DVD (Collector's Edition, 2 Discs) Kaufvideo

The Social Network

Atemloses Porträt der Entstehung von Facebook - und zugleich ein großartiges Sittengemälde der Nullerjahre.


The Social Network (Collector's Edition, 2 Discs)

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Erhältlich seit:
10.03.2011

Originaltitel: The Social Network

Drama/ Biographie

USA 2010
Laufzeit: 115 Min.
FSK: ab 12

Jesse Eisenberg
Andrew Garfield
Justin Timberlake

Regie: David Fincher
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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The Social Network (Collector's Edition, 2 Discs)

Nachdem er von seiner Freundin den Laufpass erhalten hat, setzt sich Mark Zuckerberg, ein begnadeter Computerprogrammierer, in Harvard hin, um an einer neuen Idee zu feilen. Er erschafft das soziale Netzwerk Facebook, das binnen kürzester Zeit ein Sensationserfolg wird, eine Revolution in Sachen Kommunikation. Sechs Jahre später ist Zuckerberg der jüngste Milliardär der Welt - und hat nicht nur Fans: Mitstudenten wollen etwas vom Kuchen abhaben, weil sie die Idee zu Facebook noch vor Zuckerberg gehabt haben wollen.

Zahllose Kritikerpreise untermauern eindringlich, dass David Finchers Porträt von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg der künstlerisch herausragende Film von 2010 ist. Zwei Gerichtsverhandlungen geben den Rahmen für die in Rückblenden nach einem grandiosen Drehbuch von "West Wing"-Macher Aaron Sorkin perfekt erzählte Geschichte eines modernen "Citizen Kane", mit überraschender Komplexität gespielt von "Zombieland"-Star Jesse Eisenberg. Trotz seiner Dialoglastigkeit kommt keine Sekunde Langeweile auf. Ohne Frage: ein Meisterwerk.

The Social Network (Collector's Edition, 2 Discs)

David Fincher nutzt sein packendes Porträt von Facebook-Erfinder Zuckerberg zu einer fiebrigen Gesellschaftsstudie um Geltungssucht, Macht und die Welt des schönen Scheins.

Schon einmal war es David Fincher, zuletzt in den Kinos erfolgreich mit "Der seltsame Fall des Benjamin Button", gelungen, mit einem Film ein ganzes Jahrzehnt zu definieren: "Fight Club" umriss die Neunzigerjahre in einem Rundumschlag gegen die Götzen der modernen Konsumgesellschaft als Ära der Entmannung und ließ buchstäblich die Säulen der Zivilisation zusammenstürzen. "The Social Network" seziert nun, nach einem kongenialen Drehbuch von "West Wing"-Schöpfer Aaron Sorkin, die Dekade Bush: Vordergründig das Porträt von Facebook-Erfinder Mark Zuckerberg, der mit Mitte Zwanzig Milliardär, aber kein bisschen weniger einsam wird, ist die rasende Abrechnung mit dem Mikrokosmos Harvard tatsächlich eine moderne, unbedingt relevante Variation von "Der Schatz der Sierra Madre", kein Krimi also, mit kaum vordergründiger Action und wenig Spielraum für visuelle Kapriolen, sondern eine elektrisierende Studie der Bestie Mensch, ein Spiel vorwiegend um Geld, Macht und Geltungssucht innerhalb einer kleinen elitären Gemeinschaft - vorgetragen im rasenden Sprechtempo der Screwball-Comedies eines Howard Hawks und doch überhaupt nicht zum Lachen.

