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The Others

Sensationell stimmiger Gruselschocker über eine Mutter und ihre zwei Kinder, in deren Anwesen unheimliche Dinge vorgehen.


The Others

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Erhältlich seit:
01.10.2010

Originaltitel: The Others

Horror

Spanien/USA 2001
Laufzeit: 104 Min.
FSK: ab 12

Nicole Kidman
Christopher Eccleston
Fionnula Flanagan

Regie: Alejandro Amenábar
Senator Home Entertainment

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The Others

Kanalinsel Jersey, 1945. Die überprotektive Witwe Grace bewohnt mit ihren Kindern Anne und Nicholas ein riesiges Herrenhaus. Doch von Insel-Idyll keine Spur. Wegen der extremen Sonnenallergie der Kinder wird jegliches Licht mittels dicker Vorhängen und Fensterläden ausgeschlossen. Als Grace von drei plötzlich vor der Tür stehenden Bediensteten Hilfe angeboten bekommt, nimmt sie diese gerne an. Doch das Trio benimmt sich zunehmend eigenartig. Schon bald wird klar, dass Haus und Bewohner ein schreckliches Geheimnis bergen...

In ihrer bislang letzten Zusammenarbeit mit Ex-Mann und ausführendem Produzenten Tom Cruise fesselt Nicole Kidman mit Porzellanteint und Grace-Kelly-Frisur. Dabei verzichtet Regie-Shooting-Star Alejandro Aménabar ("Open Your Eyes") fast gänzlich auf optische Spielereien, sondern erzeugt Schauder vornehmlich durch Atmosphäre und Geräusche. Das beklemmende Set-Design und die vorzügliche Kameraarbeit tun ihr Übriges, um "The Others" auch für Zuseher jenseits der Grusel-Fraktion interessant zu machen.

The Others

In der selben Woche, in der die Scheidung von Tom Cruise und Nicole Kidman offiziell abgeschlossen war, kam ihr letztes gemeinsames Projekt, das im Jahr 1945 angesiedelte klaustrophobisch-übernatürliche Kammerspiel "The Others" in die US-Kinos. Das von Cruise produzierte Psychodrama zeigt Kidman in der Rolle einer überprotektiven Mutter, die sich mit ihren beiden Kindern in einem gespenstischen Schloss abgeschottet hat. Die bedächtige Regie führte Alejandro Amenabar, dessen Thriller "Abre los ojos" kürzlich mit Tom Cruise in der Hauptrolle unter dem Titel "Vanilla Sky" neu verfilmt wurde. Die Publicity rund um die Trennung des ehemaligen Powerpaars verhalf Amenabars englischsprachigen Debüt zu einem beachtlichen Opening von 13.6 Mio. Dollar.

Amenabar, der zudem das Drehbuch verfasste, schreibt bei seiner Inszenierung düstere Atmosphäre und überzeugendes Schauspiel ganz groß. Ausgefallene Spezialeffekte sind in dieser Geisterhaus-Variante nicht von Interesse, stattdessen wird mit einfachsten Mitteln wie knarrenden Holzböden, klappernden Türen, unerklärlichem Fußgetrappel und mysteriösem Klavierspiel ein Maximum an Suspense erzeugt. Doch erst durch die hervorragenden Leistungen des talentierten Ensembles wird die stetig ansteigende, in einer verblüffenden Schlussoffenbarung mündende Spannung verankert. Kidmans charakteristisch unterkühlte Ausstrahlung kommt hier anders als bei "Moulin Rouge" vorteilhaft zum Einsatz. Sie spielt den katholischen Kontrollfreak Grace, die mit ihren beiden Kindern Anne (Alakina Mann profiliert sich als eines der subtil furchteinflößendsten Gören der jüngeren Filmgeschichte) und Nicholas (James Bentley als Prototyp des verschreckten kleinen Bruders) während des Zweiten Weltkriegs in einem riesigen Schlossanwesen auf der britischen Insel Jersey lebt. Dort scheint ständiger Nebel zu herrschen und sie verbarrikadiert sich hinter dichten Vorhängen und Schlössern an jeder Tür, um so die tödliche Sonnenallergie ihrer Sprösslinge abzuwehren. Ihr Mann (Christopher Eccleston) ist im Krieg gefallen und die Dienstboten haben längst das Weite gesucht. Als die drei Hausangestellten Mrs. Mills (Fionnula Flanagan), Mr. Tuttle (Eric Sykes) und Lydia (Elaine Cassidy), die bei den vorhergehenden Besitzern im Dienst standen, ihre Hilfe anbieten, ist Grace zunächst erleichtert. Doch das skurrile Trio benimmt sich zunehmend seltsamer und es wird bald klar, dass nicht nur das Haus, sondern auch seine Bewohner ein schockierendes Geheimnis bergen.

