
Billy Byrne ist der Shooting Star der hippen Londoner Kunstszene und als solcher gerngesehener Gast bei allerhand bizarren Medien- und Szenefestivitäten. Noch bevor er aber die Früchte des Ruhms ernten kann, werfen ihn schlechte Kritiken postwendend aus dem Rampenlicht, und Byrne, dessen Lebensgefährtin schon vorher das Weite suchte, muss sich plötzlich wieder auf der untersten Sprosse der gesellschaftlichen Leiter mit Diebesgesindel und gemeingefährlichen Drogendealern herum schlagen.
Der Regisseur und Tricktechniker Stephen Norrington, bisher eher bekannt durch Marvel-Comic-Adaptionen wie "Blade" und "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen", übt sich in Medienkritik und Gesellschaftssatire anlässlich dieses streckenweise surreal anmutenden Drama vom Auf- und Abstieg eines Hypes. Zitate und Anleihen von Dickens bis "Uhrwerk Orange" durchtränken ein optisch extravagantes und stilistisch seinesgleichen suchendes Showbiz-Drama mit vergleichsweise geringer inhaltlicher Substanz. Entdeckung für Filmfreaks.