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The Spirit

Frank Millers Verfilmung der berühmten Comicreihe von Will Eisner.


The Spirit

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Erhältlich seit:
18.06.2009

Originaltitel: The Spirit

Action/ Kriminalfilm

USA 2008
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 16

Gabriel Macht
Eva Mendes
Sarah Paulson

Regie: Frank Miller
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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"Sin City"-Schöpfer Frank Miller taucht wieder ein in einen Stadt-Moloch und verziert den Kult-Comic mit Hollywoods schönsten Aktricen.

The Spirit hat den Schlüssel zur Unsterblichkeit gefunden (Foto: Sony Pictures) Großansicht

The Spirit hat den Schlüssel zur Unsterblichkeit gefunden (Foto: Sony Pictures)

Wenn Comic-Gott Frank Miller ruft, stehen die Promis Schlange, um seine finsteren, lasterhaften Städte zu bevölkern. Seit "Sin City" demonstrierte, was für ein unvergessliches Erlebnis eine Graphic Novel sein kann, warten Fans sehnlichst auf den nächsten Streich.

Bei "The Spirit" übernahm der begnadete Zeichner auch selbst die Regie und knöpfte sich mit geballter Star-Power vor der Linse gleich eine weitere Ikone vor: Will Eisner und dessen legendären Comic-Strip, den Miller kongenial in gewohnt revolutionäre Bilder gießt.

Wie in der Stadt der Sünde ist die unkonventionelle Story um den unsterblichen Rächer Spirit (Gabriel Macht) und seinen Widersacher Octopus (Samuel L. Jackson) eine erotisch aufgeladene Comic-Action-Abenteuer-Show geworden.

Octopus trägt seine Waffen nicht nur zum Spaß (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Octopus trägt seine Waffen nicht nur zum Spaß (Foto: Sony Pictures)

Einfach magisch

Sie erzählt die Geschichte eines jungen Cops, der auf mysteriöse Weise als Spirit aus dem Jenseits zurückgekehrt, um das Verbrechen in Central City zu bekämpfen. Scarlett Johansson als Octopus' Assistentin und Eva Mendes als Spirits Jugendliebe locken dagegen auf sündhaft schönen Wegen direkt in die Apokalypse ...

The Spirit

Nachdem er Robert Rodriguez in dessen Comicverfilmung "Sin City" noch als Koregisseur zur Seite stand, widmet sich Frank Miller bei seiner ersten eigenen Regiearbeit nun der legendären "The Spirit"-Comicreihe seines Kollegen und Freundes Will Eisner.

Frank Miller war, bevor er seine Leidenschaft für das Filmemachen entdeckte, selber bekannter Querdenker der Comicwelt. Und so scheint es nur folgerichtig, dass er die "The Spirit"-Adaption übernahm, zumal ihn mit Will Eisner eine enge Freundschaft verband. Und wie man es von einem Freigeist wie Miller erwartet, geht er dabei alles andere als sklavisch vor, weder formal noch inhaltlich:

Spirit war einmal der junge Polizist Danny Colt, bis er erschossen wird und auf mysteriöse Weise als maskierter Rächer zurückkehrt. Fortan macht er sich daran, den Verbrechern seiner geliebten Stadt das Handwerk zu legen. Der schlimmste unter ihnen ist Octopus, der irgendwie mit Spirits Superheldenwerdung zu tun hat. Während sich Octopus gemeinsam mit Komplizin Silken Floss auf die Suche nach einem geheimnisvollen Schatz aus der griechischen Mythologie begibt, begegnet Spirit der Meisterdiebin Sand Saref, seiner ersten großen Liebe.