Graces übersteigerte Religiösität und überzogene Nerven könnten eine Erklärung für den Spuk sein oder auch ein Poltergeist die Ursache für das Benehmen von Anne oder den Dienstboten sein. Kleine, konstant eingestreute Indizien, in der Art von M. Night Shyamalans Meisterwerk "The Sixth Sense", liefern immer wieder neue Einsichten. Das beklemmend gruftartige Ambiente des Anwesens, in dessen Mauern sich das gespenstische Geschehen fast ausschließlich abspielt, wird vom in ausgewaschen trist- graugrünen Tönen gehaltenen Look noch zusätzlich hervorgehoben. Bleibt abzuwarten, ob sich neben der anspruchsvollen Programmhausklientel ein breiteres Publikum mit der gewissen Sperrigkeit des Materials, das oftmals einer Theaterinszenierung gleicht, anfreunden wird. ara.

The Others

Kanalinsel Jersey, 1945.

Die überprotektive Witwe Grace bewohnt mit ihren Kindern Anne und Nicholas ein riesiges Herrenhaus. Doch von Insel-Idyll keine Spur. Wegen der extremen Sonnenallergie der Kinder wird jegliches Licht mittels dicker Vorhängen und Fensterläden ausgeschlossen. Als Grace von drei plötzlich vor der Tür stehenden Bediensteten Hilfe angeboten bekommt, nimmt sie diese gerne an. Doch das Trio benimmt sich zunehmend eigenartig. Schon bald wird klar, dass Haus und Bewohner ein schreckliches Geheimnis bergen...

Quelle: Senator

Laufzeit Bonusmaterial ca. 27 Minuten
- Interviews mit Cast & Crew
- Hinter den Kulissen
- Kinotrailer

Quelle: Senator

Darsteller:  Nicole Kidman   als Grace
  Christopher Eccleston   als Charles
  Fionnula Flanagan   als Mrs. Mills
  Alakina Mann   als Anne
  James Bentley   als Nicholas
  Eric Sykes   als Mr. Tuttle
  Elaine Cassidy   als Lydia
  Renée Asherson   als Alte Dame
  Alexander Vince   als Victor
  Keith Allen   als Mr. Marlish
  Michelle Fairley   als Mrs. Marlish
  Gordon Reid   als Assistent
  Ricardo López   als 2. Assistent
  Aldo Grilo   als Gärtner
 
Regie:  Alejandro Amenábar  
Buch:  Alejandro Amenábar  
Musik:  Alejandro Amenábar  
Kamera:  Javier Aguirresarobe  
Produzent:  Fernando Bovaira  
  José Luis Cuerda  
  Park Sun-min  

Nicole hat das Single-Leben satt

Hach, war das schön!

Hach, war das schön!

Australiens heißester Hollywood-Export kämpft immer noch mit den Folgen ihrer Scheidung - trotz kräftigem Karriereboost nach schauspielerischen Glanzleistungen in Filmen wie "The Others" und "Moulin Rouge":

"Ich würde eine glückliche Ehe und eine intakte Familie immer noch einer tollen Karriere vorziehen!" ließ Nicole Kidman jetzt verlauten.

Dahinter steht vor allem die Sorge um ihre Kinder, die 9-jährige Isabella und den 7 Jahre alten Connor: "Ich muss jetzt für den Rest meines Lebens täglich darum kämpfen, dass ich für sie da sein und ihnen das bieten kann, was sie von einer Mutter in einer richtigen Familie bekommen würden."

Klingt fast so, als würde sich Nicole ein bisschen nach ihrem Ex zurücksehnen:

"Ich hatte damals keine große Karriere, ich war vor allem 'Mrs. Tom Cruise' und Mutter. Es hätte mir gereicht, ab und zu mal so etwas wie 'To Die For' zu drehen oder kleinere Projekte, die mich eben interessierten."

Nach der letztjährigen Trennung war Nicole buchstäblich am Boden zerstört: Ihre Eltern hatten sie angeblich einmal in ihrer Wohnung aufgefunden, als sie in embryonaler Schutzhaltung auf dem Teppich kauerte und stundenlang verzweifelt weinte.

Möglicherweise sind Nicoles Äußerungen aber auch nur ein letzter Rückfall in alte Verlustgefühle: Am Rande des Drehs zum Bürgerkriegsdrama "Cold Mountain" mit Jude Law sagte sie: "Ich würde mich gerne wieder verlieben..."

Möge sich das Licht am Ende des Tunnels als Widerschein der glänzenden Ritterrüstung von Mr. Right erweisen!

 

The Others in der Fotoshow

 

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Features

 

Star

Nicole Kidman

Spätestens seit dem Triumph von "Moulin Rouge" (2001) rangiert die Australierin Nicole Kidman in der Liga der Weltstars. Die Rolle als Star...

 

Star

Christopher Eccleston

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