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The Scorpion King

Spinoff von "Die Mumie kehrt zurück", in dem Wrestlingstar The Rock gegen einen bösen Herrscher zu Felde zieht.


The Scorpion King

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Erhältlich seit:
11.12.2008

Originaltitel: The Scorpion King

Abenteuer/ Action

USA 2002
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 16

Dwayne Johnson
Michael Clarke Duncan
Steven Brand

Regie: Charles "Chuck" Russell
Universal Pictures Germany

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The Scorpion King

Mathayus vom Volk der Arkadier wird mit seinem Bruder angeheuert, um den Despoten Memnon zu töten. Doch mit dem finsteren Herrscher und dessen diabolischer Seherin Cassandra hat er ernstzunehmende Gegner. Denn deren Reize vernebeln dem nach Befreiung des unterdrückten Volkes strebenden Heroen die Sinne. Als er das schöne Medium entführt, um Memnons Informationsfluss abzuschneiden, kommt es vor Gomorrhas antiken Mauern zur blutigen Schlacht gegen dessen gigantisches, von Gardeführer Thorak angeführtes Heer.

Höchst vergnüglich bringt das "Mumien"-erfahrene Spezialeffekte-Team um Drehbuchautor und Produzent Stephen Sommers die Wüste zum Brennen und Dwayne "The Rock" Johnson als Hünen Mathayus höchst erbaulich zum Transpirieren. Kelly Hu als Wüsten-Babe Cassandra und Muskel-Mann Ralf Moeller als Feldherr stehen dem Ex-Wrestler an Schauwerten in nichts nach. Charles "Chuck" Russell ("Eraser") inszenierte das vergnügliche Action-Spektakel in rasendem Tempo, so dass die zahlreichen Genre-Fans voll auf ihre Kosten kommen werden.

The Scorpion King

Als Wüstenmythos machte Wrestlingstar Dwayne Johnson, Branchenname "The Rock", in "Die Mumie kehrt zurück" eine so gute Figur, dass er nun als "Scorpion King" in einem eigenen Film zeigen darf, dass ein Abenteuer in den Dünen auch ohne Brendan Fraser funktioniert. Darüber herrschte zuverlässig Produzent und Drehbuchautor Stephen Sommers, Regisseur der beiden "Mumie"-Filme, der die wuchtige Inszenierung Chuck Russell ("Eraser") anvertraute. Waren in den Vorläufern das magische Element und das Böse vereint im charismatischen Hohepriester Imhotep, so teilen sich diesen Part nun der böse König Memnon (Stephen Brand) und dessen Seherin Cassandra (Kelly Hu), die auch als kämpfende Amazone zum Zug kommt. The Rock beschäftigt sich ausgiebig mit beiden ("Ich will die Frau - und Deinen Kopf!") und stellt seine Stärken im Minutentakt unter Beweis. Eine satte Portion Popcorn: Die Blockbustersaison 2002 ist eröffnet!

Wrestler, das sind fleischgewordene Comichelden, die im Videoclipformat das ewige Ringen von Gut gegen Böse vorturnen, eine Art gentechnisch aufgemöbelte Jahrmarktsensation mit schnellerem Verfallsdatum als eine Teenieband. In Amerika sind sie Helden. Ab und an gelingt es einem der Muskelmänner, sich aus dem "Royal Rumble"-Getümmel zu befreien und auf eigene Faust zum Star zu avancieren. Mr T. beispielsweise boxte in "Rocky III" und war "A-Team"-Mitglied, während Hulk Hogan in allerlei B-Movies mit dem Bizeps drohte.

Nun schickt sich Dwayne "The Rock" Johnson an, die große Leinwand auszufüllen - was physisch überhaupt kein Problem ist - und sich neben Vin Diesel als Erbe der alternden Muscle-Moviemen Schwarzenegger und Stallone zu etablieren. Es könnte klappen: Als Dreiminuten-Gaststar in "Die Mumie kehrt zurück" lief er locker Hohepriester Imhotep den Rang in der Gunst des Publikums ab und noch nicht einmal ein Jahr später, darf er sich die Wüste untertan machen - ihm zur Seite stehen ein geschwätziger Buddy, textilphobe Frauen, ein cleveres Kamel und die Special-Effects-Mannschaft, die schon unter Stephen Sommers erfolgreich im Sandkasten spielte. Mit diesen bewährten Zutaten wird dem Film sicher das biblische Ende seines Handlungsortes Gomorrah erspart bleiben. Im Gegenteil: Der "Scorpion King" Mathayus, der so mächtige Bogen spannen kann wie vor ihm nur John Rambo und Odysseus höchstselbst, ist für ein weiteres Turnier an der Kinokasse bestens gerüstet.

Zu Beginn der Story ist er zunächst ein Außenseiter: Arkadier sind in der Wüste selten geworden und verdienen sich ihre Fladen mit Attentäterjobs. So bekommen Mathayus und sein Bruder den Zuschlag für einen Besuch beim Despoten Memnon. Der hat eine schöne Seherin, die seine Armee bei der Stange und sein Blut in Wallung hält. Ginge sie über den Jordan, wäre ein Aufstand der geknechteten Wüstenvölker machbar. Der Bruder wird gemeuchelt, damit eine persönliche Rechnung mit Memnon aufgemacht, und der Held verliebt sich (folgen-)schwer. Kelly Hu als Cassandra zu widerstehen, übersteigt auch Heldenkräfte. Mathayus gelingt es in der Folge, gegen Memnons Festung anzurennen und die Schöne zu rauben. Startschuss für allerhand actionreiches Wüstengetümmel, in dem unter anderem auch Ralf Moeller als Memnons Gardeführer Thorak und der riesenhafte Michael Clarke Duncan, für "The Green Mile" Oscar-nominiert, ausgemacht werden können. Vor Gomorrah werden schließlich sämtliche Rechnungen beglichen.

