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Kaufvideo
Erhältlich seit:
05.10.2006
Originaltitel: The Producers
Komödie/ Musical
USA 2005
Laufzeit: 129 Min.
FSK: ab 6
Nathan Lane
Matthew Broderick
Uma Thurman
Regie: Susan Stroman
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Mel Brooks kann's nicht lassen, seine "Producers" immer wieder neu aufzulegen. Seinem mit dem Drehbuch-Oscar prämierten Comedy-Klassiker "Frühling für Hitler" von 1968 ließ er 2001 die Broadway-Variante folgen, die er jetzt, diesmal als Produzent, auf die Leinwand zurückbringt.
In die Fußstapfen von Zero Mostel bzw. Gene Wilder sind Nathan Lane und Matthew Broderick getreten, mit Preisen überschüttet als sie vor fünf Jahren als Bialystock und Bloom, als odd couple Zuschauer wie Kritiker in "The Producers" begeisterten. Susan Stroman hieß die Dame, die die Herren unter Brooks' Aufsicht auf der Bühne singen und tanzen ließ. Und weil sie ihre Sache so gut gemacht hat, firmiert sie nun auch hier als Choreographin und Regisseurin. Während der Meister selbst, ungewohnt bescheiden, "nur" für Produktion, Drehbuch, Musik und Texte verantwortlich zeichnet, für politisch höchst unkorrekte Songs und Liedzeilen wie "springtime for Hitler in Germany, winter in Poland and France..."
Neben schwarzem jüdischem Mutterwitz sind wieder Chaos und Anarchie Brook'scher Ausprägung angesagt, mit großem Gestus vorgetragen, zurückzuführen auf die Bühnenfassung, wo man noch im Stehrang die Späße optisch wie akustisch verstehen muss. Hat man sich jedoch mit diesem overacting abgefunden und auch damit, dass bis auf wenige "Außenausflüge" der klaustrophobe Theatercharakter beibehalten wurde, steht dem hinterfotzigen Vergnügen nichts mehr im Wege.
Das nimmt seinen Anfang als der notorisch erfolglose Impressario Max Bialystock den gewitzten Buchhalter Leo Bloom anstellt und dieser dem Maestro vorrechnet, dass rein finanziell ein veritabler Flop einem Hit immer vorzuziehen sei. Mit "Frühling für Hitler", dem aberwitzigen Erguss des Nazi-Narren Franz Liebkind - Stahlhelm-bewehrt scheut Will Ferrell kein Fettnäpfchen -, ist nach langer Suche das passende Stück gefunden und mit Roger DeBris, Motto: Keep it gay!, wird der entsprechend untalentierte, dampfend schwule Regisseur nebst Assistent Carmen Ghia (Roger Bart aus "Desperate Housewives") verpflichtet. Nicht zu vergessen die Hingucker-Sekretärin/Musical-Hauptdarstellerin Ulla, sprich Uuu-la (lala) - Augen- und Ohrenweide: Uma Thurman -, die schwedische Schönheit, die täglich um elf Uhr Sex braucht und der englischen Sprache kaum mächtig ist.
Gnadenlos geht's hier zu, geschmacklos gut und ohne Respekt für irgendwelche Regeln. Hitler ist ein Homo, die bayerischen Mädel sind prall wie ordentliche Weißwürste und Tauben pflegen den Hitlergruss. Bialystock hüpft zwecks Produktionszuschüssen mit rüstigen Seniorinnen ins Bett und Stutzer Leo ehelicht aus selbem Grund die langbeinige skandinavische Allzweckwaffe. Nach leicht zähem Beginn greift der Swing. Tanz, Gags und auch gnadenlose Blödeleien treiben im Minutentakt die gewagt-schlüpfrige Handlung voran. Das Ensemble, zum großen Teil vom Broadway übernommen, ist mit Lust bei der Sache. Finanzgenie Leo wäre mit dieser Produktion wohl auch zufrieden und wir warten auf die von Mel Brooks angedrohte Claymation-Variation des Stoffes. geh.
Max Bialystock, ein durchtriebener Theaterproduzent und einst König des Broadway, der jetzt allerdings nur noch Flops produziert, und sein farbloser Buchhalter Leo Bloom hecken gemeinsam den perfekten Plan aus, ein Vermögen zu unterschlagen: Sie treiben für ihre nächste Produktion, einen todsicheren Misserfolg, weit mehr Geld auf als eigentlich nötig wäre, um die Show auf die Beine zu stellen. Und da keiner der Finanziers erwarten wird, sein investiertes Geld wiederzusehen, wollen die Produzenten die Differenz anschließend in die eigene Tasche stecken. So weit, so gut. Was dem gerissenen Duo jetzt noch fehlt, ist das ultimativ schlechteste Stück aller Zeiten. Das glauben sie mit dem Musical "Springtime For Hitler" gefunden zu haben, geschrieben vom entflohenen Nazi Franz Liebkind. Für die weibliche Hauptrolle engagieren die beiden Produzenten die schwedische Sexbombe Ulla. Doch am Premierenabend zeigt sich: Die Produktion wird ein Riesenhit! Und für Max und Leo fangen die Probleme erst richtig an ...
Kurzbewertung:
Multitalent Mel Brooks liefert einen der meistgelobten Broadway-Hits zurück ins Heimkino! Unter der Regie von Susan Stroman brillieren die bereits zweifach mit dem Tony Award ausgezeichneten Hauptdarsteller Nathan Lane (The Birdcage - Ein Paradies für schrille Vögel) und Matthew Broderick (Die Frauen von Stepford), sowie Uma Thurman (Be Cool) und US-Comedy-Superstar Will Ferrell (Verliebt in eine Hexe).
Quelle: Sony Pictures
Outtakes
Regiekommentar: Susan Stroman
Entfallene Szenen
Szenen-Analyse: "I Wanna Be A Producer"
Verschiedene Trailer
Quelle: Sony Pictures
| Darsteller: | Nathan Lane | als Max Bialystock | |
|---|---|---|---|
| Matthew Broderick | als Leo Bloom | ||
| Uma Thurman | als Ulla | ||
| Will Ferrell | als Franz Liebkind | ||
| Gary Beach | als Roger De Bris | ||
| Roger Bart | als Carmen Ghia | ||
| Jon Lovitz | als Mr. Marks | ||
| Andrea Martin | |||
| Debra Monk | |||
| Jason Antoon | als Jason Green | ||
| Kathy Fitzgerald | als Shirley Markowitz | ||
| Riley G. Matthews Jr. | als Bailiff | ||
| Regie: | Susan Stroman | ||
| Buch: | Mel Brooks | ||
| Thomas Meehan | |||
| Kamera: | John Bailey | ||
| Charles Minsky | |||
| Produzent: | Mel Brooks | ||
| Jonathan Sanger | |||
The Producers in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 1:2,40/16:9
Extras: Outtakes, Audiokommentar, Entfallene Szenen, Featurette, Trailer
Outtakes
Regiekommentar: Susan Stroman
Entfallene Szenen
Szenen-Analyse: "I Wanna Be A Producer"
Verschiedene Trailer
Star
Matthew Broderick
Mit dem jugendlichen Charme eines Lausbuben wickelte er in seinen ersten Filmen alle um den Finger, sodass der oft hundsgemeine...
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Uma Thurman
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