DVD Kaufvideo

The King's Speech - Die Rede des Königs

Bewegendes und pointiertes Drama über King George VI, der sich an einen australischen Sprachtherapeuten wendet, um vor einer wichtigen Rede Herr über sein unkontrollierbares Stottern zu werden.


The King's Speech - Die Rede des Königs

Kaufvideo

Erhältlich seit:
26.10.2012

Originaltitel: The King's Speech

Drama

Großbritannien/Australien 2010
Laufzeit: 113 Min.
FSK: ab 6

Colin Firth
Geoffrey Rush
Helena Bonham Carter

Regie: Tom Hooper
Senator Home Entertainment

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(12 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
The King's Speech - Die Rede des Königs

Prinz Albert hat eine entscheidende Behinderung: Er stottert. Reden sind für ihn regelmäßige Übungen in öffentlicher Erniedrigung. Auf Anraten seiner Frau Elizabeth sucht er den Sprachtherapeuten Lionel Logue auf, dessen respektloser Ton nicht gut ankommt bei dem Royal. Als dessen Vater stirbt und sein Bruder Edward VIII. überraschend abdankt, wird Albert zu König George VI. gekrönt - und wendet sich wieder an Lionel, um am Vorabend des Zweiten Weltkriegs das Volk in einer Rede stotterfrei auf den Kampf einschwören zu können.

King George VI. mag historisch nur von marginaler Bedeutung gewesen sein. Tom Hooper ("The Damned United") setzt dem Vater von Queen Elizabeth II. dennoch ein unvergessliches filmisches Denkmal, in dessen Mittelpunkt die unwahrscheinliche Freundschaft des Königs zu einem verhinderten Shakespeare-Schauspieler aus Australien steht. Der Film ist pointiert und gewitzt geschrieben - und einfach unwiderstehlich, nicht zuletzt dank seiner beiden Hauptdarsteller Colin Firth und Geoffrey Rush, die jede Szene zum puren Filmgenuss machen. 4 Oscars!

The King's Speech - Die Rede des Königs

Bewegendes und pointiertes Drama über King George VI, der sich an einen australischen Sprachtherapeuten wendet, um vor einer wichtigen Rede Herr über sein unkontrollierbares Stottern zu werden.

George VI (1895 - 1952) war kein großer König, die Nachwelt kennt ihn vor allem als Vater von Queen Elizabeth II., aber nicht wegen großer Leistungen während seiner Regentschaft: Unter seiner Regentschaft zerfiel das Britische Empire zusehends und wurde durch das Commonwealth ersetzt. Tom Hooper ("The Damned United"), im Umgang mit den Royals erfahren dank der Miniserie "Elizabeth I", setzt ihm dennoch ein filmisches Denkmal, das es in sich hat. Nicht zuletzt weil der Mensch im Vordergrund steht, nicht aber der Regent, wenngleich die Blaublütigkeit des vormaligen Prinz Albert Frederick Arthur George die Triebfeder für die vielen Konflikte ist, die der Film auf pfiffige, unterhaltsame und bewegende Weise aufarbeitet.

Am Anfang steht die Erniedrigung. King George V, ein Monarch und Patriarch von altem Schrot und Korn, schickt seinen zweiten Sohn zu einer unangenehmen Aufgabe: Zur Eröffnung der British Empire Expedition soll er 1925 vor versammelter Menge eine Rede halten. Sein krankhaftes Stottern lässt den Auftritt zum Desaster für den schüchternen Royal werden. Seine Frau Elizabeth, wunderbar unschrullig gespielt von Helena Bonham Carter, sucht einen Sprachtherapeuten, der ungefähr das exakte Gegenteil seines künftigen Patienten ist: Lionel Logue ist Australier, gescheiterter Shakespeare-Darsteller mit einem Hang zum extrovertierten Auftritt und frei von Respekt vor großen Tieren. Er nennt den Prinzen zu dessen Verärgerung "Bertie" und springt in den heruntergekommenen vier Wänden seiner Kellerpraxis auch sonst nicht zimperlich um mit dem reservierten Mann, was zunächst zum Zerwürfnis führt. Als jedoch Alberts Vater stirbt und sein leichtlebiger Bruder Edward VIII nach nur einem Jahr abdankt, um eine Amerikanerin zu heiraten, wird er zu King George VI gekrönt und steht wieder Erwarten in der Öffentlichkeit. Weil Logues unorthodoxe Methoden verblüffende Wirkung zeitigen, wendet sich der König wieder dem Australier zu, zumal es gilt, das Volk mit einer entscheidenden Rede auf den Krieg gegen Hitler-Deutschland einzustimmen. Es gibt weitere Haken und Ösen, Wendungen und Überraschungen, die die aufkeimende Freundschaft zwischen den ungleichen Männern stärken, aber auch wiederholt auf eine harte Probe stellen.

