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Kaufvideo
Erhältlich seit:
13.11.2009
Originaltitel: The Loss of Sexual Innocence
USA 1998
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 12
Julian Sands
Saffron Burrows
Stefano Dionisi
Regie: Mike Figgis
Universum Film

Der Brite Mike Figgis, weltberühmt durch die epochale und unsentimentale Liebes-, Tod- und Suff-Ballade "Leaving Las Vegas", bleibt seinem Wunsch nach Experimenten treu. Auf der Basis von Jugenderinnerungen, die er bereits 1982 verfilmen wollte und die seine Afrika-Erfahrungen spiegeln, schafft er mit der Sammlung von Kurzgeschichten ("Short Stories" sollte der Film ursprünglich heißen), eine sehr persönliche Reise in die Erinnerungswelt eines Kameramannes, die zusätzlich durch Szenen aus dem Paradies zwischen einem Schwarzen Adam und einer weißen Eva leitmotivisch unterbrochen werden.
Was in den grobkörnigen Aufnahmen des auf 16mm gedrehten und auf 35 mm aufgeblasenen Films wie das langsame Eintauchen in Urzeiten und vergangene, auch traumatische Erlebnisse wirkt, entspricht in gewisser Weise der Proustschen Erinnerungsarbeit. Auslöser sind hier die Landschaften des Paradieses an einem See, Früchte, die Schlange und menschliche Intimbedürfnisse. Die Episoden um Nic (Julian Sands als leicht entfremdeter Reisender), seine Familie, den ersten Toten seines Lebens, die erste Freundin, die Begegnung mit Zwillingen, der tragische Tod eines Nomadenjungen und der Freundin von Nics Tonmann, alle spiegeln und variieren den Sündenfall und den Verlust der Unschuld, den Fall ins Wissen und die Schuld.
Das überzeugt am ehesten in der Tunesien- und Nomadenepisode, während die anderen Szenen merkwürdig beliebig wirken, einmal abgesehen von der Paradieserkundung, die als impressionistisches Gemälde auch losgelöst vom Film funktioniert. Ohne stringente Klammer wirkt Figgis symbollastige und gewollt parabelhafte Konstruktion ein wenig bleiern, auch wenn dank Beethoven, Schubert und anderen klassischen Komponisten ein Soundtrack von seltener Schönheit die Schwächen des Films überbrückt, der bei Freunden des Regisseurs und Afrikasüchtigen auf Gegenliebe stoßen sollte. ger.
Der Kameramann Nic lässt seine Vergangenheit noch einmal aufleben und erinnert sich an alle entscheidenden Punkte seines Lebens.
Kameramann Nic führt scheinbar ein glückliches Familienleben. Doch bei einem Wochenendtrip mit Frau und Sohn schweifen seine Gedanken ab und er erinnert sich an Stationen seines Lebens, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist. Als Fünfjähriger sah er zum ersten Mal einen Toten, als 16-Jähriger erlebte er innnerhalb kürzester Zeit Wonnen wie Schmerzen der Liebe, und als Erwachsener machte er sich in Tunesien gleich in dreifacher Hinsicht für alle Zeiten schuldig...
Quelle: Universum Film
| Darsteller: | Julian Sands | als Nic als Erwachsener | |
|---|---|---|---|
| Saffron Burrows | als Zwillinge | ||
| Stefano Dionisi | als Lucca | ||
| Jonathan Rhys Meyers | als Nic mit 16 | ||
| Kelly Macdonald | als Susan | ||
| Femi Ogumbanjo | als Adam | ||
| Hanne Klintoe | als Eve | ||
| Johanna Torell | als Nics Ehefrau | ||
| George Moktar | als Nic mit 12 | ||
| John Cowey | als Nic mit 5 | ||
| Rossy de Palma | als blinde Frau | ||
| Bernard Hill | als Susans Vater | ||
| Gina McKee | als Susans Mutter | ||
| Regie: | Mike Figgis | ||
| Buch: | Mike Figgis | ||
| Musik: | Mike Figgis | ||
| Kamera: | Benoît Delhomme | ||
| Produzent: | Mike Figgis | ||
| Annie Stewart | |||
| Paige Simpson | |||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 2.0, Englisch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bildformat: 1:1,78/16:9
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