
Kim Fowley, omnipräsentes Faktotum der Musikszene in Los Angeles, ist überzeugt, das nächste große Ding gefunden zu haben, als er vor einem Club die 16-jährige Joan Jett kennenlernt: Die Gitarristin will eine Mädchenband gründen und Karriere machen. Zufällig stößt die attraktive Cherie Currie als Sängerin zur Band, die sich The Runaways nennt und mit "Cherry Bomb" einen ersten Hit hat. Plattenaufnahmen, Tourneen, Drogen, Abstürze und Machtkämpfe folgen, die die Protagonisten auslaugen. Der Zusammenbruch ist nur eine Frage der Zeit.
Von 1975 bis 1977 mischten die Runaways die Rockszene auf - vier minderjährige Mädchen, die mit "Cherry Bomb" einen nachhaltigen Hit landen konnten. Basierend auf der Autobiographie von Sängerin Cherie Currie, "Neon Angel", realisierte Floria Sigismondi einen Musikfilm, der es mit den Tatsachen nicht immer ganz genau nimmt, Konflikte zwischen Currie und Gitarristin Joan Jett (großartig gespielt von Dakota Fanning und Kristen Stewart) zuspitzt und doch punktgenau die aufgeladene Atmosphäre der Tage kurz vor Punk trifft.