
Zehn Jahre, nachdem er im Alleingang eine für solche Verhältnisse ziemlich aufwendige High-School-Aufführung des "Zauberers von Oz" sprengte, kommt es zum Wiedersehen zwischen dem nunmehr als Chauffeur tätigen Marc Pease und dem damaligen Regisseur und heutigen Schuldirektor Jon Gribble. Pease möchte, dass Gribble das Album seiner Acapella-Formation produziert. Die Vorzeichen sind ungünstig: Gribble hat Pease nie verziehen, beide Männer lieben dieselbe minderjährige Hochschülerin, und es ist zufällig der Abend einer neuen "Zauberer von Oz"-Premiere.
Jason Schwartzman ("Rushmore") und Ben Stiller ("Tropic Thunder") stehen sich als erbitterte Rivalen gegenüber in dieser ambitionierten, um philosophische Note bemühten Dramödie. Im Clash zweier Egos, die beide etwas zu sehr von ihrer kreativen Kraft überzeugt sind und hin wieder schmerzhaft deren Grenze streifen, resultiert der Humor weniger aus geschliffenen Pointen oder den durchaus vorhandenen Slapstickmomenten, als aus den mehr oder minder stark unterdrückten Gefühlen der Beteiligten und der spektakulären Peinlichkeit diverser Situationen. Eine Entdeckung.