Im März des Jahres 1991 misshandeln weiße Polizisten in Los Angeles den schwarzen Verkehrsrowdy Rodney King und werden dabei von einem Augenzeugen gefilmt. Als ein gutes Jahr später eine vollständig weiße Jury die angeklagten Ordnungshüter freispricht, brechen in den südlichen Innenstadtbezirken mehrtägige Rassenkrawalle aus und fordern letztlich 55 Tote, über 2000 Verletzte sowie Sachschäden in Milliardenhöhe. Medien, Lokalpolitiker und Anwälte kochen auf dem Chaos ihr Süppchen.
Schwer vorstellbar, dass nach einer vergleichbaren Bürgerkriegskatastrophe in Deutschland jemand die Sache in einer lustig-ätzenden TV-Satire durch den Kakao zöge, alle zentralen Personen mit Namen nennen und dann wahlweise als Dummköpfe, Brandstifter oder beides outen würde. In Amerika aber darf man das nicht nur, es gerät aller Fallstricke zum trotz sogar unterhaltsam und treffsicher. Eine komplexe B-Starbesetzung, politisch unkorrekte Tiefschläge und furiose Realsatire machen dies zum Pflichtprogramm für Spaßvögel und Kulturmenschen.