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The Time Machine

Update des Science-Fiction-Klassikers von H. G. Wells als spannendes Abenteuerkino.


The Time Machine

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Erhältlich seit:
22.08.2002

Originaltitel: The Time Machine

Science Fiction

USA 2002
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 12

Guy Pearce
Samantha Mumba
Mark Addy

Regie: Simon Wells
Warner Home Video Germany

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Update des Science-Fiction-Klassikers von H. G. Wells als spannendes Abenteuerkino.

Hartdegen ist gerade dabei, eine aufregende Erfindung zu machen (Foto: Warner) Großansicht

Hartdegen ist gerade dabei, eine aufregende Erfindung zu machen (Foto: Warner)

Um seine verstorbene Geliebte wieder zu sehen, baut der junge Erfinder Alexander Hartdegen (Guy Pearce) eine Zeitmaschine. Als ihm der Trip in die Vergangenheit misslingt, reist der Romantiker in die ferne Zukunft und muss feststellen, dass die Menschheit hier in zwei Lager gespalten ist: die Alien-ähnlichen Morlocks und die friedliebenden Eloi.

Letztere leben zwar in ständiger Angst, von den Morlocks als Sklaven missbraucht oder gar verspeist zu werden, fügen sich aber widerstandslos in ihr Schicksal. Das aber kann und will Idealist Hartdegen nicht akzeptieren.

In der Zukunft treiben gar seltsame Gestalten ihr Unwesen (Foto: Warner) Großansicht

In der Zukunft treiben gar seltsame Gestalten ihr Unwesen (Foto: Warner)

Zurück in die Zukunft

Über 40 Jahre nach der Oscar-gekrönten Erstverfilmung von H. G. Wells' Meilenstein des Science-Fiction-Genres schuf nun dessen Urenkel Simon Wells ein Remake. Zeitgemäße Tricktechnik und das atemberaubende Set-Design lassen die werkgetreue Neuverfilmung zu einem Augenschmaus werden.

"Memento"-Maniak Guy Pearce schlägt sich tapfer durch die etwas bieder geratene Story, der leider der Regie-Wagemut des Originals fehlt. Aber auch trotz des Mangels an neuen kritischen Aspekten dürfte das Zukunftsmärchen jede Menge SciFi-Fans ansprechen.

The Time Machine

Mit einem Sprung an die Spitze der US-Charts bewies dieser aufwändige Blick in eine düstere menschliche Zukunft, dass seine Produktionsprobleme Vergangenheit sind. Die zweite Verfilmung von H. G. Wells' Klassiker über eine skeptische Evolutionsprognose musste bei den Dreharbeiten einen mehrwöchigen Ausfall von Regisseur Simon Wells und Gerüchte über kreative Unstimmigkeiten am Set verkraften. Nur eine, für ein Projekt dieser Größenordnung kurze Laufzeit von 96 Minuten kann noch als Indiz für die Entstehungsprobleme dieses futuristischen Abenteuers gewertet werden, das mit seinen effektvoll realisierten Höhlenkreaturen die Fans von "Die Mumie" und "Der Planet der Affen" in die Kinos treiben wird.

Nicht romantischer Entdeckergeist, wie noch bei Wells und der viel geliebten Erstverfilmung George Pals, sondern der Tod seiner Verlobten motiviert die Hauptfigur hier zum Bau der Zeitmaschine. Aus dem zerstreuten Professor, der wie in "A Beautiful Mind" mathematische Formeln wie im Actionpainting auf Tafeln kritzelt, wird durch sein biografisches Trauma ein verschlossener Einzelgänger. Guy Pearce ("Memento") spielt diesen Mann, der mit dem Kopf schon immer in der Zukunft lebte und konsequenterweise dort auch landet. Als es ihm nicht gelingt, in der Vergangenheit den Tod seiner großen Liebe zu verhindern, reist er ins Morgen, erlebt 2030 radikal veränderte Pädagogik ("Wenn Du das nochmal machst, ändere ich die Struktur deiner DNS") und sieben Jahre später Armageddon, als Mondtrümmer auf die Erde stürzen. Angesichts mangelnder Perspektive aktiviert der Zeitreisende erneut die Maschine und steuert bewusstlos 800.000 Jahre in die Zukunft. Wie schon bei Pal signalisiert zunächst die Mode den Wandel, bis die moderne Tricktechnik ihr Potenzial ausspielt und beeindruckende Genesis-Effekte den Trip durch die Erdzeitalter illustrieren. Aus den blonden, blauäugigen und damit nicht unverdächtigen kindlichen Paradiesmenschen bei Wells sind nun Elois geworden, die in Hauttönung und Outfit an die "Stargate"-Zivilisation erinnern und wie diese Widerstandsgeist durch fremde Besucher erlernen müssen. Die an steilen Canyonwänden klebenden Behausungen der Elois sind ein Designertraum zwischen Ästhetik und Kitsch und optisch ähnlich eindrucksvoll realisiert wie Stan Winstons kannibalistische Morlocks, die im furiosen, recht früh platzierten Actionhöhepunkt des Films zur Treibjagd auf die Elois blasen. Wie sich Pearce schließlich durch den Abstieg in die Hölle dieser Armee der Finsternis und ihres geistigen Führers (Jeremy Irons) entledigt, wirkt allerdings überhastet, unglaubwürdig und verschenkt ein Finale, das den Film an dieser Stelle Action-mäßig noch einmal wirklich hätte explodieren lassen können. kob.

Darsteller:  Guy Pearce   als Alexander Hartdegen
  Samantha Mumba   als Mara
  Mark Addy   als Dr. David Philby
  Sienna Guillory   als Emma
  Phyllida Law   als Mrs. Watchit
  Alan Young   als Blumenverkäufer
  Omero Mumba   als Kalen
  Yancey Arias   als Toren
  Orlando Jones   als Vox
  Jeremy Irons   als Uber-Morlock
  Phillip Rosco  
 
Regie:  Simon Wells  
Buch:  John Logan  
Musik:  Klaus Badelt  
Kamera:  Donald M. McAlpine  
Produzent:  Walter F. Parkes  
  David Valdes  

Padmé in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter"?

George Lucas will Natalie Portman nachträglich in die letzte Episode seiner Sternensaga einfügen.

Einmal mehr als Padmé:<br />Natalie Portman

Einmal mehr als Padmé:<br />Natalie Portman

Dummerweise war Natalie Portman gerade mal 2 Jahre alt, als "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" gedreht wurde. Denn eigentlich hätte George Lucas Padmé Amidala gerne in der Schlussszene seines Sci-Fi-Epos, damit sie am allgemeinen "Friede, Freude, Eierkuchen, wir haben das Universum gerettet!" teilnehmen kann.

Doch weil George Lucas nicht im Besitz der "Time Machine" von H. G. Wells ist, wird Natalie Portman eben nachträglich eingepasst: Die neue Szene wird während der Dreharbeiten zu "Episode III", dem letzten Prequel, aufgenommen.

Damit hat Lucas indirekt auch einen kleinen Spoiler produziert: Denn so ist klar, dass Padmé definitiv dem großen Sterben (kino.de: "Episode III: Jedis stark dezimiert") entkommt und als eine der Wenigen bis zum Ende der Sternensaga überlebt. Wir fragen uns nur: Was hat sie all die Jahre zwischen der Geburt und dem Triumph von Leia und Luke getrieben?

Übrigens wird Natalies Szene nur auf der DVD von "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" zu sehen sein.

Ein echter Kaufanreiz also - wieder mal geschickt gemacht, George!

 

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