DVD Kaufvideo

The Loss of Sexual Innocence

Symbollastige, impressionistische Episoden um die Erlebnisse eines Kameramannes in Afrika.


The Loss of Sexual Innocence

Kaufvideo

Erhältlich seit:
13.11.2009

Originaltitel: The Loss of Sexual Innocence

Drama

USA 1998
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 12

Julian Sands
Saffron Burrows
Stefano Dionisi

Regie: Mike Figgis
Universum Film

Bild 1 von 2

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
The Loss of Sexual Innocence

Kameramann Nic führt scheinbar ein glückliches Familienleben. Doch bei einem Wochenendtrip mit Frau und Sohn schweifen seine Gedanken ab und er erinnert sich an Stationen seines Lebens, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist. Als Fünfjähriger sah er zum ersten Mal einen Toten, als 16-Jähriger erlebte er innnerhalb kürzester Zeit Wonnen wie Schmerzen der Liebe, und als Erwachsener machte er sich in Tunesien gleich in dreifacher Hinsicht für alle Zeiten schuldig...

Dieser episodische Film von Autor-Regisseur Mike Figgis ("Leaving Las Vegas") vermag nicht immer zu überzeugen, dazu geht der rote Faden der Geschichte zu häufig im Wust der Rückblenden verloren. Bilder und einzelne Episoden dieses Psycho-Dramas sind allerdings exquisit, wobei die Afrika-Szenen am meisten bestechen. Julian Sands ("Boxing Helena") überzeugt als sexuell obsessiver Brite und die bislang kaum bekannte Saffron Burrows katapultierte sich mit ihrer glänzenden Vorstellung direkt nach Hollywood ("Deep Blue Sea"). Eine abenteuerliche Odyssee in die Tiefen der Seele.

The Loss of Sexual Innocence

Der Brite Mike Figgis, weltberühmt durch die epochale und unsentimentale Liebes-, Tod- und Suff-Ballade "Leaving Las Vegas", bleibt seinem Wunsch nach Experimenten treu. Auf der Basis von Jugenderinnerungen, die er bereits 1982 verfilmen wollte und die seine Afrika-Erfahrungen spiegeln, schafft er mit der Sammlung von Kurzgeschichten ("Short Stories" sollte der Film ursprünglich heißen), eine sehr persönliche Reise in die Erinnerungswelt eines Kameramannes, die zusätzlich durch Szenen aus dem Paradies zwischen einem Schwarzen Adam und einer weißen Eva leitmotivisch unterbrochen werden.

Was in den grobkörnigen Aufnahmen des auf 16mm gedrehten und auf 35 mm aufgeblasenen Films wie das langsame Eintauchen in Urzeiten und vergangene, auch traumatische Erlebnisse wirkt, entspricht in gewisser Weise der Proustschen Erinnerungsarbeit. Auslöser sind hier die Landschaften des Paradieses an einem See, Früchte, die Schlange und menschliche Intimbedürfnisse. Die Episoden um Nic (Julian Sands als leicht entfremdeter Reisender), seine Familie, den ersten Toten seines Lebens, die erste Freundin, die Begegnung mit Zwillingen, der tragische Tod eines Nomadenjungen und der Freundin von Nics Tonmann, alle spiegeln und variieren den Sündenfall und den Verlust der Unschuld, den Fall ins Wissen und die Schuld.

Das überzeugt am ehesten in der Tunesien- und Nomadenepisode, während die anderen Szenen merkwürdig beliebig wirken, einmal abgesehen von der Paradieserkundung, die als impressionistisches Gemälde auch losgelöst vom Film funktioniert. Ohne stringente Klammer wirkt Figgis symbollastige und gewollt parabelhafte Konstruktion ein wenig bleiern, auch wenn dank Beethoven, Schubert und anderen klassischen Komponisten ein Soundtrack von seltener Schönheit die Schwächen des Films überbrückt, der bei Freunden des Regisseurs und Afrikasüchtigen auf Gegenliebe stoßen sollte. ger.

The Loss of Sexual Innocence

Der Kameramann Nic lässt seine Vergangenheit noch einmal aufleben und erinnert sich an alle entscheidenden Punkte seines Lebens.
Kameramann Nic führt scheinbar ein glückliches Familienleben. Doch bei einem Wochenendtrip mit Frau und Sohn schweifen seine Gedanken ab und er erinnert sich an Stationen seines Lebens, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist. Als Fünfjähriger sah er zum ersten Mal einen Toten, als 16-Jähriger erlebte er innnerhalb kürzester Zeit Wonnen wie Schmerzen der Liebe, und als Erwachsener machte er sich in Tunesien gleich in dreifacher Hinsicht für alle Zeiten schuldig...

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Julian Sands   als Nic als Erwachsener
  Saffron Burrows   als Zwillinge
  Stefano Dionisi   als Lucca
  Jonathan Rhys Meyers   als Nic mit 16
  Kelly Macdonald   als Susan
  Femi Ogumbanjo   als Adam
  Hanne Klintoe   als Eve
  Johanna Torell   als Nics Ehefrau
  George Moktar   als Nic mit 12
  John Cowey   als Nic mit 5
  Rossy de Palma   als blinde Frau
  Bernard Hill   als Susans Vater
  Gina McKee   als Susans Mutter
 
Regie:  Mike Figgis  
Buch:  Mike Figgis  
Musik:  Mike Figgis  
Kamera:  Benoît Delhomme  
Produzent:  Mike Figgis  
  Annie Stewart  
  Paige Simpson  
 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Julian Sands

Mit seiner großen Statur, der hohen Stirn und der langen Nase im ovalen Gesicht fällt der rothaarige Julian Sands sofort auf. Der für seinen...

 

Star

Saffron Burrows

Schön, stark und verführerisch. Oft hat sie nur wenige Szenen, doch mit ihrer feinen transparenten Haut, den nachgezogenen schmalen...