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The Reaping - Die Boten der Apokalypse

Horrorschocker über eine Wissenschaftlerin, die in Louisiana mit den zehn biblischen Plagen konfrontiert wird.


The Reaping - Die Boten der Apokalypse

Leihvideo

Erhältlich seit:
21.09.2007

Originaltitel: The Reaping

Horror

USA 2006
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 16

Hilary Swank
David Morrissey
Idris Elba

Regie: Stephen Hopkins
Warner Home Video Germany

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Oscarpreisträgerin Hilary Swank in einem Okkultschocker über die zehn biblischen Plagen.

Blutrot färbt sich die Landschaft in den Sümpfen von Louisiana (Foto: Warner) Großansicht

Blutrot färbt sich die Landschaft in den Sümpfen von Louisiana (Foto: Warner)

Ein kleines Nest in Louisiana ist Schauplatz unerklärlicher Ereignisse. Die Bewohner schwören, sie würden von den zehn biblischen Plagen heimgesucht. Laut dem 2. Buch Mose sind sie die Vorboten der Apokalypse, die einst Ägypten heimsuchten. Doch für blutrote Flüsse, allerhand Kriechtiere und totes Vieh gibt es diesseitige Erklärungen.

Spezialistin dafür ist die ehemalige Missionarin Katherine (die zweifache Oscarpreisträgerin Hilary Swank). Durch den Unfalltod ihrer Familie löste sie sich von ihrem Glauben. Nun gilt sie als weltweit anerkannte Expertin, die vermeintlich religiöse Phänomene wissenschaftlich widerlegen kann - bislang stets erfolgreich.

Katherine sucht nach einer plausiblen Erklärung (Foto: Warner) Großansicht

Katherine sucht nach einer plausiblen Erklärung (Foto: Warner)

Das Mädchen aus dem Sumpf

In diesem Fall scheint die fünfjährige Loren (Annasophia Robb aus "Die Brücke nach Terabithia"), die in den Sümpfen haust, die Antwort auf viele Fragen zu haben. Als sie Kontakt zu der Kleinen aufnimmt, kommen die Unheilskräfte erst richtig zum Vorschein.

Die Existenz des Bösen ist greifbar im höllisch spannenden Schocker von "24"-Mastermind Stephen Hopkins und Dark Castle Entertainment ("House of Wax").

The Reaping - Die Boten der Apokalypse

In Stephen Hopkins routiniertem, alttestamentarischem Horror wird Hilary Swank als Wissenschaftlerin mit den Vorboten der Apokalypse konfrontiert und wie im "Exorzist" auf ihren Glauben geprüft.

Dark Castle, die Horrorschmiede von Joel Silver und Robert Zemeckis, löst sich weiter vom anfänglichen Trash-Image ("13 Geister") und wagt sich noch mehr Richtung Mainstream vor, um nach Art von "Gothika" für namhaft besetzte Genrekost zu sorgen. Oscar-Preisträgerin Hilary Swank ist das Zugpferd dieses christlich motivierten und somit im Trend liegenden Trips zu den zehn biblischen Plagen. Blondiert entlarvt sie zunächst in Chile ein vermeintliches Wunder als Folge eines Giftmüll verkappenden Konzerns, worüber die Professorin anschließend Vorträge hält. Seit ihre Familie im Sudan bei einer Opferzeremonie ermordet wurde, hat sich die ehemalige Missionarin von Gott abgewandt und es als Expertin, religiöse Phänomene wissenschaftlich zu widerlegen, zu Weltruhm gebracht. Die Warnungen eines priesterlichen Freundes ignorierend bricht sie mit ihrem Assistenten Ben (Idris Elba) nach Louisiana auf, um im Sumpfnest Haven einen blutrot verfärbten Fluss zu untersuchen, der bald ihr Weltbild ins Schwanken geraten lässt. Froschregen, Fliegenschwärme, siechendes Vieh und Heuschrecken tragen auch nur bedingt zu säkularen Erklärungen bei. Derweil sie ihrem mit ähnlichem Schicksal geschlagenen Gastgeber Doug (David Morrissey) näher kommt, bereitet sich der Lynchmob des bibelergebenen Städtchens vor, die zwölfjährige Loren (AnnaSophia Robb aus "Die Brücke nach Terabithia" als scary girl) zu richten, da man das Kind für die Ursache der Plagen hält.

Mag über weite Strecken alles auf das Wirken mephistotelischer Kräfte hinweisen, so schießt der lohnenswerte Twist und die Historie einer satanischen Sekte letztlich frische Energie zu in einer trotz zahlreicher suggestiver Schockeffekte eher mäßig spannenden und gleicherart originellen American Gothic unter religiösen Vorzeichen. Nach seinem Mitwirken an der Erfolgsserie "24" gibt sich Stephen Hopkins erstaunlich routiniert und kehrt zu früheren Genrezeiten zurück, als seine Credits noch "Nightmare 5" und "Predator 2" hießen. Treiben im gelassenen Mittelteil geisterhafte Visionen und Erinnerungen an den schmerzlichen Verlust der Protagonistin ohne sonderliche Stringenz, sorgt ein pyrotechnisch aufgepepptes Finale mit einem sardonischen Ende für deutlich mehr Adrenalin. Vor allem die gering geforderte Hilary Swank wertet den Bruder im Geiste von "Der Exorzismus von Emily Rose" auf. tk.

Darsteller:  Hilary Swank   als Kathrine Winter
  David Morrissey   als Doug
  Idris Elba   als Ben
  AnnaSophia Robb   als Loren McConnell
  Stephen Rea   als Pater Costigan
  William Ragsdale   als Sheriff Cade
  John McConnell   als Mayor Brooks
  David Jensen   als Jim Wakeman
  Yvonne Landry   als Brynn Wakeman
  Samuel Garland   als William Wakeman
  Myles Cleveland   als Kyle Wakeman
  Andrea Frankle   als Maddie McConnell
  Mark Lynch   als Brody McConnell
  Stuart Greer   als Gordon
  Lara Grice   als Isabelle
  Cody Sanders   als Hank Small
  Burgess Jenkins   als David Winter
 
Regie:  Stephen Hopkins  
Buch:  Brian Rousso  
  Chad Hayes  
  Carey W. Hayes  
Musik:  John C. Frizzell  
Kamera:  Peter Levy  
Produzent:  Joel Silver  
  Robert Zemeckis  
  Susan Downey  
  Herbert W. Gains  
 

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