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The Messengers

US-Debüt der umtriebigen Pang-Brüder, die alle Register ihres Könnens ziehen, um im Stil von "Amityville Horror" ein mit einem Fluch belegtes Haus zu Leben zu erwecken.


The Messengers

Leihvideo

Erhältlich seit:
16.04.2008

Originaltitel: The Messengers

Horror

USA 2007
Laufzeit: 86 Min.
FSK: ab 16

Kristen Stewart
Dylan McDermott
Penelope Ann Miller

Regie: Oxide Pang, ...
Universum Film

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US-Debüt der umtriebigen Pang-Brüder, die alle Register ihres Könnens ziehen, um im Stil von "Amityville Horror" ein mit einem Fluch belegtes Haus zum Leben zu erwecken.

Sollte man schwarze Raben als schlechtes Omen sehen? (Foto: Falcom) Großansicht

Sollte man schwarze Raben als schlechtes Omen sehen? (Foto: Falcom)

Roy (Dylan McDermott) und Denise Solomon (Penelope Ann Miller) ziehen mit ihrer Teenager-Tochter Jess (Kristen Stewart) und ihrem kleinen Sohn Ben (Theodore Turner) in ein entlegenes Farmhaus in einem Sonnenblumenfeld in North Dakota. Dass sich dort womöglich übernatürliche Dinge abspielen könnten, bleibt von den Erwachsenen unbemerkt.

Aber Ben und kurz darauf Jess spüren bald, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Weil ihr die Eltern nicht glauben wollen, recherchiert Jess auf eigene Faust und erfährt, dass sich in ihrem neuen Zuhause sechs Jahre zuvor ein bestialischer Mord abgespielt hat.

Ben entdeckt seltsame Dinge im Haus (Foto: Falcom) Großansicht

Ben entdeckt seltsame Dinge im Haus (Foto: Falcom)

Zwei Japaner im Horrorland

Für sein amerikanisches Debüt hat sich das umtriebige Brüderpaar Danny und Oxide Pang ("The Eye") eine Variante von "Amityville Horror" ausgesucht, um eine amerikanische Durchschnittsfamilie nach allen Regeln der Kunst mit übernatürlichem Terror zu schockieren.

Anleihen bei asiatischem Horror wie "The Grudge" sind unverkennbar, aber in erster Linie schöpfen die Pangs die Möglichkeiten des Haunted-House-Horrors aus. Kristen Stewart ("Panic Room") spielt die Hauptrolle an der Seite der Routiniers Dylan McDremott und Penelope Ann Miller.

The Messengers

Routiniertes US-Debüt der für ihre Visualität und Genretreue geschätzten Hongkonger Pang-Brüder ("Re-Cycle"): Ein nach allen Regeln der Kunst aufgetischter Spukhausfilm in der Tradition von "Amityville Horror".

Wieder hat der umtriebige Produzent Sam Raimi, der die US-Remakes der "Grudge"-Serie realisierte, seine Finger im Spiel. So weist der amerikanische Erstling von Danny und Oxide Pang diverse Ähnlichkeiten damit auf, bietet aber sonst erstaunlich wenig Popanz für eine klassisch aufgebaute Ghost Story.

Das Chicagoer Paar Roy und Denise (Dylan McDermott und Penelope Ann Miller) zieht mit der pubertierenden Tochter Jess (ähnelt der jungen Neve Campbell: Kristen Stewart) und dem stummen dreijährigen Sohn Ben (Evan und Theodore Turner) ins ländliche North Dakota. Sie beziehen eine alte Farm inmitten eines riesigen Sonnenblumenfeldes, was eine sehr eigene Form der American Gothic abgibt. Das alte Holzhaus könnte aus "Tideland" stammen und beherbergt Schatten, die zunächst dem Jungen Angst einjagen und bald darauf - unbemerkt von den Eltern - von Jess entdeckt werden. Das beinhaltet hartnäckige Wasserflecken an der Wand, Tiere, die an der Decke entlang krabbeln, eiskalte Geisterhändchen, die nach den Lebenden greifen - sie alle scheinen direkt aus zeitgenössischen asiatischen Geisterfilmen importiert. In dieser Beziehung können und wollen die Pangs ihre Herkunft nicht leugnen, sind sie ja auch nicht erst seit ihrem bekanntesten Film "The Eye" als Stilisten beleumundet.

Sie steuern eine angeblich mit Nachdrehs eines anderen Regisseurs versehene "Poltergeist"-Variante bei, die im Kern von einer zurückliegenden Familientragödie erzählt, deren Wiederholung nun droht. Bindeglied ist ein in bester "Shining"-Manier ausrastender Arbeiter (John Corbett), der sich als Erntegehilfe das Vertrauen der Familie erschleicht. Dazu sorgen Krähen-Attacken für einen Hauch von "Die Vögel" respektive "Das Omen 2". Es obliegt der Tochter, dem Geheimnis des Hauses auf den Grund zu gehen, das in einem bestialischen Mord besteht. Dabei ist sie auf sich allein gestellt, niemand glaubt ihr - das ist stereotyp, sagt andererseits aber auch viel über die fehlende Kommunikation zwischen ihr und den Eltern aus. Jess wird weder ernst genommen, noch als eigenständiges Individuum akzeptiert. Dennoch steht am Ende die Familien-Aussöhnung. Davor gibt es etliche für ein PG-13 optimierte Schockmomente. tk.

Darsteller:  Kristen Stewart   als Jess Solomon
  Dylan McDermott   als Roy Solomon
  Penelope Ann Miller   als Denise Solomon
  John Corbett   als John Burwell
  William B. Davis   als Colby Price
  Evan Turner   als Ben Solomon
  Theodore Turner   als Ben Solomon
  Brent Briscoe   als Plume
  Dustin Milligan   als Bobby
 
Regie:  Oxide Pang  
  Danny Pang  
Buch:  Mark Wheaton  
Musik:  Joseph LoDuca  
Kamera:  David Geddes  
Produzent:  Sam Raimi  
  William Sherak  
  Jason Shuman  
  Robert G. Tapert  
 

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