Seinen Anfang nimmt "The Social Network" im Herbst 2003 mit einem intellektuellen Streitgesprächsmarathon zwischen Harvard-Student Mark (Jesse Eisenberg) und dessen Freundin Erica (Rooney Mara, ist nun auch die Lisbeth Salander in Finchers "Verblendung"), die im Thirsty Scholar Pub aneinandergeraten und an dessen Ende sie ihm den Laufpass gibt. Kurz darauf sitzt das Computergenie am PC in seiner Studentenbude und beginnt mit der Arbeit an einem Netzwerk zu arbeiten. Was als Uni-interner Bubenstreich "Bewerte das Aussehen deiner Kommilitoninnen" beginnt, entwickelt sich in verblüffendem Tempo zu einem internationalen Forum, auf dem sich Millionen Menschen austauschen, ihre kleinen Freuden und Leiden des Alltags teilen und neue "Freunde" gewinnen. Der gigantische Erfolg macht Zuckerberg zwar zum jüngsten Milliardär aller Zeiten, aber nicht alle seine 500 Millionen Facebook-User sind ihm wohlgesonnen.

Auch dem Publikum des Films wird es schwerfallen, den Protagonisten als Helden zu sehen. Dieser Zuckerberg ist ein sozial inkompetenter Nerd, ein geniales Arschloch, dem man am liebsten aus dem Weg gehen möchte. Eisenberg spielt ihn höchst apathisch, fast schon autistisch. Er ist das Kind des "Fight Club", ein hagerer, androgyner, regelrecht asexueller Spargel, wie die Figuren um ihn herum förmlich seines Körpers beraubt: Der künftige "Spider-Man" Andrew Garfield als Marks Mitstreiter Eduardo Saverin, der später von ihm ausgebootet wird, und Justin Timberlake als Napster-Erfinder, Lebemann und Drogenpartytier Sean Parker stehen dem Hauptdarsteller in nichts nach. Filigran arbeitet Fincher mit verschiedenen Zeitebenen, springt immer wieder zwischen aktueller Gerichtsverhandlung und den Facebook-Anfängen hin und her, womit er sich die Aufmerksamkeit des Publikums sichert. Bei dem virtuos inszenierten berühmten Ruderrennen zwischen Oxford und Cambridge, das die Winklevoss-Brüder, die Zuckerberg später verklagen werden, knapp verlieren, lässt der Regisseur sein Talent in puncto Zusammenspiel von Musik, Bild, Bildbearbeitung und Schnitt aufblitzen. Wenn am Ende die Assistentin des Anwalts zu Zuckerberg sagt, "Sie sind kein Arschloch, Sie kommen nur so rüber", dann weiß man zwar immer noch nicht viel mehr über Facebook und seinen Erfinder. Dafür hat Fincher aber die ultimative Studie einer modernen Gesellschaft abgeliefert, einen Film, der den Finger nicht näher am Puls der Zeit haben könnte und doch von einer allgemeingültigen Brillanz ist, wie man sie im kontemporären Kino nicht oft findet. bf.

The Social Network (Collector's Edition, 2 Discs)

David Finchers THE SOCIAL NETWORK ist die unglaubliche Geschichte über einen neuen Typus von Kulturrevolutionär: ein unsympathisches Genie, das eine Revolution entfacht und das Wesen menschlicher Interaktion für eine Generation, wenn nicht für immer, verändert. Mit emotionaler Brutalität und überraschendem Humor gespickt, erzählt dieser meisterhaft gestaltete Film von der Facebook-Gründung und dem erbitterten Streit um das Urheberrecht, der nach dem Sensationserfolg der Website entbrannte. Mit einem komplexen, prägnanten Drehbuch von Aaron Sorkin und einer brillanten Besetzung, inklusive Jesse Eisenberg, Andrew Garfield und Justin Timberlake, dokumentiert THE SOCIAL NETWORK die Anfänge einer Idee, die zwar die Struktur der Gesellschaft verändert, aber die Freundschaft ihrer Urheber zerstört hat.