Ein bisschen "Der letzte Mohikaner", etwas "Conan", ein ordentlicher Schuß "Rambo" -Chuck Russell hetzt seine Helden durch ein "Best-of-Action" der Filmgeschichte. Die vielen Zitate setzt er dabei erfrischend schamlos ein, etwa als sich Mathayus in bester "Indiana Jones"-Manier hinter einem riesigen Gong verschanzt oder wie "Robin Hood" per Wurfmaschine Gefahren überbrückt. Dass Wrestler Schauspieler sind, beweisen sie während hunderter Auftritte pro Jahr. Von "The Rock" verlangt Russell nur wenig mehr als sein Tagesprogramm bei der WWF (die den Film mitproduzierte), jedoch hat er seinen Vorbildern Stallone und Schwarzenegger schon jetzt etwas voraus: Johnson kann sympathisch lächeln und sogar so etwas wie Selbstironie durchschimmern lassen: Wer Johnson als "Next Action Hero" tituliert, muss "The Scorpion King" bereits gesehen haben: In Zukunft wird er eine sichere Bank sein. hf.

The Scorpion King

Ägypten vor rund 5000 Jahren. Von der Stadt Gomorrah aus verfolgt der bösartige Herrscher Memnon den Plan, sämtliche Nomadenvölker auszurotten. Die letzten noch verbleibenden Stämme, die sich von jeher eher gegenseitig bekriegen, sind gezwungen, sich zusammenzutun. In dem Wissen, dass der Feind sich bei ihrer Vernichtung der Visionen eines Hellsehers bedient, heuern sie den Söldner Mathayus an, der diesen ausschalten soll.
Tatsächlich gelingt es Mathayus, in das gegnerische Lager vorzudringen, wo er zu seiner Überraschung feststellt, dass es sich bei dem geheimnisvollen Hellseher um eine betörend schöne Frau namens Cassandra handelt. Anstatt sie zu töten, verschleppt er sie in die Wüste. Gemeinsam mit ihren Kräften und mit der Unterstützung einer eilig zusammengestellten Armee zieht Mathayus zur letzten großen Schlacht nach Gomorrah ...- jetzt auch in High Definition!

Quelle: Universal Pictures

Bonusmaterial (in Standard-Definition):
- Filmkommentar von The Rock
- Filmkommentar von Regisseur Chuck Russell
- Verpatzte Szenen
- Alternative Versionen von Schlüsselszenen
- Am Drehort: Making-of
- Produktionsdesign
- Vorbereitung auf den Kampf
- The Rock und Michael Clarke Duncan
- Die Arbeit mit Tieren
- Special Effects
- Musikvideo
Bonusmaterial (in High-Definition):
- U-Control
- BD-Live: Meine Szenen

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Dwayne Johnson   als Mathayus
  Michael Clarke Duncan   als Balthazar
  Steven Brand   als Memnon
  Kelly Hu   als Cassandra
  Bernard Hill   als Philos
  Grant Heslov   als Arpid
  Peter Facinelli   als Prinz Takmet
  Ralf Moeller   als Thorak
  Sherri Howard   als Königin Isis
  Branscombe Richmond   als Jesup
  Roger Rees   als König Pheron
  Conrad Roberts   als Häuptling
 
Regie:  Charles "Chuck" Russell  
Buch:  Stephen Sommers  
  William Osborne  
  David Hayter  
Musik:  John Debney  
Kamera:  John R. Leonetti  
Produzent:  James Jacks  
  Sean Daniel  
  Stephen Sommers  
  Kevin Misher  

The Rock will zurück in den Ring

Wohin führt der Weg von<br />
"The Rock"

Wohin führt der Weg von<br /> "The Rock"

Lange hat sich der Ex-Wrestling-Star "Dwayne "The Rock" Johnson" nicht dazu geäußert, ob er seine Karriere als Catcher beenden will.

Seine beiden ersten Filme "Die Mumie kehrt zurück" und "The Scorpion King" waren so erfolgreich, dass Hollywoods Studiobosse gefordert hatten, er solle sein Wrestling-Shirt an den Nagel hängen.
Der 30-Jährige hat sich nun aber doch entschieden, wieder in den Ring zurückzukehren. Er wird in Zukunft versuchen, beides unter einen Hut zu bringen: Schauspielkarriere und den "Royal Rumble".

Er sagte: "Es stand nie zur Diskussion das Catchen aufzugeben. Die Studiobosse wissen, dass ich eine Leidenschaft für diesen Sport habe. Es ist nur wichtig, die richtige Balance zwischen den beiden Aufgaben zu finden."

Da sich seine Schauspiel-Rollen nicht sonderlich von seinen Auftritten als Wrestler unterscheiden, müsste "The Rock" das schon hinkriegen.

 

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Dwayne Johnson

Mit ihm in der Hauptrolle rockt es im Kino. Vom Wrestler zum Action Man in der Nachfolge Arnold Schwarzeneggers verlief die Karriere von...

 

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Michael Clarke Duncan

Mit beeindruckender Statur von 1,95 m und Lebendgewicht von 140 kg ist Michael Clarke Duncan der ideale Mann für Kämpfer,...