DVD Leihvideo

The Last Shot - Die letzte Klappe

Disney-Komödie über zwei Filmstudenten, die feststellen müssen, dass der Geldgeber ihres ersten Films ein FBI-Undercover-Agent ist.


The Last Shot - Die letzte Klappe

Leihvideo

Erhältlich seit:
12.05.2005

Originaltitel: The Last Shot

Komödie/ Drama

USA 2004
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 12

Matthew Broderick
Alec Baldwin
Toni Collette

Regie: Jeff Nathanson
Walt Disney Studios Home Entertainment

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
The Last Shot - Die letzte Klappe

Stephen ist ein Möchtegern-Regisseur, der Karten im Kino abreißt, Joe ein engagierter, aber erfolgloser FBI-Agent. Ein ideales Paar, als das FBI Mafia-Mauscheleien in Hollywood auf den Grund gehen will. Joe wird zum begeisterten Produzenten und Stephen, der sein Drama über den langsamen Tod einer Krebskranken eigentlich in der Wüste Arizonas drehen wollte, nimmt auch die Industriestadt Providence als Kulisse in Kauf, um endlich seinen Traum wahr werden zu lassen. Doch am ersten Drehtag läuft alles anders als geplant.

Die mit Starbesetzung bis in die Nebenrollen ("Godzilla"-Jäger Matthew Broderick, Alec Baldwin, Toni Collette und Ray Liotta) und origineller Grundidee ausgestattete Komödie, die das Filmbusiness und Undercover-Gangsterjagden aufs Korn nimmt, mag im US-Kino kaum gewürdigt und im deutschen Kino gar nicht gezeigt worden sein, doch empfiehlt sie sich als vielversprechende DVD-Premiere. Regisseur Jeff Nathanson muss es wissen, schließlich lieferte er Drehbücher für Steven Spielbergs "Catch Me If You Can" und "Rush Hour 2". Ein runder Spaß.

The Last Shot - Die letzte Klappe

"Sie ist für diese Rolle geboren, sie hat zweimal Selbstmord versucht!" Aussagen wie diese hält man allgemein für Hollywood-typisch, womit sie nahtlos in den Dialog dieser Komödie passt, die sich allerdings weniger über die Traumfabrik als über deren Konsumenten lustig macht, die selbst einmal hinter der Kamera Illusionen kreieren wollen. Weil der Ton dabei eher heiter als bissig und nicht übermäßig Insider anspricht, empfiehlt sich das Regiedebüt von Steven Spielbergs aktuellem Lieblingsautor Jeff Nathanson ("Terminal", "Catch Me If You Can") als harmlos-amüsante Kinounterhaltung für all jene, die mit geschmacklosen und derben Genreprodukten wenig anfangen können.

Dass viele exzellente Darsteller offensichtlich genau in dieser Richtung empfinden, zeigt die Besetzung. Prominente Namen wie Joan Cusack, Ray Liotta oder Calista Flockhart (Chefneurotikerin Ally McBeal) geben sich mit kleinen Rollen zufrieden, überlassen das Feld Alec Baldwin als sympathisches Autoritätszentrum und Matthew Broderick als gewohnt gutmütig-unauffälliges Neutrum. Das Drehbuch, das sich von einem Zeitungsartikel lose inspirieren ließ, verbindet das Täuschungsthema von "Catch Me If You Can" mit dem "Schnappt Shorty"-Touch, dass nämlich ein völlig ahnungsloser Branchenfremder einen Film auf die Beine zu stellen versucht. Gemeint ist FBI-Agent Devine (Baldwin), der endlich bei den Großen spielen und nach Washington will. Das Ticket dazu soll sein nächster Fall sein. Um den Einfluss der Mafia auf die Gewerkschaften nachzuweisen, kurbelt Devine zum Schein einen Kinofilm an, den er ohne die Unions drehen will und dafür kleine Mafiosi bestechen muss. Nachdem er schon an der Bushaltestelle in Hollywood die ersten Pitchings hört, entscheidet er sich schließlich für das Drehbuch des Kinoangestellten Schats (Broderick), der nach langen vergeblichen Betteltouren durch die Studios jetzt sogar sein Skript selbst inszenieren darf. Schats' Schatz (eine herrlich hysterische Flockhart) muss die Hauptrolle freilich trotz der Drohung, demnächst in "Gangbangs" vor die Kamera zu treten, an den großen Star Emily French ziehen lassen, den Toni Colette mit amüsanter Theatralik verkörpert. Im moralischen Kern des Stoffs geht es darum, wie weit man im Spiel mit den Hoffnungen vieler Menschen gehen darf. Auf diese Frage findet der Film eine versöhnliche Antwort, belustigt sich über Eigenarten der Branche, die es ermöglichen, dass ein Projekt mit dem Titel "Arizona" an der Ostküste gedreht werden kann, und zeigt schließlich vor allem, wie der Traum vom Kino schließlich fast jeden infiziert. Das ist sympathisch, auch wenn man "The Last Shot" manchmal stärkere Munition gewünscht hätte. kob.

Darsteller:  Matthew Broderick   als Stephen Schats
  Alec Baldwin   als Joe Devne
  Toni Collette   als Emily French
  Tony Shalhoub   als Tommy Sanz
  Calista Flockhart   als Valerie Weston
  Tim Blake Nelson   als Marshal Paris
  Ray Liotta   als Jack Devine
  James Rebhorn   als Abe White
  Buck Henry   als Lonnie Bosco
  Russell Means  
  Pat Morita  
 
Regie:  Jeff Nathanson  
Buch:  Jeff Nathanson  
Musik:  Rolfe Kent  
Kamera:  John W. Lindley  
Produzent:  Larry Brezner  
  David Permut  
  David Hoberman  
 

The Last Shot - Die letzte Klappe in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Matthew Broderick

Mit dem jugendlichen Charme eines Lausbuben wickelte er in seinen ersten Filmen alle um den Finger, sodass der oft hundsgemeine...

 

Star

Alec Baldwin

Der am besten aussehende der Baldwin-Brüder (William, Daniel) war vor Harrison Ford der Agent Jack Ryan (aus Tom Clancys Feder) und begleitete...