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The Quest - Die Herausforderung

Abenteuerliches Regiedebüt von Jean-Claude Van Damme.


The Quest - Die Herausforderung

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Erhältlich seit:
22.09.2006

Originaltitel: The Quest

Action/ Abenteuer

USA 1996
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 16

Jean-Claude van Damme
Sir Roger Moore
James Remar

Regie: Jean-Claude van Damme
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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The Quest - Die Herausforderung

Auf der Flucht vor der Polizei verläßt der Lebenskünstler Chris Dubois das New York des Jahres 1925, um kurz darauf auf einem Frachter in die Hände skrupelloser Waffenschmuggler zu fallen. Nachdem ihm der zwielichtige Lord Dobbs vor der Küste Thailands das Leben gerettet hat, macht sich Dubois an dessen Seite auf den Weg in eine mysteriöse tibetische Stadt, wo es bei einem Kampfkunstwettberwerb einen Drachen aus purem Gold zu gewinnen gilt.

Mit seinem aktuellen Action-Spektakel kehrt Jean-Claude Van Damme zu den "Bloodsport"-Wurzeln seiner Karriere zurück. Dabei läßt The Muscels from Brussels nicht nur als Hauptdarsteller die Muskeln spielen, sondern hat auch erstmals auf dem Regiestuhl Platz genommen. Sein mit opulenter Ausstattung inszeniertes Martial-Arts-Abenteuer, in dem Ex-Bond Roger Moore als zynischer Lord verblüfft, beeindruckt vor allem durch seine furios choreographierten Kampfsportsequenzen.

The Quest - Die Herausforderung

"Timecop" Jean-Claude Van Damme unternimmt in seiner ersten Regiearbeit einen Trip in die Vergangenheit in dreifacher Hinsicht : Die Story der aufwendigenKampfsportextravaganz ist in den zwanziger Jahren angesiedelt, für die Rahmenhandlung ließ er sich von etlichen Abenteuerklassikern inspirieren, und die furiosen Martial-Arts-Sequenzen erinnern an seine Anfangsfilme in den späten achtziger Jahren.

Interessanterweise schrieb Van Damme das Drehbuch in Zusammenarbeit mit dem Mann, den er in seinem Durchbruchsfilm "Bloodsport" porträtierte, Frank Dux, der erste nicht-asiatische Gewinner des Kumite-Weltmeisterschaftsturniers. Der zentrale Aufhänger von "The Quest" ist ebenfalls eine WM, in der furchtlose Kämpfer aus aller Welt gegeneinander antreten.

Doch wo die meisten Filme mit ähnlich gelagerter Prämisse einen verhältnismäßig gemächlichen Aufbau vorweisen, wird dort gleich ab der Opening-Sequenz ein rasantes Tempo vorgelegt. Der in der Gegenwart angesiedelte Pro- und Epilog zeigt Van Damme als alten Mann, der sich an sein aufregend-abenteuerliches Leben erinnert. In dunklen Erdtönen vom "Ohne Ausweg"-Kameramann David Gribble gefilmt, wird Chris Dubois (Van Damme) im New York anno 1925 als kinderliebender Anführer einer Bande junger Straßendiebe Dickens'scher Dimension eingeführt. Eine Auseinandersetzung mit der Polizei zwingt ihn zur Flucht auf einen Frachter, auf dem er in die Hände skrupelloser Waffenschmuggler gerät. Vor der Küste Thailands wird er vom etwas zwielichtigen Lord Dobbs (Roger Moore spielt seinen Part mit Bondscher Süffisanz) aus der Versklavung gerettet. Einige Verwicklungen später ist Chris gemeinsam mit dem Lord, dessen Vertrauten (Jack Mc Gee), der attraktiven Reporterin Carrie (Janet Gunn) und dem Schwergewichtsmeister Maxie (James Remar) auf dem Weg zur Kampfkunstaustragung in einer geheimnisvollen verlorenen Stadt in Tibet, wo es als Trophäe einen aus massiven Gold gegossenen Drachen zu erringen gilt.

Das eigentliche Turnier wurde mit großer Sorgfalt choreographiert und die Teilnehmer aus aller Welt (tausende von Kämpfern bewarben sich für die Besetzung) repräsentieren spezifische Kampfstile ihrer Länder. Der Brasilianer wartet mit tanzartigem Capoeira auf, der Spanier verblüfft mit Flamenco-Kampfeinlagen, der japanische Sumo-Ringer setzt auf schiere Körperwucht, und die weiteren Vertreter wie ein Zulu, ein Schotte, ein Mongole, Chinese etc. zeigen geschliffenen Karate-, Kung-Fu-, Kickboxing-, Box- und Freestyle-Künste.

Mit aufwendigen Kostümen und Ausstattungen wurde der Retro-Produktion ein exquisiter Look verliehen, und Randy Edelman komponierte den angemessen epischen Klangteppich. Obwohl Van Dammes ambitioniertes Bemühen lobenswert ist, von der üblichen Erzählstruktur traditioneller Martial-Arts-Prügelorgien abzuweichen, kann er damit nicht vollständig überzeugen. Zu oberflächlich-naiv ist die Charakterzeichnung ausgefallen, und die verschiedenen Storyelemente mögen zwar vielfältig sein, doch in ihrer Ausführung bleiben sie unbeeindruckend kurz. Ein deutsches Einspiel von "Streetfighter"-Ausmaßen sollte sich der beliebte Star allerdings allemal erkicken können. ara.

The Quest - Die Herausforderung

Straßenartist Chris DuBois ist der Anführer einer Bande von verwaisten Straßenkindern im New York der 20er Jahre. Auf der Flucht vor der Polizei landet er eines Tages im Laderaum eines Hochseefrachters. Damit beginnt für den kampferprobten Lebenskünstler eine gefahrvolle Odyssee, die ihn bis ins südchinesische Meer verschlägt. Dort findet auf einer Insel ein geheimes, Jahrtausende altes Kampfturnier statt, dessen Gewinner eine Drachenstatue aus purem Gold erhält. Für Chris wäre es das Ticket in die Heimat und so steht er vor der größten Herausforderung seines Lebens: Er muss gegen die härtesten Kämpfer der Welt antreten...
Actionlegende Jean-Claude Van Damme glänzt nicht nur als Hauptdarsteller, sondern gab mit dem aufwändig inszenierten Martial-Arts-Abenteuer auch sein Regiedebüt! Ex-Bond Roger Moore begeistert als zynisch-charmantes Schlitzohr!

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Jean-Claude van Damme  
  Sir Roger Moore  
  James Remar  
  Janet Gunn  
  Jack McGee  
  Aki Aleong  
  Louis Mandylor  
 
Regie:  Jean-Claude van Damme  
Buch:  Stuart Klein  
  Paul Mones  
Musik:  Randy Edelman  
Kamera:  David Gribble  
Produzent:  Moshe Diamant  
 

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