Waren die teilweise düsteren Geschichten Eisners noch in bunten Farben gehalten, lässt Miller aus den Bildern fast jegliche Farbe verschwinden. So wich der legendäre blaue Anzug des Titelhelden einem stylischen Schwarz. Und auch sonst wartet der Film nur mit vereinzelten Farbgebungen auf, die die Dramaturgie visuell unterstützen. Dabei unterscheidet sich "The Spirit" doch deutlich von dem, mit der gleichen digitalen Technik entstandenen "Sin City". Eine weitere gravierende Abweichung von den Comics ist die Darstellung Octopus'. Während Eisner den Fiesling nur in Andeutungen in Erscheinung treten ließ, schlüpft im Film Samuel L. Jackson mit sichtlichem Vergnügen in dessen Rolle. Mit überdimensioniertem Waffenarsenal und Naziuniform sorgt er auch für die nötigen Schmunzeleinlagen. Gabriel Macht bleibt hingegen in der Rolle des "Spirit" kühl und unscheinbar. Immer wieder droht Jackson ihm die Show zu stehlen. Für den Sexappeal sorgen Scarlett Johansson als Silken Floss und Eva Mendes als Sand Saref.

Miller zeichnet einen Helden, der sich zwar menschelnde Fragen nach seiner Herkunft stellt, aber unnahbar bleibt. Insgesamt wirkt die Geschichte, deren epischer Ansatz nicht ausgeführt wird, etwas konstruiert und holprig. Andererseits beweist Miller in seiner ersten eigenständigen Regiearbeit ein untrügliches Gespür für Coolness und Style. Seiner Vorlage darin nicht unähnlich, richtet sich der Film mehr an Fans der Verfilmungen von "Sin City" und "300" als an die Fans von Eisners Comic. mahe.

Darsteller:  Gabriel Macht   als The Spirit/Denny Colt
  Eva Mendes   als Sand Saref
  Sarah Paulson   als Dr. Ellen Dolan
  Dan Lauria   als Commissioner Dolan
  Paz Vega   als Plaster von Paris
  Stana Katic   als Morgenstern
  Scarlett Johansson   als Silken Floss
  Samuel L. Jackson   als The Octopus
  Louis Lombardi   als Phobos
  Jaime King   als Lorelei
 
Regie:  Frank Miller  
Buch:  Frank Miller  
Kamera:  Bill Pope  
Produzent:  Deborah Del Prete  
  Michael E. Uslan  

Rosario Dawson als Super-Martha

Er mag es, wenn seine Comics ins Kino kommen. Und am liebsten führt er dabei selbst Regie. Jetzt möchte Frank Miller seine "Martha Washington" drehen - besetzt mit sexy Powerfrau Rosario Dawson.

Frank Millers Traumbesetzung: Rosario Dawson als "Martha Washington" (Foto: Disney/Dark Horse) Großansicht

Frank Millers Traumbesetzung: Rosario Dawson als "Martha Washington" (Foto: Disney/Dark Horse)

Im heruntergekommen Amerika der Zukunft zählt Martha Washington zu den seltenen Lichtblicken. Wer die harten Comics von Frank Miller kennt, ahnt, dass die gute Martha einen verflucht kernigen Lichtblick darstellt. Der Mann hat schließlich Sin City, 300und Daredevil gezeichnet und setzt seinen expressiven Stil auch im Regiestuhl fort - siehe The Spirit und demnächst "Sin City 2".
Nun hat Dave Gibbons, ebenfalls ein Superstar der Comicszene (Watchmen, "Die grüne Laterne") und Millers Coautor vergangene Woche mitgeteilt, dass "Martha Washington" verfilmt werden soll. Frank und er wären richtig scharf darauf, den von Comicfans vergötterten Stoff ins Kino zu bringen. Und er hat auch noch verraten, wer die Idealbesetzung für die toughe Martha wäre: die schöne, actionerprobte Rosario Dawson.

Sie und Frank Miller sind seit "Sin City" alte Bekannte, und die Freundschaft wird gerade bei der Produktion von "Sin City 2" aufgefrischt. Übrigens: Den Namen "Martha Washington" haben sich Miller und Gibbons bei der allerersten First Lady der USA ausgeliehen.

 

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