DVD (Special Edition) Kaufvideo

The Musketeer

Neuverfilmung des Mantel-und Degenklassikers von Alexandre Dumas, deren Action von Hongkong-Stuntspezialist Xin-Xin Xiong furios choreographiert wurde.


The Musketeer (Special Edition)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
18.11.2003

Originaltitel: The Musketeer

Abenteuer/ Action

USA/Deutschland 2001
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 12

Justin Chambers
Mena Suvari
Catherine Deneuve

Regie: Peter Hyams
Ascot Elite Home Entertainment

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The Musketeer (Special Edition)

Ende des 17. Jahrhunderts bedrohen allerhand außen- wie innenpolitische Ränke die Sicherheit des Königreiches Frankreichs, nur mehr die Leibgarde der Musketiere steht eindeutig hinter dem guten, aber schwachen Louis XIII. In dieser Zeit kommt der junge D'Artagnan nach Paris, um Aufnahme bei den Musketieren zu bitten einerseits und Rache zu üben an der Schergen des Kardinal Richelieu, die seine Eltern töteten, andererseits. Eine blühende Schönheit, in die sich D'Artagnan geradewegs verliebt, bringt die Pläne etwas durcheinander.

Teenieschwarm Justin Chambers ("The Wedding Planner"), "American Beauty" Mena Suvari und Galliens Grande Dame Catherine Deneuve sind die Stars dieses actiongeladenen Updates einer wohlbekannten Story von Alexandre Dumas durch Genreroutinier Peter Hyams ("End of Days"). Für Abwechslung in der Mantel&Degen-Kampfchoreografie sorgen chinesische Fachkräfte, und als Bösewichte machen Tim Roth bzw. Stephen Rea gute Figur. Videopremiere nach Maß, von Platz 1 der US-BoxOffice frisch auf den Tisch!

The Musketeer (Special Edition)

Die deutsch-luxemburgisch-amerikanische Koproduktion "The Musketeer" verspricht, den bereits mehr als ein dutzendmal verfilmten Klassiker "Die drei Musketiere" von Alexandre Dumas so zu zeigen, wie man die Geschichte bislang noch nie gesehen hat. Dafür wurde Hongkong-Stuntchoreograph Xin-Xin Xiong (Tsui Harks "Time And Tide") verpflichtet, der die furiosen Degenduelle mit östlicher Kampfkunst aufmotzte, wobei der Einsatz von wippenden Leitern, rollenden Weinfässern und schwindelerregend langen Turmseilen groß geschrieben wird. So fundamental ist der Beitrag des Bewegungszauberers, dass selbst die hochkarätige Besetzung und Regisseur Peter Hyams ("End Of Days") in der US-Werbekampage zugunsten des Hongkong-Veteranen in den Hintergrund verbannt wurde.

Dumas' Vorlage wurde von Drehbuchautor Gene Quintano neu interpretiert. Er beginnt mit einem Prolog, in dem die Eltern des kleinen D'Artagnan vor seinen Augen vom teuflischen Febre (Tim Roth spielt seinen x-ten Bösewicht mittlerweile schon auf Autopilot) grausam ermordet werden. 14 Jahre später ist er in der ansehnlichen Gestalt des ehemaligen Calvin-Klein-Models Justin Chambers (spielte J. Lo's unerhörten Verehrer in "Wedding Planer") zum jungen Mann herangereift und mit seinem Mentor Planchet (Jean Pierre Castaldi erfüllt wenig mehr als die Funktion eines urig anzusehendes Setzubehörs) macht er sich von der Provinz auf den Weg nach Paris, um den Musketieren beizutreten und endlich den Tod seiner Eltern rächen zu können. Unterwegs bekommt er in einer Spelunke erstmals Gelegenheit, seine formidablen Fechtkünste unter Beweis zu stellen. In Paris angekommen, macht D'Artagnan die Bekanntschaft des jungen Zimmermädchens Francesca ("American Beauty" Mena Suvari) - darüber hinaus Vertraute der Königin (eine unterbeschäftigte Catherine Deneuve) - und verliebt sich prompt in die schlagfertige holde Maid. Für die romantische Komponente ist somit gesorgt, aber auch der eigentliche Plot wird vorangetrieben, als der junge Held die drei Musketiere kennenlernt - mehr noch als in der respektlosen Variante von Richard Lester aus dem Jahr 1973 (neben der Hollywood-Variante mit Gene Kelly von 1948 immer noch die gelungenste Adaption des nicht tot zu kriegenden Abenteuerstoffs) werden sie als resignierte Trunkenbolde skizziert und sind bestenfalls für die ein oder andere Pointe zuständig. So ist es denn in erster Linie der Titelheld, der die langatmig ausgerollte politische Intrige am Königshof zerschlägt und im Grand Finale das entscheidende Duell mit seinem Erzfeind Febre ausficht.

Hauptdarsteller Chambers wirkt sympathisch und ist nett anzusehen und gleicht damit seinem Kollegen Chris O'Donnell, der 1993 in "Die drei Musketiere" die gleiche Rolle übernahm. Leider verfügt er jedoch auch über eine ähnlich unauffällige Leinwandpräsenz, was in einigen sonst starken Momenten spürbar ist. So lastet das Gewicht auf bereits erwähnten Actionmomenten. Obwohl beeindruckend choreographiert, zeigt der wie stets auch die Kamera führende Regisseur Hyams nicht immer das nötige Gefühl für den Raum, in dem sich die furiose Action abspielt - ein Problem, das den ganzen Film plagt: Ganz nah dran bedeutet nicht immer, dass man sich als Zuschauer mittendrin fühlt. Gerne würde man die Duelle beobachten, wie man die Kämpfe in "Tiger & Dragon" erlebte, doch vieles geht im frenetischen Schnitt unter. Obwohl blendend ausgestattet, ist der Versuch "Fechtkunst meets KungFu" also nur bedingt als gelungen zu bezeichnen. Mit der entsprechenden Vermarktung sollte es dennoch gelingen, die angestrebte MTV-Generation für den Film zu begeistern. ara.

Darsteller:  Justin Chambers   als D'Artagnan
  Mena Suvari   als Francesca
  Catherine Deneuve   als Königin
  Stephen Rea   als Kardinal Richelieu
  Tim Roth   als Febre
  Bill Treacher   als Bonacieux
  Daniel Mesguich   als König Louis XIII
  David Schofield   als Rochefort
  Nick Moran   als Aramis
  Steve Speirs   als Porthos
  Jan-Gregor Kremp   als Athos
  Jeremy Clyde   als Lord Buckingham
  Michael Byrne   als Treville
  Jean-Pierre Castaldi   als Planchet
  Tsilla Chelton   als Madame Lacross
  Luc Gentil   als D'Artagnans Vater
  Catherine Erhardy   als D'Artagnans Mutter
  Max Dolbey   als D'Artagnan (jung)
 
Regie:  Peter Hyams  
Buch:  Gene Quintano  
Musik:  David Arnold  
Kamera:  Peter Hyams  
Produzent:  Moshe Diamant  
 

The Musketeer (Special Edition) in der Fotoshow

 

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