Nur an der Oberfläche bewegt sich "The King's Speech" auf dem hüftsteifen Terrain von Merchant-Ivory. Tatsächlich ist Tom Hooper nicht im Entferntesten an einem Kostümdrama über Zeiten und Sitten gelegen. Der historische Rahmen, die wohlfeilen Kostüme und hochgestochenen Redensarten sind nur Verpackung für einen Film über menschliche Nöte und eine ungewöhnliche, aber stets nachvollziehbare Freundschaft, aber auch über die zunehmende Bedeutung von öffentlicher Wahrnehmung: Wie ein Menetekel hängt in der entscheidenden Szene des Films das Radiomikrofon im Raum. Zuvor hatte der König zu seinen Töchtern beim Betrachten einer Hitlerrede angemerkt: "Ich verstehe kein Wort von dem, was er sagt, aber er sagt es sehr gut." Das lässt sich eins zu eins auf den Film übertragen: Was er macht, macht er ausgesprochen gut. Nicht zuletzt dank zweier entfesselt aufspielender Hauptdarsteller, die die Charaktere ihrer Figuren verinnerlicht haben: Während Colin Firth seine Rolle bravourös unterspielt, obwohl gerade das unsägliche Stottern regelrecht eine Einladung zum Overacting ist, gibt Rush dem Affen Zucker, als würde seine Figur auf ewig auf einer Laienbühne den "Richard III" geben. Der König und der Narr - ein nicht zu schlagendes Gespann für das Publikum, das bereits "Die Queen" zum Hit gemacht hat. ts.

The King's Speech - Die Rede des Königs

Als Sohn des britischen Königs George V. gehört es zu Berties (Colin Firth) Pflichten, öffentlich zu sprechen. Für den zurückhaltend-besonnenen Mann eine Qual, denn seit seiner Jugend leidet er an einem schweren Stottern. Kein Arzt und kein Psychologe kann ihm helfen, weshalb sich Berties liebevoll sorgende Ehefrau Elizabeth (Helena Bonham Carter) an den exzentrischen Sprachtherapeuten Lionel Logue (Geoffrey Rush) wendet. Mit seinem forschen Auftreten und den unkonventionellen Behandlungsmethoden stößt er seinen adligen Patienten zunächst vor den Kopf. Bald aber zeigen sich erste Erfolge. Nach dem Tod seines Vaters und der Abdankung seines Bruders Edward VIII. (Guy Pearce), wegen dessen Liebe zur geschiedenen Bürgerlichen Wallis Simpson, wird Bertie unter dem Namen George VI. 1936 unerwartet zu Englands neuem König. Öffentliche Auftritte und Radioansprachen lassen sich fortan noch weniger umgehen als zuvor, und nicht zuletzt der drohende Krieg erhöht den Druck auf den schüchternen Regenten. Die Zusammenarbeit und wachsende Freundschaft mit Logue hilft Bertie dabei erheblich. Doch kurz vor der offiziellen Krönung stellt eine unerwartete Enthüllung das gegenseitige Vertrauen und damit auch Berties Kampf gegen das Stottern auf die Probe....

Quelle: Senator

Audiokommentar von Regisseur Tom Hooper, Hörfilm-Fassung für Blinde u. Sehbehinderte, Original-Kinotrailer

Quelle: Senator

Darsteller:  Colin Firth   als König George VI / Bertie
  Geoffrey Rush   als Lionel Logue
  Helena Bonham Carter   als Queen Elizabeth
  Guy Pearce   als König Edward VIII.
  Timothy Spall   als Winston Churchill
  Derek Jacobi   als Erzbischof Cosmo Lang
  Jennifer Ehle   als Myrtle Logue
  Anthony Andrews   als Stanley Baldwin
  Claire Bloom   als Königin Mary
  Michael Gambon   als König George V
  Eve Best   als Wallis Simpson
 
Regie:  Tom Hooper  
Buch:  David Seidler  
Musik:  Alexandre Desplat  
Kamera:  Danny Cohen  
Produzent:  Iain Canning  
  Emile Sherman  
  Gareth Unwin  

"The King's Speech" ist beliebtester Film des Jahres

Was wäre das Kinojahr 2011 ohne den Oscar-prämierten "The King's Speech" über den stotternden britischen König George VI.? Ein gutes Stück ärmer, meinen die Kinogänger.

"The King's Speech" erobert die Herzen der Zuschauer (Foto: Senator) Großansicht

"The King's Speech" erobert die Herzen der Zuschauer (Foto: Senator)

Nicht nur regierte Colin Firth in der Hauptrolle von Tom Hoopers ausgezeichnetem Drama wochenlang die Spitzen der Kinocharts, auch im Home-Video-Bereich setzte sich die Erfolgsgeschichte fort. Jetzt lässt sich diese Regentschaft nicht mehr nur in Umsatzzahlen messen, sondern auch auf der Beliebtheitsskala der Zuschauer. Dort thront laut einer Umfrage der FFA über die Top-75-Filmtitel des vergangenen Jahres "The King's Speech" ebenfalls unerreicht auf Rang 1.

Mit einer Durchschnittsnote von 1,36 war die Zufriedenheit des Publikums mit dem Gesehenen am höchsten. Doch auch Filme wie "Fast & Furious Five", "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2", "Der Gott des Gemetzels", "Pina" und "König der Löwen 3D" wussten zu begeistern und landeten in der Bewertung nur knapp hinter "The King's Speech".

Action für die Männer

Außerdem lag "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" bei den Männern ganz weit vorne, während sich die Damenwelt doch lieber mit "Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht, Teil 1" und "Zwei an einem Tag" den Kinoabend versüßte.

 

The King's Speech - Die Rede des Königs in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter
 

Star

Colin Firth

Englands Mann für alle Jahreszeiten, Kostüme und Leidenschaften - der Brite Colin Firth ist mit zwei Rollen zu einem kulturellen Markenzeichen...

 

Star

Geoffrey Rush

Kostümrollen und exzentrisch-exaltierte Charaktere, komische und liebenswert verrückte Gestalten wie aus den Dramen William Shakespeares sind...