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Kaufvideo
Erhältlich seit:
16.07.2009
Originaltitel: The Spirit
USA 2008
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 16
Gabriel Macht
Eva Mendes
Sarah Paulson
Regie: Frank Miller
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Nachdem er Robert Rodriguez in dessen Comicverfilmung "Sin City" noch als Koregisseur zur Seite stand, widmet sich Frank Miller bei seiner ersten eigenen Regiearbeit nun der legendären "The Spirit"-Comicreihe seines Kollegen und Freundes Will Eisner.
Frank Miller war, bevor er seine Leidenschaft für das Filmemachen entdeckte, selber bekannter Querdenker der Comicwelt. Und so scheint es nur folgerichtig, dass er die "The Spirit"-Adaption übernahm, zumal ihn mit Will Eisner eine enge Freundschaft verband. Und wie man es von einem Freigeist wie Miller erwartet, geht er dabei alles andere als sklavisch vor, weder formal noch inhaltlich:
Spirit war einmal der junge Polizist Danny Colt, bis er erschossen wird und auf mysteriöse Weise als maskierter Rächer zurückkehrt. Fortan macht er sich daran, den Verbrechern seiner geliebten Stadt das Handwerk zu legen. Der schlimmste unter ihnen ist Octopus, der irgendwie mit Spirits Superheldenwerdung zu tun hat. Während sich Octopus gemeinsam mit Komplizin Silken Floss auf die Suche nach einem geheimnisvollen Schatz aus der griechischen Mythologie begibt, begegnet Spirit der Meisterdiebin Sand Saref, seiner ersten großen Liebe.
Waren die teilweise düsteren Geschichten Eisners noch in bunten Farben gehalten, lässt Miller aus den Bildern fast jegliche Farbe verschwinden. So wich der legendäre blaue Anzug des Titelhelden einem stylischen Schwarz. Und auch sonst wartet der Film nur mit vereinzelten Farbgebungen auf, die die Dramaturgie visuell unterstützen. Dabei unterscheidet sich "The Spirit" doch deutlich von dem, mit der gleichen digitalen Technik entstandenen "Sin City". Eine weitere gravierende Abweichung von den Comics ist die Darstellung Octopus'. Während Eisner den Fiesling nur in Andeutungen in Erscheinung treten ließ, schlüpft im Film Samuel L. Jackson mit sichtlichem Vergnügen in dessen Rolle. Mit überdimensioniertem Waffenarsenal und Naziuniform sorgt er auch für die nötigen Schmunzeleinlagen. Gabriel Macht bleibt hingegen in der Rolle des "Spirit" kühl und unscheinbar. Immer wieder droht Jackson ihm die Show zu stehlen. Für den Sexappeal sorgen Scarlett Johansson als Silken Floss und Eva Mendes als Sand Saref.
Miller zeichnet einen Helden, der sich zwar menschelnde Fragen nach seiner Herkunft stellt, aber unnahbar bleibt. Insgesamt wirkt die Geschichte, deren epischer Ansatz nicht ausgeführt wird, etwas konstruiert und holprig. Andererseits beweist Miller in seiner ersten eigenständigen Regiearbeit ein untrügliches Gespür für Coolness und Style. Seiner Vorlage darin nicht unähnlich, richtet sich der Film mehr an Fans der Verfilmungen von "Sin City" und "300" als an die Fans von Eisners Comic. mahe.
Dies ist die Geschichte eines jungen Cops, der auf mysteriöse Weise als SPIRIT (Gabriel Macht) von den Toten aufersteht, um aus der Schattenwelt heraus das Verbrechen von Central City zu bekämpfen. Sein Erzfeind OCTOPUS (Samuel L. Jackson) ist auf einer ganz anderen Mission: Er plant, Spirits geliebte Stadt auszulöschen, während er nach seiner eigenen Version von Unsterblichkeit strebt. Spirit verfolgt den kaltherzigen Killer quer durch Central Citys heruntergekommene Lagerhäuser, feuchte Katakomben bis in das windgepeitschte Hafenviertel ... und dabei begegnet er einem Schwarm exotischer Schönheiten, die den maskierten Kreuzritter entweder verführen, lieben oder töten wollen. Auf Schritt und Tritt verfolgen ihn ELLEN DOLAN (Sarah Paulson), das Mädchen von nebenan mit messerscharfem Verstand, SILKEN FLOSS (Scarlett Johansson), die punkige Sekretärin und ein kaltes Biest, PLASTER OF PARIS (Paz Vega), eine mörderische französische Nachtclubtänzerin, LORELEI (Jaime King), eine mysteriöse Sirene, und MORGENSTERN (Stana Katic), eine junge sexy Polizistin. Und dann ist da natürlich noch SAND SAREF (Eva Mendes), die Juwelendiebin mit den gefährlichen Kurven. Sie, die Liebe seines Lebens, hat sich jedoch dem Bösen verschrieben. Wird Spirit sie retten können oder wird sie ihn am Ende töten?
Kurzbewertung:
Basierend auf dem legendären Comicstrip von Will Eisner erzählt Genrespezialist Frank Miller (300, Sin City) mit THE SPIRIT ein düsteres Action-Abenteuer voller Erotik, eine unheimliche und atemberaubende Reise eines Helden, der geboren, ermordet und wiedergeboren wird.
Quelle: Sony Pictures
| Darsteller: | Gabriel Macht | als The Spirit/Denny Colt | |
|---|---|---|---|
| Eva Mendes | als Sand Saref | ||
| Sarah Paulson | als Dr. Ellen Dolan | ||
| Dan Lauria | als Commissioner Dolan | ||
| Paz Vega | als Plaster von Paris | ||
| Stana Katic | als Morgenstern | ||
| Scarlett Johansson | als Silken Floss | ||
| Samuel L. Jackson | als The Octopus | ||
| Louis Lombardi | als Phobos | ||
| Jaime King | als Lorelei | ||
| Regie: | Frank Miller | ||
| Buch: | Frank Miller | ||
| Kamera: | Bill Pope | ||
| Produzent: | Deborah Del Prete | ||
| Michael E. Uslan | |||
The Spirit in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch
Tonformat: HiFi Stereo
Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch
Bildformat: 1:1,78/16:9
Star
Eva Mendes
Rassige und souverän auftretende Latina mit Muttermal auf der linken Wange und üppiger Oberweite, tritt Eva Mendes wie die ihr vom Typ ähnlichen...
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