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The Namesake - Zwei Welten, eine Reise

Mira Nairs leise berührender und auch humorvoller Film über eine indische Emigrantenfamilie in Amerika.


The Namesake - Zwei Welten, eine Reise

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Erhältlich seit:
21.08.2009

Originaltitel: The Namesake

Drama

USA/Indien 2006
Laufzeit: 118 Min.
FSK: ab 6

Kal Penn
Irrfan Khan
Tabu

Regie: Mira Nair
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Mira Nairs leise berührender und auch humorvoller Film über eine indische Emigrantenfamilie in Amerika.

Ashima und Ashoke gründen in Amerika eine Familie (Foto: Fox) Großansicht

Ashima und Ashoke gründen in Amerika eine Familie (Foto: Fox)

Nach einem Zugunglück, das er wie durch ein Wunder überlebte, will der junge Inder Ashoke Ganguli (Irfan Khan) mit seiner Braut Ashima (Tabu) nach Amerika auswandern und eine Familie gründen. In der arrangierten Ehe ist Ashima ihr Mann anfangs so fremd wie das neue Land. Doch mit der Geburt der zwei Kinder akzeptiert sie ihre neue Heimat allmählich und beginnt, sich heimisch zu fühlen.

Als Sohn Gogol (Kal Penn) erwachsen ist und in Yale studiert, legt er seinen Geburtsnamen ab, entfernt sich endgültig von seinen Wurzeln und seinen Eltern, bis ihm eine Tragödie die Augen öffnet.

Gogols Freundin wirkt für Ashima auf den ersten Blick etwas fremd (Foto: Fox) Großansicht

Gogols Freundin wirkt für Ashima auf den ersten Blick etwas fremd (Foto: Fox)

Eine Herzensangelegenheit

Nach zwei Auftragsarbeiten inszenierte Mira Nair in Indien und an der US-Westküste ihren Lieblingsstoff, der die zwei Herzen, die in ihr schlagen, spiegelt. "The Namesake" erzählt von der Kluft zwischen Kulturen und Generationen sowie einem Lernprozess, der eine Brücke schlägt. Nairs berührender Film ist länderübergreifend der Familie gewidmet und besticht durch Emotionalität als auch leisen Charme und Humor.

The Namesake - Zwei Welten, eine Reise

Mira Nairs zärtlicher und berührender Familienfilm über das Leben indischer Emigranten in Amerika.

Nach den zwei US-Projekten "Hysterical Blindness" und "Vanity Fair" spiegelt diese indisch-amerikanische Koproduktion Mira Nairs eigene Situation: die Seele lebt in Indien, die Arbeit wartet im Ausland. Um diese Zerrissenheit geht es auch in Nairs makelloser Verfilmung des Debütromans der Pulitzer-Preisträgerin Jhumpa Lahiri und darüber hinaus um den Zauber von Indien, den Lernprozess der Generationen und die große abenteuerliche Reise, die das Leben darstellt. Sie beginnt mit einem Zugunglück, das für den jungen Ashoke zum Impuls wird, Indien zu verlassen und sein Glück in Boston zu versuchen. Zwei Jahre später holt der Ingenieur (Irrfan Khan) nach arrangierter Eheschließung seine Braut Ashima (Tabu) nach, reduziert sich die Farbenpracht Indiens zum monotonen Grauweiß des amerikanischen Winters. Das erste in der Fremde geborene Kind nennen sie unter dem Druck, anders als in der Heimat sofort einen Namen finden zu müssen, Gogol - nach Ashokes Lieblingsautor. Bis Gogol erwachsen ist, behält er den provisorischen Namen. Dann wird ihm die Verbindung zu dem einsamen, vom Wahn zerfressenen russischen Genie, aber auch zu seinen Eltern peinlich. Er studiert in Yale, nimmt einen westlichen Namen und die Familie seiner reichen amerikanischen Freundin als seine neue an und vergisst die eigene völlig. Erst eine Tragödie führt ihn zurück, öffnet ihm die Augen über seine Wurzeln und die wahre Bedeutung seines russischen Vornamens, in dem sich die Dankbarkeit seines Vaters über sein geschenktes Leben verbarg. Sensibel begleitet Nair den problematischen Assimilierungsprozeß der Elterngeneration, zeigt aber auch die Schwierigkeit der Kinder, in der neuen amerikanischen Heimat die Bräuche der indischen Vorfahren am Leben zu erhalten. Fremd in der Heimat, so erleben es die Kinder bei Besuchen in Indien, wo Armut, Enge, Chaos und unglaubliche Wunder faszinierend verschmelzen. Mit den indischen Stars Tabu und Irrfan Khan gibt es wunderbare Darsteller zu bestaunen, mit klugen Dialogen auch verbale Reife zu hören. Besonders anziehend aber ist der charmante leise Humor, der sich mit den emotionalen Momenten geglückt verbindet. Wer in Florian Gallenbergers kleinem Meisterstück "Schatten der Zeit" für sich eine Entdeckung machen konnte, wird auch in "The Namesake" fündig werden. kob.

The Namesake - Zwei Welten, eine Reise

Gogol (Kal Penn) wächst in New York, als Sohn indischer Einwanderer, wie ein typisch amerikanischer Teenager auf und doch weiß er nicht wirklich, wo er hingehört. Hin und her gerissen zwischen den strengen Traditionen seiner indischen Eltern und dem Wunsch ein moderner Amerikaner zu sein, gerät er immer wieder in schwierige Situationen. Seine Suche nach der eigenen Identität wird zur abenteuerlichen Reise, zwischen dem Gestern, dem Heute und zwei Kulturen, die eigentlich nie zusammen kommen können.

Quelle: Fox

" Kommentar von Regisseurin Mira Nair
" Nicht verwendete Szenen
" Die Anatomie von The Namesake: Eine Klasse an der Graduate Film School der Columbia University
" Fox Movie Channel präsentiert: Im Gespräch mit Kal Penn
" Musikvideo "Kolkata Love Poem"
" Kinotrailer

Quelle: Fox

Darsteller:  Kal Penn   als Gogol Ganguli
  Irrfan Khan   als Ashoke Ganguli
  Tabu   als Ashima Ganguli
  Jacinda Barrett   als Maxine
  Zuleikha Robinson   als Moushumi
  Brooke Smith   als Sally
 
Regie:  Mira Nair  
Buch:  Sooni Taraporevala  
Musik:  Nitin Sawhney  
Kamera:  Frederick Elmes  
Produzent:  Lydia Dean Pilcher  
  Mira Nair  
 

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