Quelle: Sony Pictures

DISC 1:
Audiokommentar mit David Fincher
Audiokommentar mit Aaron Sorkin & Besetzung
DISC 2:
Wie ist aus Facebook bloß ein Film entstanden? Eine vierteilige
Dokumentation in Spielfilmlänge
David Fincher und Jeff Cronenweth zu den Bildelementen
Angus Wall, Kirk Baxter und Ren Klyce zur Nachbearbeitung
Trent Reznor, Atticus Ross und David Fincher zur Filmmusik
Ruby Skye VIP-Raum: Szenenanalyse aus unterschiedlicher
Perspektive
In the Hall of Mountain King: Musikalische Erkundungen
Swarmatron

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Jesse Eisenberg   als Mark Zuckerberg
  Andrew Garfield   als Eduardo Saverin
  Justin Timberlake   als Sean Parker
  Rooney Mara   als Erica
  Bryan Barter   als Billy Olsen
  Dustin Fitzsimons   als Phoenix Club Präsident
  Armie Hammer   als Cameron Winklevoss
  Joseph Mazzello   als Dustin Moskovitz
  Patrick Mapel   als Chris Hughes
  Max Minghella   als Divya Narendra
 
Regie:  David Fincher  
Buch:  Aaron Sorkin  
Musik:  Trent Reznor  
  Atticus Ross  
Kamera:  Jeff Cronenweth  
Produzent:  Dana Brunetti  
  Michael De Luca  
  Scott Rudin  
  Cean Chaffin  

Johnny Depp - Erstes Bild als Kult-Indianer in "Lone Ranger"

Hauptsache schräge Verkleidung!

TV-Kult im Kino: Johnny Depp als Tonto und Armie Hammer als "Lone Ranger" (Foto: Walt Disney) Großansicht

TV-Kult im Kino: Johnny Depp als Tonto und Armie Hammer als "Lone Ranger" (Foto: Walt Disney)

Dunkles Augen-Makeup, Korallenschmuck und farbenfrohes Freibeuter-Outfit: Superstar Johnny Depp mag seine Auftritte als Jack Sparrow in den "Fluch der Karibik"-Filmen nicht zuletzt wegen seiner Vorliebe für schräge Verkleidungen so gerne.

Nun hat ihm Gore Verbinski, Regisseur der ersten drei Piraten-Filme, eine ähnliche Rolle auf den Leib geschneidert: als Indianer Tonto im Kinofilm zur Kultserie "The Lone Ranger"! Und das erste Bild von Johnny Depp beweist, dass der weise Häuptling Jack Sparrow zumindest in Sachen Outfit in nichts nachsteht!

Johnny Depp spielt in "The Lone Ranger" zwar "nur" den Sidekick der Titelfigur, doch für viele Fans ist er der heimliche Held der Serie, der dem Wildwest-Rächer mit weisem, teils scheinbar zunächst verwirrendem Rat zur Seite steht. Im Film wird die Geschichte des Lone Ranger sogar aus Tontos Perspektive erzählt.

Western-Held mit Bein- statt Kopfschuss

Den Lone Ranger spielt dabei Jungstar Armie Hammer, der kleinere Rollen in "The Social Network" und "J. Edgar" vorzuweisen hat, ab 5. April aber als Hauptdarsteller in "Spieglein, Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen" neben Lily Collins und Julia Roberts zu sehen ist.

Der Lone Ranger flimmerte in den USA zwischen 1949 und 1957 über die Bildschirme, selbstverständlich in Schwarzweiß. Anders als später Wildwest-Rüpel wie Charles Bronson & Co. hatte er einen strengen Moralkodex, da er als Vorbild für Kinder dienen sollte: Er flucht nie und spricht immer in grammatikalisch absolut korrekten Sätzen, er tötet mit seinen Schüssen nie, sondern verwundet seine Gegner nur, er trinkt oder raucht nicht. Um den Wert des Lebens zu ehren, verwendet er nur silberne Kugeln, damit jeder Schuss mit Bedacht gesetzt werde.

In der heutigen Zeit verleiht dieser Kodex dem Lone Ranger und Johnny Depps Figur Tonto natürlich eine gewisse Absurdität. Damit knüpft Gore Verbinski quasi direkt an seinen schrägen Western-Animationshit "Rango" an, für den er gerade den Oscar gewonnen hat.

In Deutschland reiten Armie Hammer als Lone Ranger und Johnny Depp als Tonto ab 30. Mai 2013 durchs Kino.

 

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Fassungen

 

facebook

 

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