vater stirbt und sein leichtlebiger Bruder Edward VIII nach nur einem Jahr abdankt, um eine Amerikanerin zu heiraten, wird er zu King George VI gekrönt und steht wieder Erwarten in der Öffentlichkeit. Weil Logues unorthodoxe Methoden verblüffende Wirkung zeitigen, wendet sich der König wieder dem Australier zu, zumal es gilt, das Volk mit einer entscheidenden Rede auf den Krieg gegen Hitler-Deutschland einzustimmen. Es gibt weitere Haken und Ösen, Wendungen und Überraschungen, die die aufkeimende Freundschaft zwischen den ungleichen Männern stärken, aber auch wiederholt auf eine harte Probe stellen.

Nur an der Oberfläche bewegt sich "The King's Speech" auf dem hüftsteifen Terrain von Merchant-Ivory. Tatsächlich ist Tom Hooper nicht im Entferntesten an einem Kostümdrama über Zeiten und Sitten gelegen. Der historische Rahmen, die wohlfeilen Kostüme und hochgestochenen Redensarten sind nur Verpackung für einen Film über menschliche Nöte und eine ungewöhnliche, aber stets nachvollziehbare Freundschaft, aber auch über die zunehmende Bedeutung von öffentlicher Wahrnehmung: Wie ein Menetekel hängt in der entscheidenden Szene des Films das Radiomikrofon im Raum. Zuvor hatte der König zu seinen Töchtern beim Betrachten einer Hitlerrede angemerkt: "Ich verstehe kein Wort von dem, was er sagt, aber er sagt es sehr gut." Das lässt sich eins zu eins auf den Film übertragen: Was er macht, macht er ausgesprochen gut. Nicht zuletzt dank zweier entfesselt aufspielender Hauptdarsteller, die die Charaktere ihrer Figuren verinnerlicht haben: Während Colin Firth seine Rolle bravourös unterspielt, obwohl gerade das unsägliche Stottern regelrecht eine Einladung zum Overacting ist, gibt Rush dem Affen Zucker, als würde seine Figur auf ewig auf einer Laienbühne den "Richard III" geben. Der König und der Narr - ein nicht zu schlagendes Gespann für das Publikum, das bereits "Die Queen" zum Hit gemacht hat. ts.

The King's Speech - Die Rede des Königs (2-Disc Oscar Edition)

Colin Firth brilliert in "The King's Speech" als stotternder englischer König George VI., den Vater von Königin Elizabeth. Als Sohn des britischen Königs gehört es zu seinen Pflichten, öffentlich zu sprechen - doch für den schüchternen jungen Mann, der seit seiner Jugend an schwerem Stottern leidet, wird jeder dieser Auftritte zur Qual. Mit Hilfe seiner liebevollen Frau Elizabeth (Helena Bonham Carter) und dem exzentrischen Sprachtherapeuten Lionel Logue (Geoffrey Rush), der immer mehr zum Vertrauten und Freund wird, versucht er seine Schwäche zu überwinden. Doch eine unerwartete Enthüllung droht alle Bemühungen zu zerstören...

Quelle: Senator

Laufzeit Bonusmaterial: ca. 64 Minuten
Audiokommentar von Regisseur Tom Hooper
Hörfilm-Fassung für Blinde u. Sehbehinderte
Original-Kinotrailer
Trailershow "Filmtipps"
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Q&A Session der BBC mit den Stars und dem Regisseur (22 min.)
Making of: Die inspirierende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft (23:38 min)
Nachkriegsrede des echten King George VI (ca. 2 min.)

Quelle: Senator

Darsteller:  Colin Firth   als König George VI / Bertie
  Geoffrey Rush   als Lionel Logue
  Helena Bonham Carter   als Queen Elizabeth
  Guy Pearce   als König Edward VIII.
  Timothy Spall   als Winston Churchill
  Derek Jacobi   als Erzbischof Cosmo Lang
  Jennifer Ehle   als Myrtle Logue
  Anthony Andrews   als Stanley Baldwin
  Claire Bloom   als Königin Mary
  Michael Gambon   als König George V
  Eve Best   als Wallis Simpson
 
Regie:  Tom Hooper  
Buch:  David Seidler  
Musik:  Alexandre Desplat  
Kamera:  Danny Cohen  
Produzent:  Iain Canning  
  Emile Sherman  
  Gareth Unwin  

Mark Wahlberg als neuer Rocky

Aaaaadriaaaaaaannnn!

Mark Wahlberg steigt wie einst Rocky zum zweiten Mal in den Ring (Foto: Senator) Großansicht

Mark Wahlberg steigt wie einst Rocky zum zweiten Mal in den Ring (Foto: Senator)

Sylvester Stallones inbrünstiger Ruf nach seiner Liebsten aus blutverschmiertem Mund mit klaffenden Platzwunden im Gesicht ist Filmgeschichte - ebenso wie sein Trainingslauf zu Fanfarenklängen oder das Verprügeln von gefrorenen Tierkörpern: Rocky machte den Boxkampf im Kino salonfähig, dem großartigen ersten Film folgten bisher fünf Fortsetzungen, wenn auch von unterschiedlicher Qualität.

Nun hat Mark Wahlberg offenbar Ähnliches vor. Er plant nach "The Fighter", der in den USA derzeit extrem erfolgreich ist, einen zweiten Film über den Boxer Mickey Ward!

Das Drama hatte Sonntag nacht bei den Oscars doppelt abgeräumt: Christian Bale gewann als Mickeys schwieriger Halbbruder Dicky Eklund den Preist für den besten Nebendarsteller, Melissa Leo triumphierte als biestige Mutter der beiden. Hauptdarsteller Mark Wahlberg war zwar nominiert, ging aber leer aus.

They never come back - oder doch?

Das will Wahlberg, dessen Niederlage nur der Top-Leistung von Colin Firth in "The King's Speech" zuzuschreiben ist, nun offenbar ändern. Er plant einen weiteren Film über Mickey Ward. Im Mittelpunkt sollen dabei Wards legendäre drei Kämpfe gegen Arturo Gatti stehen. Diesen besiegte Ward zunächst nach Punkten, verlor aber dann beide Rückkämpfe, die extrem spektakulär ausfielen und von Boxfans jeweils zum Kampf des Jahres gekürt wurden.

Zwar beendete Mickey Ward danach seine Karriere, aber das hat Rocky auch nicht von weiteren Kinoauftritten abgehalten. Von daher könnte Teil 2 der "Fighter"-Reihe durchaus der Auftakt zu einer mehrteiligen Filmserie á la "Rocky" sein. Und vielleicht ist dann irgendwann wirklich ein Goldjunge für Mark Wahlberg drin.

Von der Qualität des ersten Teils können sich deutsche Kinofans ab 7. April überzeugen, dann startet "The Fighter" auch in Deutschland.

 

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